spruced by marlene

my london | franzi

Von Marlene | Veröffentlicht am: 24. April 2015

Spruced-CityguideLondon-FranziskaSteinle

Nachdem ich über meine eigenen Lieblingsorte in Berlin geschrieben hatte, wollte ich von meinen Freundinnen wissen, was sie an den Städten lieben, in denen sie leben. London musste ganz einfach die erste Stadt sein, denn… ich lieb sie eh schon. Ich hab dort studiert, James kennengelernt, bin erwachsen geworden (na ja, fast). Das ist aber alles schon etwa 150 Jahre her und wenn ich jetzt nach London fliege, besuche ich immer noch meine altbekannten Adressen. Ich brauchte ein Update, wo man hingehen, was man erleben und wen man treffen sollte. Die wunderbare Franzi hat ‘ja’ gesagt, als ich sie fragte, ob sie mein – und eurer – Guide sein möchte. Cheers, love! Das ist ihre Stadt:

| Wo lebst Du in London?
Im Moment lebe ich in Brixton in einem wunderschönen, gemütlichen und sehr hellen kleinen Haus mit Garten. Fast unvorstellbar für London. Meine Herzens­gegend ist allerdings Islington und irgendwann wird es mich dorthin hoffentlich wieder zurück ziehen.

| Ost oder West – das ist in London fast ein Glaubensbekenntnis. Auf welcher Seite stehst Du?
Alles hat seine Vor­- und Nachteile. Ich genieße die wilden Partynächte in East London, den Broadway Market oder den Kanal, liebe aber auch die Westlondoner Aufgeräumtheit sehr.

| Was liebst Du an der gesamten Stadt?
London ist für mich wie ein großer Abenteuerspielplatz. Jeden Tag entdecke ich Neues und werde immer wieder überrascht. Ich liebe die Anonymität der Stadt, dennoch kann man täglich neue Menschen kennenlernen! In London ist alles möglich und je nachdem, wonach einem der Sinn steht, es lässt sich realisieren.

| Was fällt Dir manchmal auf die Nerven?
Die täglichen Reisen. Unter einer minimalen Dauer von 30 Minuten erreicht man fast nichts und da meine Freunde über die ganze Stadt verteilt leben, kann das manchmal schon mühsam sein.

| Wo holst vor der Reise morgens ins Büro Deinen coffee to go?
Entweder bei Shoreditch Grind oder Look Mum No Hands ­, beides auf der Old Street auf dem Weg zum Office. Wenn ich in Marylebone bin, gehe ich zum Monocle Café. Und freue mich über die freundlichsten Baristas Londons!

| Wenn Du nur eine Stunde Zeit hast – auf welcher Straße gehst Du einkaufen?
Für gemütliches Shoppen empfehle ich die Marylebone High Street. Hier reihen sich Shops wie Maje, Sandro und J.Crew aneinander und zur Stärkung findet man tolle Cafés und Restaurants. Ansonsten sind die Redchurch Street in Shoreditch oder der Westbourne Grove meine Lieblinge.

| In welchem Restaurant reservierst Du für einen Abend mit Freunden?
Einen Abend mit Freunden verbringe ich gerne bei Tramshed für gute Steaks, bei The Pig & Butcher für englisches Essen oder Le Mercury auf der Upper Street für feine und vor allem erschwingliche Küche. Oder wir gehen in eines der zahlreichen Burger Restaurants.

| Und für einen Abend zu zweit?
Für den Abend zu zweit sind die wunderschönen Londoner Pubs das Beste.

| Apropos: Pub oder Club?
Beides ­ – und zwar nacheinander. Zu meinen Lieblingspubs gehören The Spurstowe Arms (bester Bloody Mary!), The Royal Oak, The Westbourne, Princess of Shoreditch, Commercial Tavern und und und… und danach gerne weiter, irgendwohin, wo ein guter DJ auflegt.

| Fish & Chips oder Curry?
Curry! Gibt’s in East London an jeder Ecke, und egal in welchem Restaurant ich es bisher probiert habe, ich wurde nie enttäuscht.

| Tube oder Bus?
Wenn ich Zeit habe, nehme ich den Bus. Ich liebe es, zu sitzen, zu entdecken und was mir auffällt zur selben Zeit zu googlen, um mehr darüber zu erfahren. Wenn die Zeit knapp ist, nehme ich immer die Tube.

| Marmite – ja oder nein?
Manchmal und­ dann ganz wenig mit viel Butter. ­ Die light Version für Zugereiste.

| Wo trinkt man am schönsten einen Afternoon Tea?
Bei Balthazar in Covent Garden. Das Restaurant tut sich immer wieder mit Designern wie Matthew Williamson zusammen, die dort limitierte Afternoon Tea­-Kreationen entwerfen.

| Sunday Lunch – wohin geht’s?
In die Bistrotheque bei Victoria Park. Köstliches Essen, tolles Ambiente, schöne Menschen!

| In welches Café gehst Du, wenn Du am Wochenende ausgiebig Frühstücken willst?
Entweder ins Brixton Village, zu Trade auf der Commercial Street oder Allpress auf der Redchurch Street, L’eau à la Bouche auf dem Broadway Market oder ganz einfach bei Freunden, selbst gemacht.

| Und in welches Museum/welche Galerie danach?
National Gallery, Somerset House, Saatchi Gallery, Serpentine Gallery – ­ je nachdem was wo gezeigt wird. Mein persönlicher Museums­-Favorit ist aber das Sir John Soane’s Museum. Wahnsinn!

| Lieblings­Laden auf der High Street?
J.Crew oder Zara.

| Bester einmaliger Shop?
Labour & Wait auf der Redchurch Street. Wer Helfer oder Schnickschnack für Haus und Garten sucht, findet hier alles.

| Schönster Department Store?
Mit großem Abstand vor allen anderen: Liberty London. Die Auswahl ist so exquisit und durchdacht. Egal, wonach man sucht – einem Parfum, gut sitzenden Jeans oder Geschenken zum Mitbringen –, man wird fündig.

| Deine Empfehlung für Vintage?
Die Läden in der Camden Passage durchstöbern.

| Wo buchst Du eine Maniküre?
Bei Hula auf der Whitecross Street.

| Welche Touristenattraktion lohnt sich wirklich?
Die Themse und ihre Brücken. Egal, wo man entlangläuft, man sieht die Stadt aus einem anderen Winkel und entdeckt Wahrzeichen wie das London Eye, Tower Bridge oder Big Ben.

| Der schönste Spaziergang führt wo entlang?
Von Little Venice am Regent’s Park entlang nach Primrose Hill, dort durch das wunderschöne Wohnviertel und wieder zurück an den Kanal und weiter, weiter, weiter…

| Wie sieht Dein perfekter Sonntag aus?
Früh aufstehen, nicht verkatert sein, Freunde treffen und einen sonnigen Tag draußen verbringen.

| Wohin geht ein Tagesausflug außerhalb der Stadt?
Richmond Park oder Hampstead Heath, ­ die beide streng genommen noch in London ist. Oder an die Küste. Das Land ist so wundervoll vielseitig.

| Ein Hotel, das Du Gästen empfiehlst?
Das ACE Hotel in Shoreditch. Hotel Franzi ­ hat aber auch äußerst gute Reviews!

Foto: Fiona Jane Johansen

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in design, fashion, food, shops und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a coat for spring

Von Marlene | Veröffentlicht am: 13. April 2015

Spruced-BlushCoat-Blossoms

Entschuldigt, wenn es jetzt ein wenig mit mir durchgeht. Es ist der Frühling! Der Früüüüüüühhhhling!

Diese wenigen Tage, in denen die Kirschblüten explodieren wie Popcorn, die Luft so weich ist, dass man sie sich für den Rest des Jahres auf Flaschen ziehen möchte und die Sonne einen noch ganz dösig macht. Kurz bevor es so richtig warm wird und man sich wieder dran gewöhnt hat, ohne drei Lagen Klamotten rauszugehen. Diese Tage machen mich besoffener als eine Buddel Champagner an Sylvester. Hab ich deshalb gerade so Lust auf einen rosafarbenen Trenchcoat? Oder, besser: einen Trenchcoat in Kirschblüte. Eine Farbe, die ich… nie trage. Aber jetzt träume ich von einem Mantel, der so leicht und unkompliziert und unbescheiden hübsch ist wie diese ersten Frühlingstage.

Mit diesen fünf würd ich mich sofort einlassen.

Spruced-BlushCoat-Shopping

| Stine Goya Maxim Oversize Trenchcoat

| Tibi Trenchcoat

| Designers Remix Poe Trenchcoat

| Freda by Matches Martingale Mantel

| Ganni Inglewood Kurzmantel

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

skin food

Von Marlene | Veröffentlicht am: 9. April 2015

Spruced-WeledaSkinFood

Es gibt vieles, das ich von meinem Papa gelernt habe. Zum Beispiel, wie man einen Schlagbohrer handhabt. Oder dass es keinen anderen Gott neben Bruce Springsteen gibt. Und dass Gummibären die perfekte Süßigkeit sind. Ich bewundere auch, dass er in fast allen Lebenslagen einen Grundoptimismus behält und seinen schelmischen Sinn für Humor. Deshalb wird es ihn sehr wahrscheinlich amüsieren, dass er auch mein Beauty-Vorbild ist. Kein Witz! In seiner Seite vom Badezimmerschrank steht seit Jahrzehnten immer eine grüne Tube von Weleda. Tatsächlich auch nicht viel anderes. Aber mehr als diese Creme braucht es bei trockener Haut, so wie ich sie im Winter und auch jetzt noch habe, eigentlich nicht. Skin Food ist extrem reichhaltig und ich verwende sie daher über Nacht. Mit der Creme fühlt sich Haut weich, beruhigt und gut gesättigt an. Stimmt’s, Papa?

P.S. Mehr vorbildliche Männer, von denen auch Frauen etwas über Stil lernen können, stellen meine Freudinnen Alexa und Sandra in „Guter Typ“ vor. Gutes Buch!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. Sabine
    Posted 10. April 2015 at 07:57 | Permalink

    liebe marlene,
    danke für den post. ich lese megagern, wie menschen durch ihre familie geprägt werden. mein vater hat mir sogar seine uralt-bohrmaschine vermacht. und kannte keinen größeren gott als springsteen…
    viele grüße,
    sabine

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

win! overall from bobo choses

Von Marlene | Veröffentlicht am: 2. April 2015

Spruced-Giveaway-Smallable-BoboChoses

Wenn Ostern so wird wie ich mir das gerade vorstelle, werde ich vier Tage lang ganz viel nichts tun, mit meinen beiden Bunnies rumkuscheln, kitschige Filme gucken und eine unchristliche Menge hot cross buns essen.

Und nebenbei den Osterhasen für euch spielen, denn zusammen mit Smallable verlose ich den „Petit Monster“ Overall von Bobo Choses, ein absolutes Lieblingsteil für Arlo.

So könnt ihr gewinnen: Hinterlasst bis Mitternacht am 9. April unter diesem Post einen Kommentar und beantwortet darin die Frage: Mit welchen anderen Teilen von Smallable würdet ihr eurem kleinen Monster den Overall anziehen? Bitte nicht wundern, wenn der Kommentar nicht sofort erscheint, ich muss ihn zuerst freischalten. Doppelte Einträge zählen nicht. Aus allen Kommentaren ziehe ich einen Gewinner, der sich den Overall in der Größe 3M, 6M, 12M oder 18M aussuchen kann. Nicht vergessen, die Email-Adresse zu hinterlegen, damit ich euch benachrichtigen kann. Beendet! Gewonnen hat maulwurfshügelig (Kommentar vom 2. April 2015 um 18:56 Uhr). Herzlichen Glückwunsch!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, kids und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

15 Kommentare

  1. Ann-Christin
    Posted 2. April 2015 at 12:47 | Permalink

    Oh wie hübsch! Perfekt für unser kleines Mädchen :-) Ich würde es mit dieser süßen Jacke kombinieren http://de.smallable.com/cardigan-und-pullover/49272-strickjacke-se-tenir-a-carreau-rosa.html Obwohl mir da auch noch hundert andere Sachen einfallen würden :-)
    Frohe Ostern!

