spruced by marlene

a week in fashion #91

Von Marlene | Veröffentlicht am: 5. Februar 2014

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*Derzeit liege ich abends meistens so gegen 9 im Bett. Heute konnte ich mich zur Abwechlsung ein wenig länger wach halten, eine Chance, wieder eine „week in fashion“ zu schreiben. Wann immer das Baby es zulässt – mein neues Motto. Letzte Woche waren James und ich in London, um seinen neuen Neffe zu begrüßen (mehr Babytalk gibt es in diesem Beitrag nicht, versprochen) und da wir schon mal dort waren, wollte ich unbedingt die Isabella Blow Ausstellung „Fashion Galore!“ im Somerset House sehen. Ein wundervoller Blick zurück auf ihr Leben und ihre Kleider, wobei Kleider den Stücken nicht gerecht werden. Man sieht die Kreationen von Schützlingen wie Alexander McQueen und Philip Treacy und begreift, warum Mode eine Kunst ist. Und Isabella war eine spektakuläre Kuratorin. Oben ist ein Handy-Schnappschuss, gemacht bevor mich die Security davon abhalten konnte, von einer Skulptur von Noble & Webster aus ausgestopften Tieren und Federn, die angestrahlt Isabellas Profil zeigt. Wunderschön.

*Wenn man schon mal in London ist, dann schnell noch zu David Bailey in die National Portrait Gallery, wo mehr als 250 seiner ikonischen Bilder ausgestellt werden. Sieht aus, als wäre es fabelhaft.

*Was so richtig gut ist? Der feine Schmuck von Jana Patz für The Medley Institute.

*Apropos gut. Wer denkt bei grüner Mode immer noch an ungebleichte Jutezelte? Keiner, der einmal auf Fairaporter, einem meiner neuen Lieblingsblogs, war.

*Zara hat es mal wieder geschafft. Das neue Frühjahr/Sommer Lookbook wurde von Patrick Demarchelier fotografiert, das Styling hat Marie-Amélie Sauve übernommen. Und ich brauche auf der Stelle Palmen und Topfpflanzen für jedes Zimmer.

*So lange der Sale noch läuft, träume ich von diesem Mantel von Studio Nicholson. Dazu bitte einmal diese Hose.

*Lasst uns alle Foulards tragen!

*Schöne Vorstellung: Eines der bodenlangen Seidenkleider von Nili Lotan, getragen auf einer vorgestellten Cocktailparty im Sommer. Die übrige Kollektion der New Yorker Marke ist ebenso umwerfend schlicht.

*Ich frage mich, wer von uns beiden wohl als Erste aufgibt und ein Foto von sich in Jeans-Latzhosen postet? Ha! Meine liebe Freundin Steffi ist auch schwanger (Ich habe gelogen! Der Babytalk geht weiter). Hier ist ihre schöne Verkündung.

*Das hat nichts mit Mode zu tun und alles damit, dass Philip Seymour Hoffman viel zu früh gestorben ist und mich das seit Sonntag nicht loslässt. Alles, in dem ich ihn je gesehen habe, wurde durch ihn besser und es ist ein trauriger Gedanke, wie viel schlechter Filme ohne ihn dran sind. Wenn ich das nächste Mal länger als 9 Uhr wach bin, gucke ich mir „Almost Famous“ wieder an, allein dafür: „The only true currency in this bankrupt world is what we share with someone else when we’re uncool.“

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2 Kommentare

  1. Pia
    Posted 7. Februar 2014 at 07:06 | Permalink

    an dem spruch ist echt viel wahres dran in unserer sebstinszenierungs-glitzerwelt.
    wenn man in tiefgehenden gespraechen mit nahen menschen den schutzwall komplett weglassen kann, ist das wirklich sehr bereichernd.

    herzlichen glueckwuensch zum baby noch, marlene.
    ich wuensche euch alles gute!

    • Marlene
      Posted 22. Februar 2014 at 19:19 | Permalink

      Dank Dir, Pia! Und sehr recht hast Du: Uncool ist am coolsten.

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