  2. Julia
    Posted 2. April 2015 at 16:35 | Permalink

    Für meine Tochter würde der Overall super passen in Kombination mit dieser Strickjacke: http://de.smallable.com/cardigan-und-pullover/49272-strickjacke-se-tenir-a-carreau-rosa.html
    So hübsch!

  3. Anne Smith
    Posted 3. April 2015 at 12:38 | Permalink

    Dear Marlene. This Overall Looks perfekt with the Original UGG Boots in Beige, Chuckle T-Shirt Seestern von Stella McCartney in Blau meliert of course a Beanie from Mini Rodini Tiger in Grau and a Babe&Tess Khaki Parka. Its a perfekt Culture Mix for a Baby in Berlin.Happy Easter from Anne Smith

  4. Kitty
    Posted 3. April 2015 at 21:17 | Permalink

    Hallo Marlene,

    dein Osterplan klingt soo verlockend! Unserem kleinen Monster würde ich zu dem tollen Teil die Bensimon Schnürschuhe in blau und den Body Monster Bob in Grau Meliert anziehen.

    Liebe Grüße und happy Easter wünscht Dir,
    Cathérine

  5. Romana
    Posted 9. April 2015 at 01:01 | Permalink

    Definitiv dazu der Schwertwal Body in orange von Mini Rodini

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

hemsley + hemsley’s acai bowl

Von Marlene | Veröffentlicht am: 1. April 2015

Spruced-HemsleyHemsley-AcaiBowl

Nachdem ich euch schon von Hemsley + Hemsleys tollem Kochbuch erzählt habe, kommt jetzt mein Lieblingsrezept für Frühstück. Die Acai Bowl ist so lecker und erfrischend, dass ich glatt zum Morgenmensch werden könnte. Und es dauert ungefähr zweieinhalb Sekunden sie zuzubereiten.

Zutaten für zwei Portionen
| 2 EL gefriergetrocknetes Acai Pulver
| 1/2 tiefgefrorene Banane
| 1 kleine Avocado
| 2 EL Kokosöl
| 150 g tiefgefrorene Beeren
| 1 Dattel, entkernt
| 200 ml Kokoswasser oder Wasser

Alle Zutaten in den Mixer geben. Einschalten. Fertig!

Melissa und Jasmine schlagen als extra Toppings z.B. Leinsamen, Gojibeeren, Chiasamen oder frische Bananenscheiben vor. Ich mag’s auch mit gerösteten Mandelflocken, ganzen Mandeln und Blaubeeren.

Rezept aus „Natürlich gut essen“

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

eating well with hemsley + hemsley

Von Marlene | Veröffentlicht am: 31. März 2015

Spruced-HemsleyHemsleyPortrait

Die Hemsleys kommen nach Berlin. Die Hemsley kommen nach Berlin? Aaaaaahhhhhhh!!!

Als ich das vor ein paar Wochen mitbekam, wurde ich kurz zum kreischenden Teenager, bevor ich mich wieder in den Griff bekam und ein Treffen mit den beiden anfragte. Woran man erkennen kann, wie begeistert ich von ihrem Kochbuch „Natürlich gut essen“ bin. Ich mag die Blaubeerpfannkuchen mit Mango-Cashew-Creme und die Acai Bowl, den schneller-als-Toast Courgette Salat und die grünen Bohnen mit gerösteten Kokosflocken, die Maki Rolls mit Gurken und Krabben und die schwarze Bohnen Brownies. Himmel, die schwarze Bohnen Brownies!

Was bei den Gerichten vielleicht erstmal gar nicht auffällt: die Hemsleys kochen ohne Zucker, nach Zutaten wie Weißmehl und anderen Getreiden muss man im Buch auch gar nicht erst suchen. Rezepte, die haargenau das nicht anbieten, was mir am einfachsten fällt – Sandwiches und Pasta – finde ich gewöhnlich erstmal anstrengend. Ich werde eh biestig, wenn ich das Gefühl habe, mir klaut jemand etwas vom Teller, was lecker schmeckt. Deshalb habe ich auch noch nie eine Diät länger als eine Woche durchgehalten und als ich es doch mal geschafft habe, wäre ich vor Hunger beinahe bekloppt geworden. Bei dieser speziellen Form der Folter durfte man zwei Wochen lang nur Eier und Steak essen. Vermutlich auch noch andere Köstlichkeiten wie rohen Staudensellerie. Ich kann mich bloß nicht mehr daran erinnern. Mit den vier Kilo, die dadurch runter kamen, und danach natürlich sofort wieder drauf waren, hatte ich ziemlich sicher auch an Grips verloren.

Eine komplette Ernährungsumstellung will ich auch nicht. Meistens essen wir nämlich schon ziemlich gut. Ich habe aber gemerkt, dass dieses Kochbuch wie ein weicher Reboot funktioniert, besonders nach Wochen, in denen sich die Tiefkühlpizzaschachteln stapeln, wir ständig Takeaways kaufen und ich überlege, ob kalter Reis vom Vorabend mit Honig nicht ein top Mittagessen ist. In solchen Wochen fühle ich mich immer träge und dauerhungrig. Die Gerichte, die ich bisher von den Hemsleys ausprobiert habe, machen dagegen richtig satt und, mir wichtig, sind leicht nachzukochen.

Mag daran liegen, dass Melissa (oben links) und Jasmine sich das Kochen selbst beigebracht haben. „Wir hatten nie vor, Köche zu werden,“ sagt Melissa. „Wir dachten, das bedeutet am Le Cordon Bleu zu lernen, die ganze Zeit angebrüllt zu werden und von morgens um acht bis nachts um zwei am Herd zu stehen. Darauf hatten wir keine Lust.“ Das Interesse an guter Ernährung kam vielmehr daher, dass Jasmine jahrelang sah, wie es falsch gemacht wird. „Ich habe als Model gearbeitet und da geht es ständig darum, wie man aussieht und was man isst. Jeder hat etwas anderes erzählt. Iss nur Fleisch! Iss kein Fleisch! Verzichte auf Zucker! Verzichte auf Fett! Ich wolle herausfinden, was wirklich gut ist und funktioniert.“

Melissa war ihre erste Testperson. Zusammen fingen sie dann an, auch Freunde zu beraten, von denen einer zufälligerweise ein bekannter englischer Rockstar ist – nein, sie wollten nicht mit dem Namen rausrücken – und plötzlich waren sie auf Monate ausgebucht. „Ganz egal, wer zu uns kam, die Leute hatten alle fast Angst vor Essen,“ sagt Jasmine. „Frauen, die seit Jahren kein Frühstück mehr gegessen hatten, weil sie so die Kalorieneinnahme kontrollieren wollten. Oder die fettreduziertes Müsli mit Magermilch aßen, literweise Diet Coke tranken, aber nie ein Stück Geburtstagskuchen anrührten und gar nicht mehr wussten, wie man Essen genießt. Oder Leute, die es liebten zu kochen, aber vor lauter widersprüchlicher Informationen über Ernährung die Lust daran verloren hatten.“

Ihren Ansatz, schlicht „Essen soll man feiern“, teilen Hemsley + Hemsley inzwischen auf ihrem Blog für die britische Vogue und jetzt also auch in einem Kochbuch mit unkomplizierten und leckeren Rezepten.

Spruced-HemsleyHemsley1

Melissa und Jasmine sind nicht nur gute Köche, sie sind lustig, smart und ich hätte mich stundenlang mit ihnen unterhalten können. Da ich aber nur 15 Minuten Zeit hatte, habe ich sie gefragt, mit welchen fünf einfachen Schritten man anfangen kann, besser zu essen.

Spruced-HemsleyHemsley2

1 | Vermutlich erwartet jeder, dass wir Ratschläge geben wie: kauft Maca. Oder: esst Goji Beeren. Aber Veränderung fängt viel simpler an. Punkt 1: Im Zweifel immer erstmal ein Glas Wasser trinken. Viele Leute verwechseln Hunger mit Durst. Nach einem Wasser mit Zitronensaft und Ingwer kann man viel klarer darüber nachdenken, ob man tatsächlich hungrig ist und wenn ja, worauf man Appetit hat, statt einfach etwas in sich zu stopfen.

2 | Mit gesättigten Fetten kochen. Natives Olivenöl oder Leinsamenöl sind nicht nur hitzestabil, sie geben Energie langsam ab. Man braucht Fett, um Vitamine zu absorbieren. Und mit Butter, Kokosöl oder Ghee schmeckt das Essen einfach besser.

3 | Selbst kochen. Das bedeutet nicht, dass man jeden Tag in der Küche stehen muss. Wir veranstalten gerne einen Sunday cook-off, bei dem wir von allem doppelte Portionen machen und die Hälfte einfrieren. Das spart Zeit und Geld.

4 | Bewusster und langsamer kauen. Es ist völlig sinnlos, mit bestem Fleisch und Bio-Gemüse zu kochen, wenn man sein Essen runterschlingt. Es heißt, man ist wie man isst. Das mag unappetitlich klingen, aber wir glauben: Man ist wie man verdaut. Also hört auf euren Bauch.

5 | Niemals spätabends essen, sonst verdaut man im Schlaf, statt zu entgiften. Sie haben ein Baby, das sich nicht an Abendbrotzeiten hält? Dann sind die anderen Schritte umso wichtiger.

Spruced-HemsleyHemsley3

Spruced-HemsleyHemsley4

Spruced-HemsleyHemsley5

Spruced-HemsleyHemsley6

Spruced-HemsleyHemsley7

Melissa und Jasmine vor der Buchpräsentation mit den Köchen Tommy Tannock und Johnnie Collins aus dem The Store im Soho House Berlin. Die kochen übrigens auch fantastisch gut.

P.S. Die ersten 40 Besteller von „Natürlich gut essen“ über prego-shop.de (Link oben im Text) bekommen ein signiertes Exemplar und einen »Boil your Bones« Jutebeutel.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

3 Kommentare

Ein Trackback

  1. Von hemsley + hemsley’s acai bowl | spruced am 1. April 2015 um 13:58

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a month in fashion (and other stuff) #3

Von Marlene | Veröffentlicht am: 24. März 2015

Spruced-AMonthInFashion3

In der Menge der Streetstyle-Fotos von den vier großen Modewochen bleiben mir vor allem die kleinen Details in Erinnerung. Sofort aufgefallen und gleich übernommen: Bandanas mit Paisley-Print, als Halstuch, an der Tasche, als Haarband. Und als Sabberlatz fürs Baby, wobei dieser Styling-Tipp erstaunlicherweise nicht in den Streetstyles zu sehen war, öhem. Ich hab gleich mehrere in diversen Farben in einem Army-Laden auf der Danziger Straße gefunden, für 5€ das Stück (im Gegensatz zu, sagen wir mal, 525€ für ein Bandana aus Seide von Saint Laurent. Meine Freundin E. glaubt, dass Hedi Slimane uns nur noch verkohlen will. Sie hat recht).

Und, gut, manchmal sind es auch die großen Details. Die Streetstyle-Slideshows waren randvoll mit Wildleder. Das aktuelle 1970er Revival passt nicht in meine Garderobe. Aber gegen einen Wildleder-Mantel hätte ich nichts. Der Traum ist dieser von Filippa K. Die Realität sieht mehr aus wie dieser von Zara.

Es gibt ein dutzend Gründe, warum die Rückkehr von Cathy Horyn als Modekritikerin Applaus verdient und ihre Zusammenfassung der Balmain-Show ist einer davon: „Now I know what to wear if I want to be shot out of a cannon.“ Boom! Ihre kompletten Ansichten zu den Schauen gibt es in den Archiven des NYMag.

„Why Céline had the best beauty of fashion month“.

Der Frühling hat die Farbe von Tapage von Chanel.

Und er duftet wie Nectarine Blossom & Honey von Jo Malone, an den ich immer nur zu dieser Jahreszeit denke, obwohl ich ihn wirklich öfter tragen soll, ich werde nämlich jedes Mal darauf angesprochen.

Noé & Zoë ist ein tolles Berliner Label für Kinder und sie haben ihr Studio direkt bei uns um die Ecke. Wieso wusste ich dann bis letzte Woche nicht, dass man dort an Wochentagen zwischen 9 und 18 Uhr einkaufen kann? Dafür weiß ich’s jetzt. Und ihr auch. (Rykestraße 7)

Ace & Tate haben ihren Berliner Pop-Up-Store wieder eröffnet. Bis 23. Mai. (Torstraße 66)

Ich habe gerade 20 Minuten damit verbracht, das Lotus Milk Powder von Kenzoki online zu finden – ohne Erfolg. Heißt das, das gibt’s nicht mehr? Das beste Badepuder der Welt? Ich bin nämlich beim letzten Päckchen angekommen. Gaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhh!

Ich geb Steffi’s Buch „Wie eine Wohnung ein Zuhause wird“ die Schuld daran, dass ich ständig neue DIYs anfange. Gerade fertig geworden: ein Tisch in Sprühfarbe „Framboise“.

Wenn meine Mama zu Besuch kommt, spielen wir Touristen. Letzte Woche habe ich sie in die Markthalle Neun mitgenommen. Ich würde gerne Italienisch sprechen, um zu beschreiben, wie unglaublich gut das Stück Mozarella-Pizza von Sironi geschmeckt hat.

Ich rate Familie, Freunden, Bekannten und auch sonst allen, die hinreißenden Grußkarten von Anoushka Matus zu kaufen. Ich würde sie nämlich gerne ständig in der Post bekommen.

Gut möglich, dass ich vor Freude über das Bergdorf Goodman Kochbuch gequietscht habe.

Eine Definiton von Muttersein ist, dass man Partner-Looks plötzlich süüüüüüß findet. Sind sie ja auch! Wenn sie so hübsch sind wie die Mama und Mini Tücher von Hauptstadtmutti für neunmaldrei.

Meine Kampagne, die Wohnaccessoires der australischen Marke Dinosaur Designs nach Deutschland zu holen, beginnt JETZT (Ungeduldige bekommen sie aber auch schon über den UK Onlineshop).

Zu Gast bei Chloé Designerin Clare Waight Keller in Paris, aus der großartigen Serie von Studio-Besuchen der New York Times. (via Blica)

Ich wünsche mir, dass der Sommer so aussieht wie dieses Kleid from Hope, getragen wie von Emma Elwin.

Ja, bitte! Schmuck von Nina Kastens, besonders der Initial Gold Ring.

Marie von Behrens schreibt ein sehr lässiges personal style blog aus Hamburg. Ich hab sie über Instagram entdeckt.

Warum nur müssen wir noch bis Juni auf das neue Album von Florence and the Machine warten? Warum? Bis dahin: What Kind Of Man, den ganzen Tag.

Ich wäre gerne eine der Gummer-Schwestern in der neuen Kampagne von Clare Vivier für & Other Stories.

Das Problem daran, die dritte Staffel von „House of Cards“ in wenigen Tagen zu gucken ist der Entzug danach. Besonders: Der Entzug von Robin Wright. Könnte jemand dieser Frau bitte, bitte, bitte mehr Rollen schreiben? Ich würde ihr dabei zugucken wie sie Farbe beim Trocknen zuguckt.

Guter Appetizer zu Betty Halbreichs modischen Memoiren „I’ll Drink To That“: ihre Weisheiten für den Kleiderschrank auf The Coveteur.

Dass es Zeitschriften wie The California Sunday Magazine gibt, macht mich sehr glücklich.

Die Feder aus Messing von Tom Dixon ist ganz sicher die schönste Lesemarke, die ich je gesehen hab.

Hey, James? Das nächste Mal, wenn wir in London sind, lass uns im Artist Residence absteigen.

Mitmachen! Beim Myself Supper Club und Spenden für syrische Flüchtlinge sammeln.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in a week in fashion, fashion und getagged . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

dreamy pyjamas

Von Marlene | Veröffentlicht am: 18. März 2015

Spruced-Pyjamas

Geständnis: Letzte Nacht bin ich in einer Jogginghose und einem alten T-Shirt zu Bett gegangen. Das war keine Ausnahme. Schlafen kann man so zwar auch. Aber schöner wäre es doch in einem richtigen Pyjama. So einem wie James von Brooks Brothers trägt. Hab ich ihm mal aus England mitgebracht und ich hätte mir selbst auch gleich einen kaufen sollen. Denn es hat beinahe etwas Feierliches, sich so akkurat für die Nacht zu kleiden, ganz wie Don Draper in den 1960ern (außer, dass wir im Bett nicht rauchen und Whiskey trinken).

Mit einem dieser fünf würde ich gern in die Kiste hüpfen.

Spruced-Shopping-Pyjamas

| Olivia von Halle Poppy Nachthemd aus Baumwoll-Twill mit schwarzer Paspel. Kostet so viel wie die Übernachtung in einem Fünf-Sterne-Hotel. Die Frage ist erlaubt, warum man überhaupt für etwas richtig Geld ausgeben sollte, was im Regelfall nur zwei Personen sehen. Andererseits: Das kann man sich auch über Unterwäsche fragen und ich fühle mich in guter Lingerie immer besser als in einem ollen Baumwollschlüpper.

| Eberjey Sleep Chic Pyjama aus Jersey mit Stern-Print und Paspel in Navy.

| Brooks Brothers Pyjama für Männer aus Baumwolle, hellblau gestreift, mit schwarzer Paspel.

| J. Crew Vintage Pyjama aus Baumwolle mit kurzen Ärmeln. Hier in Navy mit weißer Paspel, auch erhältlich in Hellblau und Weiß.

| Poplin Bardot Pyjama aus Baumwolle mit neongelber Paspel. Auf Wunsch gibt es Pyjamas von Poplin mit eingesticktem Monogramm. Und da wir schon mal beim Wünschen sind: gerne auch den sagenhaften Seidenkimono Seberg von der gleichen Marke.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers, his und getagged , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. Marlene
    Posted 13. April 2015 at 12:07 | Permalink

    Ein bisschen muss Arlo (oder besser gesagt: ich) noch warten, aber sein Geschenk zum 3. Geburtstag steht schon mal. Der Arran boys’ pyjama. Love!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

not so basic black

Von Marlene | Veröffentlicht am: 16. März 2015

Spruced-Ari-Black

Ich weiß doch auch nicht, was den Frühling gerade aufhält, aber bis er endlich in Berlin (und natürlich überall anders) ankommt, noch eine Inspiration für die Wintergarderobe: Schwarz von Kopf bis Fuß. Kein besonders origineller Vorschlag? Oh doch! Wenn man’s so macht wie Ari und unterschiedliche Materialien und Texturen kombiniert. Nehm ich mir als Vorbild, um meine eigene schwarze Winter-Uniform noch einmal aufzumischen – bis der Frühling kommt.

Ari trägt die Isabel Marant Heleri Jacke, Céline Cabas Tasche und Acne Jensen Stiefel.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, fashion week, hers, street style und getagged , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

flowers from mary lennox

Von Marlene | Veröffentlicht am: 14. März 2015

Spruced-MaryLennox1

Muss ich jetzt was schreiben oder reichen die Bilder? Sieht man doch, dass Ruby Barber den feinsten Arbeitsplatz der Welt, mindestens aber in ganz Berlin hat. Was soll ich da noch lang beschreiben, dass die Floristin so umwerfende Sträuße und Arrangements macht, dass ich mich sowieso nur hundert Mal wiederholen würde: „Ach, sind diese Blumen schön. Soooo schön. So SCHÖN. Einfach schön.“ Ein paar andere Sätze sollte ich aber doch schreiben. Wirklich schön ist nämlich auch, wie Ruby zu dem wurde was sie heute ist.

Spruced-MaryLennox2

Es fing ganz einfach damit an, dass sie in ihrer Heimatstadt Sydney auf die Blumenmärkte ging, um für sich selbst einzukaufen. Bald fragten Freunde, ob Ruby nicht auch für sie Blumen zusammenstellen könnte. Aus der netten Nebensache wurde eine Beschäftigung, die sie bei Floristen in Sydney und New York perfektionierte, und schließlich ein eigenes Geschäft: Mary Lennox, benannt nach dem Waisenmädchen aus dem Roman „Der geheime Garten“ von Frances Hodgson Burnett, die durch ihre Liebe zur Gärtnerei über sich hinaus wächst. Einen Businessplan hat Ruby nie gemacht. Visitenkarten gab es jahrelang auch keine. Das Geschäft lief rein durch Empfehlungen. Eine Taktik, die man in keinem Karriereratgeber findet. Und doch hat Ruby alles richtig gemacht, weil sie schlicht ihrer Leidenschaft vertraute.

Die Liebe zu dem, was sie tut, sieht man ihrer Arbeit an. Die Sträuße sind keine starren Bouquets mit Schleierkraut und Ziergräsern, sondern wilde Schönheiten. Ihre Liebe hilft ganz sicher dabei, morgens um 4 Uhr aufzustehen, zum Markt zu fahren und für den Tag einzukaufen: immer saisonal und gerne von lokalen Farmen (wer in und um Berlin gute Züchter kennt, kann sich übrigens gerne bei ihr melden. Sie ist immer auf der Suche). Inzwischen unterstützen sie dabei ihre Angestellten Olivia und Paola. Als Ruby vor drei Jahren ankam, kannte sie bis auf ihren Freund kaum jemanden und saß allein in einem Studio in Lichtenberg. Auch damals verließ sie sich auf ihren Instinkt und verschickte kleine Sträuße an Leute, die sie bewunderte, um auf sich aufmerksam zu machen. Ihr Name sprach sich bis zu den Machern von The Store x Soho House herum, wo Ruby nun ihre Blumen verkauft und sie nebenbei die Grünpflanzen im Laden und den Küchengarten versorgt.

Spruced-MaryLennox3

Und was kostet so ein Strauß? So viel man möchte. Man nennt sein Budget und Ruby sucht dafür etwas aus. Bestellen kann man auch Blumen für Events, Hochzeiten und andere Anlässe. Neuerdings kann man sich ein bisschen Mary Lennox auf den eigenen Balkon oder in den Garten holen: neben 33 verschiedenen Sorten Blumensamen gibt es vier „Collection Boxes“, The Green Juice Mix, The Heirloom Tomato Mix, The Birds and the Bees und The Mary Lennox Bouquet.

Mary Lennox im The Store x Soho House ist an den meisten Wochentagen geöffnet und für Aufträge, auch außerhalb Berlins, immer über die eigene Webseite erreichbar. Rubys Instagram ist, natürlich, sehr schön.

Spruced-MaryLennox4

Spruced-MaryLennox5

Spruced-MaryLennox6

Spruced-MaryLennox7

Spruced-MaryLennox8

Spruced-MaryLennox91

Spruced-MaryLennox10

Spruced-MaryLennox11

Spruced-MaryLennox12

Spruced-MaryLennox13

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in design, shops und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. Steffi
    Posted 14. März 2015 at 18:06 | Permalink

    Oh bitte ein Mal alle! Plus das Avocadobrot & dich! Ganz toller Beitrag! Dicke Küsse!

    • Marlene
      Posted 15. März 2015 at 09:58 | Permalink

      Ich mach Dir ein kleines Paket fertig! Noch besser: Du kommst bald wieder nach Berlin… Kuss!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

white trainers

Von Marlene | Veröffentlicht am: 12. März 2015

Spruced-WhiteTrainers

Verkäufer: „Sie suchen weiße Turnschuhe, richtig?“
Ich: „Woher wissen Sie das?“
Verkäufer: „Weil Sie gerade vor denen im Schaufenster stehen geblieben sind.“
Ich: „Aha. Die würde ich gerne probieren.“
Verkäufer: „Nach weißen Turnschuhen hat ja letztes Jahr jeder gefragt.“
Ich: „Und das bedeutet?“
Verkäufer (sagt nichts weiter, geht stattdessen ins Lager, kommt mit den Schuhen wieder): „Na ja, jetzt haben wir reichlich davon.“

Seitdem überlege ich, was er mir damit sagen wollte. Dass ich den Trend tatsächlich verpasst habe? Und dann gleich um ein ganzes Jahr, Himmel! Wo alle anderen ihre Stan Smiths sicher längst eingemottet haben. Dass ich genau rechtzeitig dran bin, da es die Turnschuhe jetzt schließlich gibt? Es ist ja ein ausgesuchtes Elend, einem angesagten Teil zu erliegen, was dann nirgends zu kriegen ist. Weshalb man es dann natürlich nur noch mehr will. Schätzungsweise werde ich um den 28. März urplötzlich ein Paar aus der Adidas Supercolor Kollektion von Pharrell Williams haben müssen. Garantiert in genau der einen aus 50 Farben, die ausverkauft sein wird.

Was die weißen Turnschuhe betrifft, habe ich mich für die dritte Möglichkeit entschieden: Dass mir schnuppe ist, ob ich damit nun zu spät dran bin oder ob man stattdessen immer antizyklisch zum Trend kaufen sollte. Ich hol mir jetzt einfach welche, weil ich Bock drauf habe. Und sind weiße Turnschuhe nicht eh so klassisch, dass man sie immer tragen kann? Eben.

Diese gefallen mir besonders. Nicht wundern, es sind zwei Männermodelle darunter, da ich seit der Schwangerschaft eher Größe 41 als 40 trage und ich daran endlich einen Vorteil entdeckt habe: mehr Auswahl beim Turnschuhkauf!

Spruced-WhiteTrainers-Shopping

| Eytys Mother aus Canvas (Bild ganz oben).

| Vans SK8-Hi Reissue aus Leder (Männerkollektion). Für Frauen gibt es die ganz ähnlichen SK8-Hi in Canvas.

| Woman by Common Projects aus Leder.

| Tretorn Nylite aus Canvas.

| Adidas Originals Stan Smith in Lochleder.

| Veja Esplar aus Leder und Canvas (Männerkollektion).

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers, his und getagged , , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

my berlin

Von Marlene | Veröffentlicht am: 4. März 2015

Spruced-Cityguide-MyBerlin

Die Liste wird nie vollständig sein.

Das wurde mir letzten Sommer klar, als ich mir wieder mal vornahm, über meine Lieblingsläden in Berlin zu schreiben. Sollte ich nicht lieber noch warten, bis dieser eine heiße Shop aufmacht von dem schon alle reden? Bis ich endlich in dem Café war, in das ich schon so lange gehen wollte? Bis ich mehr über den Westen erzählen kann? Denn es macht ja ständig irgendein neuer Laden auf, ein neuer Kiez wird toll, eine neue Bar ist angesagt. Das ist ja gerade das Schöne an dieser Stadt. Dass sie zu groß ist, zu viel, zu doll, um sie in 30 Punkten abzuhaken.

Und trotzdem.

Trotzdem wollte ich über die Orte schreiben, an denen ich hier gerne bin. Denn ich bin überhaupt gerne in Berlin. In diesem Sommer seit sieben Jahren. Länger habe ich, außer zuhause bei meinen Eltern, nirgends je gelebt. Ist einfach so passiert, wie es das wohl nur kann, wenn man sich für eine Stadt entscheidet, ohne dass es sich wie eine Entscheidung anfühlt. James und ich sind für Jobs gekommen, geblieben, als wir sie verloren, haben neu angefangen, das Leben einmal umgewuchtet, sind eine Familie geworden. Manchmal kommt es mir vor, als hätten wir erst gestern die Tür zu unserer Wohnung aufgeschlossen. An anderen Tagen unheimlich vertraut.

Das Gute an Berlin, hat eine Freundin mal gesagt, ist, dass man nie der letzte Gast auf der Party ist. Gut an Berlin ist auch, dass man mit den Gästen, die nachkommen, diese Stadt teilen möchte. Ich mag, dass Berlin vielen gehört, nicht nur wenigen mit viel Geld. Dass sie nie großstädtisch tun muss, um eine Großstadt zu sein. Dass sie mitunter nervt, man ihr aber nie nachhaltig was übel nehmen kann. Ich mag, dass wir hier von einem auf den nächsten Tag einfach: zuhause waren. Vor dem Umzug damals hatte ich eine Google Map mit allen Adressen angelegt, von denen ich gehört hatte und dachte, sie könnten wichtig sein. Einige der Läden gibt es nicht mehr, andere waren Reinfälle, viele habe ich nie besucht, weil sich vorher was Besseres fand. Inzwischen habe ich meine eigenen Stecknadeln in den Stadtplan gesteckt – Lieblingsorte aus sieben Jahren.

Klar, ich hätte warten können, bis ich mir angeschaut habe, wie die Galerie C|O BERLIN im Amerikahaus geworden ist. Oder bis ich sagen kann, ob CHUTNIFY wirklich das erste indische Restaurant der Stadt ist, das was taugt. Hätte DISTRIKT COFFEE mit auf die Liste nehmen können, denn ich bin in dieses Café blitzverliebt. Vielleicht beim nächsten Mal. Bis dahin habe ich dann hoffentlich auch ein paar empfehlenswerte Adressen außerhalb von Mitte und Prenzlauer Berg gesammelt, dort leben wir jetzt halt und sind die meiste Zeit. Denn das habe ich mir für die nächsten sieben Jahre vorgenommen: noch mehr von dieser Stadt zu sehen. Sie ist zu groß, zu viel, zu doll, um es nicht zu tun.

 

||| Mode |||

Spruced-CityguideBerlin-TheStoreSohoHouse

THE STORE x SOHO HOUSE | Torstraße 1 | Na gut, der hat auch erst eröffnet. Aber so ein Laden hat eben noch gefehlt. Weil er genau genommen kein Laden ist, sondern eine Entschuldigung, den ganzen Tag herrlich zu vertrödeln. Es gibt ein Café mit gutem, frischem Essen, ein Nagelstudio und Friseursalon, einen großen Bereich mit Schreibtischen, sollte man tatsächlich zum Arbeiten gekommen sein. Ach ja, und einkaufen kann man auch. Die Mode spielt in der Champions League (The Row, Christophe Lemaire, Mark Cross etc.), aber ab und zu kann man ja nach den Sternen greifen. Auch alles andere – Beauty, Papeterie, Bücher, Musik, Geschirr und vor allem die wunderbaren Blumen von Mary Lennox – möchte man sofort einpacken und mitnehmen.

WALD | Alte Schönhauser Straße 32c | Wenn ich groß bin, wäre ich gern so cool wie Dana und Joyce von Wald. Die Mode, die sie aussuchen, ist unerwartet, besonders und sehr, sehr lässig. Auf der Wunschliste: Ein „Je t’aime Jane“-Pullover von Bella Freud. Immer wieder mitnehmen: Wäsche und T-Shirts von A.O.cms. Letzte Entdeckung: Schmuck von Sukathi. Der Armreif mit der Aufschrift „oh boy“, den ich zu Arlos Geburt bekommen hab, ist mir heilig.

SOTO | Torstraße 72 | Es ist ganz einfach: So lange es so gute Läden für Männer gibt, kaufe ich ihnen halt weiter die Klamotten weg – wie Pullover von Folk, Sonnenbrillen von Han Kjøbenhavn, T-Shirts von Kitsuné. Nebenbei: In die Umkleiden des Soto möchte man einziehen.

THONE NEGRÓN | Linienstraße 71 | Ettina Berrios Negrón entwirft Kleider, zu denen man „für immer“ sagen will. Ich hab mein Herz an den Willow Summer Dress verloren: Erwachsen, feminin, auf eine unaufdringliche Art elegant und schlicht romantisch, wie auch der Rest ihrer Entwürfe. Von dieser Frau würde man sich auch ein Hochzeitskleid wünschen. Wie gut, dass Ettina jetzt eine bridal collection entwirft.

WOOD WOOD ANNEX | Rochstraße 3 | Berlin hat mich süchtig nach Turnschuhen gemacht. Wood Wood Annex liefert den besten Stoff, z.B. von Eytys, Common Projects und Adidas.

BLUSH | Rosa-Luxemburg-Straße 22 | Es ist nicht so, als würde der Bikinikauf zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählen. Aber im 7. Monat? Dank der Fürsorge und Expertise von Blush habe ich damals den passenden gefunden. Eine Erlösung! Auch nicht schwanger werde ich mich vor dem nächsten Strandurlaub dort eindecken. Falls es gerade nicht in die Ferien geht: die Lingerie ist ebenfalls reizend.

SCHUHMACHEREI ALEXANDER | Pappelallee 89 | Wenn man nicht ausgerechnet nur Sneaker trägt, ruiniert das Berliner Pflaster irgendwann jeden Schuh. Dann schleunigst zu diesen Jungs in der Pappelallee. Die haben mir bisher jeden, aber wirklich jeden, Absatz meisterhaft gerettet.

PANAMAHÜTE | Kollwitzplatz 1 | Würde mir bloß der Name des Händlers wieder einfallen. Verfehlen kann man den Herren im Sommer auf dem Wochenmarkt am Kollwitzplatz aber trotzdem nicht. Er hat den Stand mit den schönsten Panamahüten. Immer samstags.

 

||| Beauty |||

Spruced-CityguideBerlin-JacksxBikiniHaus

LOTUS MASSAGE | Zionskirchstraße 34 | Wenn die Masseuse gegen Ende der Stunde auf meinem Rücken steht, frage ich mich, warum ich wieder zur traditionellen Thaimassage gegangen bin. Einen Tag später die Antwort: Die Rückenschmerzen sind weg! Hier gibt’s keine Duftkerzen, keine Panflötenmusik, keinen Firlefanz, nur ehrlich gutes Durchkneten.

TRICIA C. PAHL | Oberwallstraße 12 | Meine Freundin Elisabeth hat sie mir mit den Worten empfohlen: Eine Pediküre von Tricia halt fünf Wochen. War nicht gelogen. Die Beautybehandlungen habe ich noch nicht ausprobiert, sollen aber ebenso fabelhaft sein.

JACKS BEAUTY DEPARTMENT | Kastanienallee 19 und Bikini Berlin | Vor kurzem hab ich bei Jacks eine beauty lesson genommen und gelernt, dass ich auch nach 20 Jahren Schminken immer noch nicht annähernd alles über Eyeliner, Concealer und Primer weiß (mehr dazu bald). Besitzerin Miriam, selbst Visagistin, ist halt Expertin darin, überzeugende Produkte zu finden. Bei ihr habe ich zum Beispiel den lebensverändernden, wirklich: lebensverändernden, Beauty Blender entdeckt. Aktueller Lieblingsfund: die dänische Pflegelinie Karmameju, besonders die Duftkerzen.

WHEADON | Steinstraße 17 | Muss allein deshalb auf dieser Liste stehen, weil ich dort das Hydrating Serum von Luxsit gefunden habe, mit dem mein Gesicht so tut als sei es wieder Anfang 20. Zudem mag ich an dem Laden, dass die Markenauswahl überschaubar, aber hervorragend ist, hier gibt es zum Beispiel Und Gretel, die neue, natürliche Beautylinie aus Berlin. Und dass auch die Männer umsorgt werden. Als ich James den beard wash von OAK mitgebracht habe, hat er mich ausgelacht. Jetzt ist die Flasche fast leer.

FINE & DANDY | Lychener Straße 43 | Dass es in Berlin einen reizenderen, aufmerksameren und unprätentiöseren Friseur als Franko von Fine & Dandy gibt, mag ich nicht glauben. Und Haare schneiden kann er auch.

MDC COSMETICS | Knaackstraße 26 | Ein Besuch bei MDC ist wie einmal tief Durchatmen. Alles hier ist so angenehm uneitel – die Produkte, die Atmosphäre, die Besitzerin Melanie dal Canton –, dass einem andere Parfümerien im Vergleich muffig vorkommen. Zeit nehmen für die Düfte. Geht auf die Schnelle: die Seifen und Cremes von der australischen Marke Grown Alchemist probieren und einpacken lassen. Ich fantasiere seit meinem letzten Besuch von einem der sagenhaft schönen Handspiegel, die Saskia Diez für MDC entworfen hat.

 

||| Design |||

Spruced-CityguideBerlin-Trangly

PARKHAUS | Schröderstraße 13 | Das Problem am Parkhaus ist, dass ich dort immer Dinge finde, von denen ich vorher nicht mal ahnte, dass ich sie unbedingt brauche. Zum Beispiel Bettwäsche aus Leinen. Oder hauchdünne Glaskaraffen. Oder einen Staubwedel aus Straußenfedern. Nützlich, dass ich hier auch immer Dinge finde, von denen ich weiß, dass ich sie brauche, wie kleine Geschenke und nette Mitbringsel für Kinder.

LUIBAN | Rosa-Luxemburg-Straße 28 | Papier, Karten und Notizbücher, die so fein sind, dass man nur noch per Hand schreiben möchte. Seit der Brieföffner „Birdie“ auf meinem Schreibtisch liegt, öffne ich sogar Rechnungen gern. OK, gelogen. Aber zumindest nicht mehr so ungern. Auch sonst hat Luiban allerliebste Accessoires für einen schöneren Schreibtisch.

TING | Rykestraße 41 | Laura bringt Möbel und Design aus dem hohen Norden und dem fernen Osten zusammen und hat dafür ein so gutes Händchen, dass man ihren Laden kaum wieder verlassen kann, ohne wenigstens eine Kleinigkeit mitzunehmen.

MODULOR | Prinzenstraße 85 | Jedes Mal, wenn ich bei Modulor bin, wünsche ich mir handwerkliches Talent. Auf drei Stockwerken gibt’s genug Künstlerbedarf, um ein ganzes Haus mit DIYs zu füllen. Dankbarerweise finden auch Leute mit zwei linken Händen viel. Das japanische Geschenkpapier mit Katazome-Druck etwa ist ein Geschenk an sich.

BLUMENBETT | Kollwitzstraße 90 | Es gibt wenig, was mir auf der Stelle mehr Freude macht als frische Blumen in der Wohnung. Am liebsten die vom Blumenbett oder von TRANGLY (Marienburger Straße 8).

SCHOEMIG PORZELLAN | Raumerstraße 35 | Ich hätte nichts dagegen, die Blumen nur noch in Vasen von Schoemig zu stellen. Die Kaffeebecher nehm ich auch gleich dazu. Und die Teller. Und die Espressotassen. Hinreißend zartes und schlichtes Porzellan.

SODA | Weinbergsweg 1 | Warum hebe ich eine Vanity Fair von 1995 auf? Werde ich jemals wieder in die erste Ausgabe von Gentlewoman gucken? Wann muss ich den Stapel britischer Vogues vom Boden räumen, bevor mein Baby sie zerfleddert? Bestimmt könnte ich den Platz in unserer Wohnung, den Zeitschriften einnehmen, auch anders nutzen. Ich kann mich bloß nicht von ihnen trennen. Denn irgendwann werde ich vielleicht wieder in ein altes SZ Magazin gucken und die Geschichte finden, die ich damals so umwerfend fand, und ich werde sie noch mal lesen. Ganz egal, wie viel ich online bin, ich mag es einfach, Geschichten auf Papier zu sehen, schwarz auf weiß, im Layout, mit gedruckten Bildern. Nachschub gibt es bei Soda, wo man neben internationalen Magazinen auch in so herrlich irren Büchern wie „Russian Criminal Tattoos“ oder „Where’d You Get Those? – New York City Sneaker Culture“ blättern kann.

OCELOT | Brunnenstraße 181 | Bücher, und zwar print und digital, gibt’s auch bei Ocelot, glücklicherweise meine Nachbarschaftsbuchhandlung. Glücklicherweise, denn die Auswahl ist großartig und das Café so nett, dass man mit dem neuen Buch gleich zum Lesen bleiben kann. Ocelot hat auch einen überwältigend umfangreichen Onlineshop, so dass man auf den Internetversand mit A eigentlich verzichten kann.

MAGASIN | Lychener Straße 3 | Auf der Suche nach schönen Möbeln landet man in Berlin entweder schnell beim Sachbearbeiter in der Bank, um den Dispo zu erhöhen oder bei den gewieften Händlern am Arkonaplatz, die einem auch ollen Plunder als mid-century modern verkaufen wollen. Dazwischen gibt es Läden wie Magasin. Verkauft werden Möbel ab den 1950er Jahren, ebenfalls nicht gerade günstig, dafür glänzend restauriert und auf Wunsch mit eigener Stoffauswahl bezogen. Manchmal hat man Glück und findet ein Schnäppchen wie die Holzstühle, die jetzt bei uns am Esstisch stehen.

GESTALTEN SPACE | Sophie-Gips-Höfe | Gestalten Space ist sicher der hübschere Name. Inspirations-Tankstelle könnte man es auch nennen. Das Angebot an Büchern, die Schönheit der Design- und Kunstobjekte, die Ideen für Kinder – das alles erfüllt bei jedem Besuch.

 

||| Kinder |||

Spruced-CityguideBerlin-WalkingTheCat

TINY | Schröderstraße 14 | Annes Laden ist mir ans Herz gewachsen, seit wir dort den ersten Strampler für Arlo gekauft haben als Arlo noch nicht mal einen Namen hatte. Er kam von Mini Rodini und wird nie wieder hergegeben. Ganz verknallt bin ich gerade in die Strumpfhosen von Hansel from Basel und alles mit Streifen von Mads Nørgaard. Nicht-Berliner können sich freuen: Anne hat Tiny endlich auch als Onlineshop eröffnet.

WALKING THE CAT | Mulackstraße 7 | Daria wiederum hat ihren Onlineshop endlich auch als Laden eröffnet. Die Versuchung, alles Geld in Kinderklamotten zu stecken, ist damit doppelt so groß, schließlich hat sie Schönstes von z.B. Imps & Elfs, Noé & Zoë, Tocotó vintage, Bobo Chose oder Salt Water Sandals.

D.NIK | Wörther Straße 14 | Die Möbel und Spielsachen bei d.nik sind so schnieke entworfen und gut gemacht, dass man sich davon glatt die Erwachsenenversion wünscht.

WINZIG + KLEIN | Veteranenstraße 24 | Auf die Frage, was man denn zur Geburt, zum Geburtstag, zur Taufe schenken soll, ist die Antwort: Geht in diesen Laden, Leute. Die entzückenden Stricksachen kaufen Eltern irgendwann nicht mehr selbst, umso mehr freuen sie sich darüber als Geschenk.

LILA LÄMMCHEN | Dunckerstraße 79 | Dachte ich, dass ich jemals in ein Geschäft namens Lila Lämmchen gehen würde? Nein, aber ich dachte ja auch nicht, dass Strampler aus Wolle mal so wichtig sein würden. Bessere als in diesem Laden für Naturtextilien habe ich bisher nicht gefunden.

 

||| Essen – Frühstück, Mittag, Kaffeezeit |||

Spruced-CityguideBerlin-BonanzaCoffee

ZEIT FÜR BROT | Alte Schönhauser Straße 4 | Es gibt keinen Tag, den eine Zimtschnecke von Zeit für Brot nicht besser machen würde. Die Mohn-Schnecke tut’s aber auch. Oder die mit weißer Schokolade. Und die mit Kirsche-Marzipan. Und… ach, zum Glück hat das Jahr 365 Tage.

BETTY’N CATY | Knaackstraße 8 | James: „Hast Du gehört? Auf der Knaackstraße hat ein Café eröffnet, wo’s zum Frühstück pochierte Eier auf Avocadobrot gibt.“ Ich: „Nein!“ James: „Doch!“ Ich: „Warum sitzt Du noch auf dem Sofa? Da müssen wir hin. Jetzt!“ Als James und ich vor einigen Jahren in Australien Urlaub gemacht haben, gab’s ungefähr in jedem Café pochierte Eier (der Australier an sich brät Lebensmittel ungern, es sei denn auf dem Grill) – und ich hatte ein neues Lieblingsessen. Das gleiche in Berlin? Nüschte. Bis wir Betty’n Caty fanden. Besonders zur Frühstückszeit am Wochenende ist das kuschelige Café – tiefe Sofas, dunkler Holztresen, weiße Metro-Fliesen – pickepackevoll. Keine Ahnung, ob die anderen auch alle so wild auf pochierte Eier sind. Der Rest der Karte lohnt sich jedenfalls auch und nicht nur zum Frühstück. Serviert werden z.B. Sandwiches mit pulled pork, Quinoa Salat oder Feigenquiche.

NO FIRE NO GLORY | Rykestraße 45 | Noch was, das ich Australien schätzen gelernt habe: den flat white. Nun gibt’s ihn überall, den doppelten Espresso mit – Danke, Wikipedia – „feinporig“ aufgeschäumter Milch. Im No Fire No Glory ist er konstant perfekt. Dazu ein Stück warmes Bananenbrot. Auf der Hollywoodschaukel unterm Kirschbaum vorm Café warte ich aufs Frühjahr.

BONANZA COFFEE | Oderberger Straße 35 | Richtig, also richtig, gut ist der Kaffee auch hier. Selbst mein Papa, jahrzehntelanger Filterkaffeetrinker, ist zu Bonanza bekehrt. Seit er dort den Espresso hatte, muss ich ihn mit Bohnen aus der hauseigenen Rösterei versorgen.

ZIA MARIA | Pappelallee 32a und Winsstraße 21 | Hostiendünner Teig, köstliche Belage, vernünftige Preise. Ergibt: Lieblingspizza zum Mitnehmen. Die DVDs zum Pizza-Abend werden in der FILMGALERIE besorgt (Invalidenstraße 148).

JORIS | Brunnenstraße 158 | Was gab’s noch mal zum Mittag, bevor das Joris eröffnet hat? Egal. Die Ofenkartoffeln, Salate und Suppen sind inzwischen unverzichtbar. Sobald das Wetter warm wird, schmeckt’s auf den Holzstufen vorm Café noch mal besser. Und ab März 2015 übrigens auch in Hamburg. Dann eröffnet das Joris dort in der City Nord (JORIS HAMBURG).

DU BONHEUR | Brunnenstraße 39 | Nach dem Mittag im Joris unbedingt in die Pâtisserie Du Bonheur ein paar Häuser weiter. Wobei man dort jederzeit hingehen sollte. Die Eclairs, Millefeuilles und Tartes sind fast zu schön, um sie zu essen. Essen muss man sie natürlich trotzdem. Um danach mit zuckerglasigem Blick die Marseillaise anzustimmen.

SÜßE SÜNDE | Weinbergsweg 21 | Das Gute an diesem Eisladen ist: Er liegt knapp 150 Meter vor unserer Haustür. Das Fatale an diesem Eisladen ist: Er liegt knapp 150 Meter vor unserer Haustür. Für Sorten wie Marzipan-Mohn, Erdbeer-Basilikum oder das Schokoladensorbet (eine der zahlreichen veganen Sorten) würde ich allerdings auch kilometerweit laufen. Die Kilometer lege ich im Sommer zu HOKEY POKEY zurück. Jeder, der denkt „1,60€ für ne Kugel Eis? Die spinnen, die Berliner!“ hat noch nie Rocky Road probiert: Schokoladeneis mit karamellisierten Pekan- und Paranüssen und Marshmellows. Oh lord. (Stargarder Straße 72 und 73)

DALUMA | Weinbergsweg 3 | Über einem Salat im Daluma komme ich mir vor, als würde ich gerade auf einer Wiese weiden. Ich meine das als Kompliment. Die Zutaten für die vegane Küche sind so grün und frisch, dass man schwören könnte, sie kommen direkt aus dem Garten an den Tisch: Kaltgepresste Säfte, Suppen, Salate, dazu gesunde Snacks und Frühstück wie Chia Pudding. Zum Aufwachen: der Choc-Choc Crave Smoothie mit rohem Kakao, Moringa, Maca, Avocado, Banane, Datteln, Reiscreme und Kakao Nibs. Phänomenal.

 

||| Essen – Abends, und danach auf einen Drink |||

Spruced-CityguideBerlin-DerImbiss

RESTAURANT 3 und BAR 3 | Weydingerstraße 20 | Wieso gehen wir eigentlich nicht öfter ins 3? Frage ich mich immer, wenn wir dort waren. Vielleicht, weil der Laden so unauffällig und ohne eigene Webseite ist. Dafür ist die Atmosphäre unglaublich entspannt, die Bedienung charmant und das Essen schnörkellos gut. Es gibt italienisch, z.B. Artischocke mit Aioli, Osso Bucco oder Tagliatelle al ragù. Danach auf ein Kölsch nebenan in die Bar 3, das Vorzimmer der Volksbühne, wo man der Theaterszene beim Rauchen und Selbstdarstellen zugucken kann.

MÄDCHENITALIENER | Alte Schönhauser Straße 12 | Je länger man in einer Stadt ist, umso mehr Lieblingsorte verschwinden. Der Mädchenitaliener ist geblieben, so betriebsam, laut und gemütlich wie am ersten Tag. Die Pasta mit Feige, der Klassiker auf der Karte, schmeckt noch immer umwerfend.

ZUM DRITTEN MANN | Kollwitzstraße 87 | Sicher, man könnte beim Österreicher auch vieles andere bestellen. Es wäre aber ein Verbrechen, nicht das Schnitzel mit warmen Kartoffelsalat und Rahmgurken zu nehmen. Selbstverständlich das große.

W – DER IMBISS | Kastanienallee 49 | Weil nichts im Kühlschrank ist. Weil der Kühlschrank voll ist, aber wir zu faul sind zum Kochen. Weil Besuch kommt. Weil Dienstag ist. Weil James bloß „cheese naan“ sagen muss und wir fünf Minten später für ein Takeaway anstehen. Die Küche: Indo-Mexi-Cal-Ital. Sage nicht ich, sagt der Besitzer Gordon W., der an manchen Abenden in Hawaiihemd und Strohhütchen selbst am Herd steht. Es gibt Burritos und Fish Tacos, Currys und Swami Burger, Naan Pizzas und warme Salate. Das Delachs Menü könnte ich vermutlich sieben Tage die Woche essen: in Tandoori marinierter Lachs und Currygemüse. Und das mit Käse gefüllte Naan. So gut, dass es illegal sein sollte.

MARIA BONITA | Danziger Straße 33 | Die Empfehlung von James Freund Oliver (der das Nalu Diner betreibt, mehr dazu gleich), für die ich immer dankbar sein werde. Bester Mexikaner der Stadt, sagte Oliver damals. Gerichte wie Burritos, Quesadillas und Huevos Rancheros sind tatsächlich konkurrenzlos. Einen ganzen Abend mag man in dem Stehimbiss nicht verbringen und die Bierbänke vorm Laden werden auch erst mit ein paar Margaritas bequemer. Vor der nächsten Party die Jungs nach ihren selbstgemachten Tortilla Chips fragen. Sensationell.

DUDU | Torstraße 134 | Tschuldigung, ist das da am Nebentisch… George Clooney? Gut möglich. Der wurde hier schon öfter gesehen. Der Berliner lässt sich natürlich nicht anmerken, DASS AM NEBENTISCH GEORGE CLOONEY SITZT und löffelt stattdessen unbeeindruckt seine Pho-Suppe weiter. Die Pho-Suppe ist hier aber auch umwerfend, das Sushi ausgezeichnet. Crunchy Dudu Rolls, Seafood Bowl und Roastbeef Nudeln könnte ich rauf- und runter bestellen.

TOMMI’S BURGER JOINT | Invalidenstraße 160 | Das ist jetzt nur so eine Theorie, aber Isländer sind ein lustiges Volk. Burger, Fritten, Kaltgetränk für 9,90€ nennen sie bei Tommi’s, der aus Island kommt, das offer of the century. Auch witzig, wie kurz die Karte ist: Burger, Cheeseburger, Veggie Burger, Steak Burger. Das war’s. Die sind allerdings grandios gut. Noch besser mit einem Schlag Sauce béarnaise dazu. Probieren: den chocolate malt milkshake. Nur lieber nicht vorm Essen. Ist ne Mahlzeit. THE BIRD | Am Falkplatz 5 | Es geht einfach nicht, in Berlin nur einen Burgerschuppen zu nennen. Dieser bringt gestandene Männer zum Weinen – vor Glück. Ein paar Regeln: Wer den Burger well done bestellt, muss damit rechnen, dass der Koch mit dem Fleischhammer aus der Küche kommt. Es wird nicht mit Besteck gegessen, sondern mit beiden Händen. Und man sollte nicht denken, dass man nach dem Burger noch ein Stück Cheesecake essen und dann noch laufen kann. Unbedingt ein paar Wochen, ja: Wochen, vorher buchen. Der Laden ist unfassbar beliebt. NALU DINER | Dunckerstraße 80a | Allerbestes American Diner Essen, mit Burgern im Plastikkörbchen, daumendicken Pfannkuchen und French Toast, so weich wie ein Daunenbett. Das braucht man nach einem Sonntagsbrunch hier auch.

VICTORIA BAR | Potsdamer Straße 102 | Ich hab gehört, dass die Clubs in Berlin die besten der Welt sind. Dummerweise gehe ich nicht so gerne in Clubs. Bin ich noch nie. Lieber hänge ich bis morgens um drei an einem Bartresen rum. Sehr gut geht das in der angenehm altmodischen Victoria Bar. Das schummrige Licht, die tiefen Lederstühle, die Barmänner in gestärkten Hemden – könnte alles in einer Szene aus Mad Men vorkommen. Einen Whiskey Sour, bitte.

 

||| Schlafen |||

Wenn ich in einer fremden Stadt zu Besuch bin, fühle ich mich trotzdem gerne zuhause. Vielleicht geht’s euch genau so. Diese Berliner Zimmer würde ich sofort mieten: im LINNEN (Eberswalder Straße 35), in den GORKI APARTMENTS (Weinbergsweg 25) und in den CIRCUS APARTMENTS (Choriner Straße 84).

Kommt am besten im Sommer. Dann sehen wir uns am LIEPNITZSEE, im SCHLOSS SANSOUCCI, beim THAI PICKNICK im Preußenpark…

Spruced-CityguideBerlin-Liepnitzsee

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty, design, fashion, kids, shops und getagged , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

12 Kommentare

  1. Laura
    Posted 4. März 2015 at 22:54 | Permalink

    Traum!! Zum Glück ist Berlin so nah von Hamburg und ich kann bald ein paar Sachen deiner Liste ausprobieren kommen, die ich noch nicht kenne! Daaanke für diese ausführliche und supervielversprechende Auswahl!!! <3 Liebste Grüße, Laura

    • Marlene
      Posted 4. März 2015 at 23:46 | Permalink

      Und ich freu mich, dass Dir die Liste so viel Vorfreude macht! Liebst, Marlene

  2. diana
    Posted 5. März 2015 at 09:37 | Permalink

    Oh Marlene, danke für deine Antwort auf meinen Kommentar. Ich hab deine Tipps schon im Kopf gespeichert und weiß genau, dass auch du nicht immer in schnieken Shops rumsitzt und teure Sandwiches konsumierst:-)) Mir war nur halt dieser Satz aufgefallen, den ich dem Sinn nach oft schon gehört habe, gerade im Vergleich mit München u Hamburg. Städte-Vergleiche sind von subjektiven Erfahrungen geprägt und meine bezieht sich darauf, dass ich oft fand, dass Berlin eben nicht “die Stadt für alle” ist sondern es eben doch eine unsichtbare Währung gibt. London kenne ich nur als Touri und könnte mir nicht vorstellen da zu leben, weil es so teuer ist. So oder so freu ich mich auf Berlin und deine Tipp!

    Hab einen schönen Tag! :-)

  3. Tine
    Posted 5. März 2015 at 12:43 | Permalink

    Sooo gut! 1000 Danke schöne Marlene!! Bald bin ich wieder da…

  4. susanne huggle
    Posted 6. März 2015 at 18:53 | Permalink

    Liebe Marlene,
    vielen Dank für diese wunderschöne Liste, die auch so schön aufbereitet ist. Ich denke, wir wohnen vielleicht sogar in derselben Strasse (das entnehme ich Deiner Seite und Deinen Kommentaren), und obwohl ich viel von Deiner Liste kannte und auch liebe, ist doch einiges neu (und ich lebe schon seit 17 Jahren in Berlin) – super, das Neue probiere ich alles aus! ZB den Pedicure Tipp. Alle erwähnten Restaurants und Cafes sind grossartig. Kann ich 100% zum Nachbesuchen empfehlen. Also, vielen herzlichen Dank, Susanne (ich habe Dir schon mal vor 2 Jahren mit 2 Freundinnen den blauen Zara Cashmere Pulli nachgekauft, vielleicht erinnerst Du Dich an das Foto. Das war ein spitzen Tipp – wir haben ihn immer noch alle an!)

  5. Patrizia
    Posted 7. März 2015 at 08:35 | Permalink

    Ein Traum! Ich liiebe Berlin und ziehe Anfang April auch hin :) Danke für die tollen Tipps! :)

    http://www.thesmallnoble.blogspot.com

  6. Marlene
    Posted 5. März 2015 at 00:25 | Permalink

    Liebe Diana,

    danke für Deinen Kommentar. Mich beschäftigt absolut auch, wie sich Berlin verändert und zwar genau durch Leute wie mich, die Zugezogenen, die gern bestimmte Komforts haben. Andererseits hatte ich nie den Anspruch und habe auch nicht geschrieben, dass diese Liste demokratisch sein soll. Es ist halt meine Liste. Für mich ist auch klar, dass in einem Cityguide nicht unbedingt der Supermarkt vorkommt, in dem ich mir an sechs von sieben Tagen in der Woche das Brot kaufe, aus dem ich mir zuhause eine Stulle zu Mittag schmiere. Sondern das Café, wo ich mir an Tag 7 ein Sandwich kaufe, manchmal z.B. bei Zeit für Brot, obwohl ich die Preise dort auch streng finde. Deshalb kommen hier die Kinderläden vor, die etwas Besonderes für mich sind und nicht der H&M im Alexa, bei dem ich Arlo die Strampler im 3 für 2-Paket kaufe. Oder ein Geschäft wie The Store, in dem die meiste Mode für mich auch unerschwinglich ist, den ich aber allein für die Einrichtung, die Stimmung, das ganze Drumherum mag.

    Diese Liste, in der nebenbei auch Dinge vorkommen, die völlig umsonst sind, ist eben nur ein Ausschnitt dieser Stadt. Ich glaube aber wirklich, dass sie vielen Menschen gehört. Die Ausgrenzung und das Anspruchsgehabe, von dem Du sprichst, habe ich z.B. in London viel extremer erlebt, wo sich alles darum dreht, wie viel du verdienst, wo du lebst, was du dir kaufst. Die Londoner ziehen dann her, weil Berlin einem die Möglichkeit gibt, sich auszuprobieren, neu anzufangen, nicht ständig nach seinem Einkommen beurteilt zu werden. Leute, die sich vermeintlich cool finden und andere absnobben, gibt’s doch überall. Ich finde, Berlin macht’s einem leicht, drüber zu stehen. Weil’s den meisten hier am Ende schnurzpiepe ist, wie du rumläufst oder wo du ausgehst. Ist ja auch meine Stadt geworden, obwohl ich bisher nicht einmal im Berghain war, ähem.

    Liebe Grüße!

Ein Trackback

  1. Von my london | franzi | spruced am 24. April 2015 um 19:10

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

the green issue

Von Marlene | Veröffentlicht am: 19. Februar 2015

Spruced-DeliciouslyElla-GreenSmoothie

Es ist nichts Persönliches. Wirklich, ich habe nichts gegen Spinat. Keine traumatischen Erinnerungen an eine Kindheit, in der ich genötigt wurde, meinen Teller bis auf den letzten Blubb leer zu essen. Keine besondere Abneigung gegen den Geschmack. Keinen Ekel vor der Konsistenz von gekochtem Spinat. Mir fallen nur ungefähr zwölf Gemüse ein, die ich lieber esse.

Und mir fallen ungefähr 40 Dinge ein, die ich spontan lieber in einen Smoothie täte. Wie Blaubeeren. Oder Bananen. Erdbeeren. Eiscreme. Schokostreusel. Vielleicht liegt es an der Farbe, die ein Smoothie mit Spinat hat. Dieses Grün sieht nicht nur vollwertig aus, sondern auch als müsste es vollwertig schmecken. Und mit vollwertig meine ich nach Pflichtbewusstsein. In anderen Worten: Nein danke.

Dann hab ich das Blog von Ella Woodward entdeckt.

Ihre lange, und inspirierende, Geschichte kurz erzählt: Sie wurde mit einer seltenen Nervenkrankheit diagnostiziert und stellte, nachdem konventionelle Medizin nichts half, ihre komplette Ernährung auf eine pflanzliche, glutenfreie Diät um. Welchen Effekt die auf ihre Gesundheit hatte und hat, kann man hier nachlesen.

Ich war selbst nicht auf der Suche nach einer so drastischen Umstellung, nur nach neuen, frischen und, ja, gesunden Rezepten, denn: ich habe nur wenig Zeit zum Kochen, ein neun Monate altes Baby, das am liebsten alles von unseren Tellern essen will und immer noch zehn Kilo extra als ein nettes Andenken an die Schwangerschaft.

Alles, was ich bisher aus Ellas Kochbuch probiert habe, war einfach und gut. Auch der Smoothie mit Spinat. Rumgekriegt hat mich, dass nebenbei Avocado drin steckt. Wenn ich könnte, würde ich Avocado morgens, mittags und abends, püriert, geschnitten oder gemust essen. Warum dann nicht trinken? Weil Ella außerdem Äpfel und Birnen in den Smoothie mischt, schmeckt er nicht herb, sondern süßlich. Und wirklich köstlich. Wenn ich so drüber nachdenke: kaum nach Spinat.

Und ihr? Grüne Smoothies – ja oder nein? Welche Rezepte mögt ihr?

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

fashion week moment: maja wyh

Von Marlene | Veröffentlicht am: 17. Februar 2015

Spruced-MajaWyh1

Wer ist denn das?

Irgendwann im letzten Jahr tauchte Maja Wyh auf Instagram in den „Fotos, die dir auch gefallen könnten“ auf. Mir gefiel’s tatsächlich. Und offenbar auch einigen anderen. Inzwischen hat sie 80,000 Follower, was auf Instagram nicht mal mehr besonders viel ist. Überraschend trotzdem, weil Maja aus Düsseldorf kommt. Und bevor jetzt das Geschrei losgeht: Nee, ich finde nicht, dass sich Düsseldorf und Stil ausschließen. Ich finde es bloß auffällig, dass personal style Blogger aus Deutschland selten so viel Aufmerksamkeit bekommen wie Maja. Alle schauen immer nach Dänemarkenglandaustralienfrankreichundsoweiter. Ich ja auch. Dabei gibt’s auch hierzulande interessante und coole Frauen, von deren Stil ich gerne mehr sehen würde, auf der Fashion Week in Berlin sind mir jedenfalls viele begegnet. Maja hab ich nach der Show von Kaviar Gauche getroffen. Ihr Stil ist nicht meiner. Aber sie überrascht und ich schaue mir ihre Looks einfach gerne an: die Mischung aus hochglamourös und tiefenentspannt, oversized T-Shirts zur akkuraten Damenhandtasche, Chiffonkleidern über Boyfriend-Jeans, und gerne alles in lässigen Lagen, dafür aber mit ordentlichen Absätzen. Jetzt ist sie gerade in New York. Vielleicht sehen wir sie, und hoffentlich ein paar andere Lokaltalente, ja in den Streetstyle-Strecken von dort wieder…

Spruced-MajaWyh2

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, fashion week, hers, street style und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a month in fashion (and other stuff) #2

Von Marlene | Veröffentlicht am: 12. Februar 2015

Spruced-AMonthInFashionAndOtherStuff2

Februar – der Monat, den ich jedes Jahr gerne überspringen würde. Was ich an ihm mag: Er hat nur 28 Tage. Hier sind einige Dinge, um sie schöner zu füllen, angefangen mit denen im Bild.

| Frische Blumen. Zu dieser Jahreszeit: Tulpe, Anemone und immer, immer, immer Iris.

| Die Push Bowls aus Messing von Fundamental Berlin sind so schön wie der Schmuck (und schöner als der Schlüsselbund), den man darin aufbewahrt. Gibt’s auch in Kupfer und Platin.

| Ich hab nichts dagegen, mehr für Duftkerzen auszugeben, wenn sie so toll duften wie die „Hot“ Kerze von Karmameju. Bin auch ein großer Fan ihres „Calm Balm“ für Erwachsene und Arlos.

| The Store im Soho House Berlin hat eröffnet. Und ich hab beschlossen, einzuziehen. Grandioser Raum, gute Stimmung, köstliches Essen, dazu nail bar und Friseursalon. Die Mode ist ein weeeeenig außerhalb meiner Preisklasse (was mich nicht davon abhält, von einem Mantel von The Row zu träumen, einem Kleid von Rosetta Getty, Jeans von 3×1…) Alles andere – Bücher, Papierwaren, Kerzen, Beauty, Geschirr – möchte man aber ebenso gern haben. Ich hab dort endlich das angeblich sagenhafte goe oil gefunden. Und? Es ist tatsächlich fabelhaft und duftet unerhört gut – wie Babypuder für Männer.

| Lip Color von Bobbi Brown in „Pale Pink“ ist der perfekte natürliche Lippenstift. Fakt.

| Was für ein Leben! „I’ll Drink To That“ ist ein großer Toast auf Betty Halbreich, seit über 40 Jahren personal shopper bei Bergdorf Goodman. Unbedingt lesen bevor Lena Dunham daraus ihre nächste Fernsehserie macht.

| Normalerweise lösche ich Emails von The Outnet immer sofort. Zu verlockend! Letzte Woche hab ich nachgegeben. Und dann? War’s zu verlockend! Bevor ich wusste, was geschah, hatte mein Zeigefinger schon buy bei diesen Schuhen von Proenza Schouler geklickt. Zur Verteidigung meines Zeigefingers: Sie waren ein Superschnäppchen. Und zu meiner Verteidigung: Ich liebe sie.

| Bevor ich nun die von Proenza Schouler gefunden hab, war ich schon eine Weile auf der Suche nach Schuhen im D’Orsay-Stil. Diese hier gefallen mir auch: von Vince, von Jenni Kayne, von Mango und ganz besonders die Mules von Whistles.

| Von Jenni Kayne mag ich auch ihr wunderbares Blog Rip + Tan.

| „How to boil an egg“ von The Rose Bakery ist ein Kochbuch, das ich brauche (über den schönen Onlineshop von Makers & Brothers).

| Dringend brauche ich allerdings auch dieses Notizbuch von Brosbi.

| ‘Ja’ zu Schmuck von Another Feather.

| Und noch mal ‘Ja’ zu der wunderschönen neuen Brautkleider-Kollektion von Thone Negrón.

| „This Oscar came as my fifth nomination, so it was nice to finally get up and show the bottom part of my dress.“ Susan Sarandon im Interview ist das reinste Vergnügen. Und das sind auch andere Oscar-Gewinner wie Juliette Binoche, Steve McQueen und Angela Lansbury, die im Guardian von der Nacht ihres großen Triumphs erzählen.

| Ich wünschte, ich könnte mich erinnern, wer den Link zu dieser Geschichte zuerst gepostet hat. So kann ich sie einfach nur weiterempfehlen: Fotograf Terry O’Neill erinnert sich an das berühmte Bild von Faye Dunaway am Morgen nach ihrem Oscar-Gewinn, und an andere bemerkenswerte Star-Momente.

| Könnte Sarah Illenberger nicht auch mal was machen, das man nicht auf der Stelle haben möchte? Kann sie nicht. Die neuen Drucke von Blumen als Feuerwerk sind so unglaublich schön wie alles andere von ihr.

| Auf der Suche nach einem Beni Ouarain Teppich? Im schwedischen Designshop Artilleriet gibt es die besten.

| Ein Etui von PB0110 könnte mich endlich davon überzeugen, mein Portemonnaie auszuräumen und nur noch eine Karte und Kleingeld dabei zu haben.

| Wenn ich es diesen Monat nicht in die Mario Testino: In Your Face Ausstellung im Berliner Kulturforum schaffe, dann habe ich zumindest noch bis Ende Juli dafür Zeit.

| Das Casting von Joan Didion in der aktuellen Kampagne von Céline war eine Sensation. Fast noch sensationeller als ein achtzigjähriges Model find ich fast, dass Joans Packliste von 1979 noch immer so zeitgemäß ist. Ich nehme einmal alles, besonders den Bourbon.

| Die Kunst hinter einer Chanel Haute Couture Kollektion muss man sehen um’s zu glauben.

| Nachdem Okka mich mit der AOL Dokumentarserie über das New York City Ballet angefixt hatte, hab ich sie gefragt, ob sie mit mir ins Ballett geht. Weil ich das letzte Mal vor 15 Jahren da war. Weil ich herausgefunden hatte, dass Primaballerina Polina Semionova für einige Gastauftritte zurück ans Staatsballett Berlin kommen würde. Weil die Abende, an denen Okka und ich nicht auf dem Sofa sitzen bleiben wenn die Kinder endlich schlafen, so selten sind. Wir saßen nicht gerade nah an der Bühne, aber die unglaubliche Energie und Anmut der Tänzer konnte man bis hoch in den Rang spüren. Ich muss drei Stunden ununterbrochen Gänsehaut gehabt haben. Das ganze Ensemble war fantastisch. Aber, meine Güte, Polina Semionova. Wie kann man nur etwas so unfassbar schweres wie Spitzentanz so federleicht aussehen lassen? Es war, als würde sie über die Bühne schweben, angetrieben lediglich von purer Freude. Wenn ihr die Gelegenheit habt, geht hin und schaut sie euch an. Und falls nicht, ist diese einstündige Dokumentation über sie sehr sehenswert. Das ist übrigens auch die BBC-Reihe Agony and Ecstasy: A Year with English National Ballet. Der Choreograph aus Teil 1 bestätigt alles, was ich mir über die Ballettwelt vorstelle.

4 Kommentare

  1. Marlene
    Posted 19. Februar 2015 at 13:40 | Permalink

    Danke, du Liebe!

Ein Trackback

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

taking cover

Von Marlene | Veröffentlicht am: 6. Februar 2015

Spruced-KathrinSchiffern-Borsalino1

Warum sollte ich ein Foto von Kathrin zeigen, auf dem man ihr Gesicht nicht erkennt? Denn, wie man sieht, hat sie ein tolles Gesicht…

Aber! Bevor ich überhaupt gesehen hatte, dass es Kathrin ist, fiel mir eine Frau mit einem umwerfenden Hut auf, und ich wollte sofort wissen, wer sie ist. Ein guter Hut kann das: einen Menschen geheimnisvoll und einen Look eleganter machen. Es ist leicht, damit in der Menge aufzufallen. Und gleichzeitig ein gutes Cover. Für Tage, an denen man gerne unerkannt bleiben möchte. Oder sich vorkommen wie in „Die Thomas Crown Affäre“.

Hut von Borsalino, ähnlich zu finden hier.

Spruced-KathrinSchiffner-Borsalino2

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, fashion week, hers, street style und getagged , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

yarok haircare

Von Marlene | Veröffentlicht am: 2. Februar 2015

Spruced-GreenBeauty-YarokHair

Das Schöne an meinem Job ist, dass ich dabei oft sehr talentierten Leuten begegne, die mich über ihre Schulter schauen und neugierig sein lassen, mir kleine Geheimnisse und Lieblingsadressen verraten. Das Schöne daran, dieses Blog zu schreiben, ist, diese nein-sag-bloß-wie-geil-ist-das-denn Momente zu teilen. So einen Moment gab’s als ich vor kurzem Thorsten wiedergesehen habe. Thorsten der Magier sollte ich ihn nennen, denn er hat mich für eine Geschichte in Couch zu einem Hollywoodstar aufgeschminkt als ich hochschwanger war und von Hollywood in etwa so weit entfernt wie Hannover. Ich verehre ihn noch ein wenig mehr, seit er mir letzte Woche während einer Pause am Set ein paar Flaschen und Tiegel unter die Nase hielt und sagte: „Brauchst Du was Neues für Dein Blog? Ich hab was!“

Und zwar das: Yarok, eine Haarpflegelinie aus New York, die sich der Stylist Mordechai Alvow ausgedacht hat. Der Name bedeutet „Grün“ auf Hebräisch und drin steckt, was drauf steht: biologische Pflege. Nicht nur die Inhaltsstoffe sind gut, auch die Verpackung ist umweltfreundlich. Zudem spendet die Firma einen Anteil der jährlichen Einnahmen an eine Umweltorganisation. Die Details kann man hier nachlesen.

Fand ich schon mal ziemlich überzeugend. Und was gefällt Thorsten so daran? „Der Duft ist fantastisch, im Gegensatz zu dem Chemiegeruch vieler anderer Produkte.“ Stimmt. Das Haarspray duftet zum Beispiel wie ein Cocktail aus Zitronengras und Rosmarin. „Das ist alles 100% vegan, man könnte es quasi trinken.“ Stimmt auch. Wie gesagt: Zitronengras und Rosmarin. Sollte man aber vielleicht lieber doch nicht. „Die Produkte funktionieren einfach.“ Und da glaube ich dem Mann, der jeden Tag von hunderten Beautyprodukten umgeben ist. Ich habe bisher das Haarspray und Mousse ausprobiert und bin begeistert.

Danke, Thorsten!

In Deutschland gibt es Yarok u.a. über All For Eves.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a new bracelet

Von Marlene | Veröffentlicht am: 29. Januar 2015

Spruced-GoldBracelet-Takk

Irgendwann muss man sich wohl eingestehen, dass man bestimmte Dinge nie beherrschen wird. Wie Japanisch. Oder stricken. Oder die Fähigkeit, Armschmuck zu „stapeln“. Wisst ihr, was ich meine? Es gibt Frauen, die tragen zur Vintage Herren-Rolex drei Freundschaftsbänder, eine Cartierspange, das Einlassbändchen zum letzten Roskilde Festival und eine handvoll klimpernde Goldreifen – und es sieht fabelhaft an ihnen aus. Mir gelingt dieser Look einfach nicht. Besser gesagt, mir fällt das Einfache leichter. Ich mag schlichten Schmuck und nur wenig davon, gerade trage ich zum Beispiel am liebsten drei feine Goldringe von by boe, Sabrina Dehoff und I need more rings. Das Loop Armband in Gold von TAKK passt genau dazu: zart, aber raffiniert. Und mindestens so auffallend wie ein Handgelenk voller Schmuck.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

our fashion week diary

Von Marlene | Veröffentlicht am: 28. Januar 2015

Spruced-FashionWeekDiary-Cybex

Arlos Mama sein und meine Arbeit tun – wie wird das in Zukunft zusammen funktionieren? Antwort: Einfach mal das Baby auf die Berliner Fashion Week mitnehmen und schauen, was passiert. Über unsere Erlebnisse habe ich für Cybex Tagebuch geschrieben, die uns dafür mit dem Priam ausgerüstet haben, ein dermaßen stylisher Buggy, dass ich daneben beinahe Komplexe bekommen hab. Zum Tagebuch geht’s hier entlang.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, fashion week, kids und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. Leonita
    Posted 29. Januar 2015 at 10:07 | Permalink

    Liebe Marlene, ich bin zwar meist eine stille Leserin, aber diesmal muss ich laut “ja ja ja” und “toll toll toll” schrei(b)en! Ich habe vor Kurzem auch wieder angefangen zu arbeiten, selbstständig, gleiche Branche – und trotz all dem Aufwand, dem schlechten Gewissen zeitweise und dem Erschöpft-sein fühlt es sich einfach gut an, “wieder da” zu sein. Den Kopf mal ein paar Stunden um den Job und nicht um hat-sie-genug-gegessen-ich-sollte-sie-wickeln-oh-nein-schon-wieder-ein-Zahn kreisen zu lassen.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Arlo auch in Zukunft so ein entspanntes Fashion-Baby bleibt und Du die Kind-und-Job-Balance findest, die für Euch funktioniert!

    Ach ja, noch was: Ich bin so neidisch auf Dein kinderfreies Wochenende! Wie oft hast Du denn Bilder/Videos aufm Handy angeschaut? ;)

    • Marlene
      Posted 19. Februar 2015 at 13:46 | Permalink

      Liebe Leonita, tausend Dank! Ein Nachteil, wenn man versucht, alles gleichzeitig zu machen: Irgendwas vergisst man immer. Zum Beispiel, auf so einen liebe Kommentar zu antworten. Entschuldige! Ich drück Dir ebenso die Daumen. Ist ein ganz schön Balanceakt, nicht?

      Der Abschied von meinen beiden Jungs war entsetzlich schwer, schlimmer als ich erwartet hatte. Ich musste mich ganz schön zusammenreißen, am Flughafen nicht loszuflennen. Aber dann, dann ging’s gut. Glücklichweise konnten wir ein paar Mal skypen und als ich gesehen habe, wie viel Spaß er mit seinem Papa hat, ging’s mir gleich noch mal besser. Still war’s zuhause zwar. Und ich hab mich öfter dabei erwischt, dass ich dachte: Hab ich nicht was vergessen? Aber die Entspannung und die Zeit für mich, die war wunderbar. Kann ich nur empfehlen!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

fashion week moment: kaviar gauche brides

Von Marlene | Veröffentlicht am: 26. Januar 2015

Spruced-KaviarGauche-Bridal1

Der Kommentar eines Freundes nach der Kaviar Gauche Show: „Da möchte gleich noch mal heiraten, nicht?“ Na ja, ich war noch nie verheiratet. Und sollte der Tag mal kommen, würde ich mir vermutlich ein Kleid wünschen, das etwas mehr der Vorstellung überlässt. Aber, Himmel, man müsste schon ein Herz aus Stein haben, wenn man bei diesen unglaublich detailreichen, wunderschön gemachten und, vor allem, unmissverständlich romantischen Kleidern nicht an eine fabelhafte Hochzeit denkt.

Spruced-KaviarGauche-Bridal2

Spruced-KaviarGauche-Bridal3

Spruced-KaviarGauche-Bridal4

Spruced-KaviarGauche-Bridal5

Spruced-KaviarGauche-Bridal6

Spruced-KaviarGauche-Bridal7

Spruced-KaviarGauche-Bridal8

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, fashion week, hers und getagged , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

6 Kommentare

  1. Ontrus
    Posted 28. Januar 2015 at 09:46 | Permalink

    I love the dress,and it is very fashionable and beautiful.

  2. lara
    Posted 28. Januar 2015 at 15:09 | Permalink

    tolle kleider – wenn man sie tragen kann. ohne modellmaß und mit etwas hängendem armfleisch sieht das wohl ander aus…

    • Marlene
      Posted 29. Januar 2015 at 11:26 | Permalink

      Ich schätze, im Laden hängen sie dann noch mal anders. Und mit Unterkleid ;-)

  3. lara
    Posted 29. Januar 2015 at 12:02 | Permalink

    Selbst wenn sie anders in den Store kommen: ich trage deutsche Konfektion 38-40 (bei 1,66cm) und bin auch mit Anfang Zwanzig nicht der Elfentyp gewesen, und mit Anfang 30 noch viel weniger.
    Die Kleider sind toll, aber eben nur für einen bestimmten Frauentyp passend , die Zielgruppe ist echt eingeschränkt, ich habe dort im letzten Jahr einiges angeschaut. Macht nix. Nun habe ich online von einer Frau in New Jersey ein Second Hand Vera Wang mit halbem Arm von 2003 gekauft, für 1200 Dollar (Ladenpreis war das sechsfache). Es ist auf dem Weg zu mir, geheiratet wird im Juni. Bis dahin muss ich möglicherweise entweder zunehmen oder es enger machen lassen, denn die Maße sind etwas größer als meine…

    • Marlene
      Posted 29. Januar 2015 at 12:21 | Permalink

      Da hast du Recht, die Kleider sind nicht für jeden. Zum Beispiel auch nicht für mich. Mir ging’s bei dem Beitrag auch eher darum zu sagen: bei einer so romantischen Show kann man gar nicht anders als an Heiraten zu denken.

      Toll, dass Du Dein Kleid gefunden hast. Ich stell mir die Suche nach dem perfekten Hochzeitskleid nervenaufreibend vor. Da kann man sich auf den großen Tag gleich noch mehr freuen, oder? Und: Zunehmen vor der Hochzeit – ein Konzept, dass ich vollen Herzens unterstütze. Ich wünsch Dir und dem Liebsten eine wunderschöne Vorbereitungszeit. Und im Juni ein famoses Fest.

Ein Trackback

  1. Von fashion week moment: maja wyh | spruced am 17. Februar 2015 um 00:58

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

inspiration: the oversized coat

Von Marlene | Veröffentlicht am: 23. Januar 2015

Spruced-Inspiration-OversizedCoat-MarieHein

Erinnert ihr euch noch an den oversized Mantel aus der Maison Martin Margiela Kollektion für H&M? Ich gerade schon. Und ich ärgere mich gerade drüber, dass ich ihn damals nicht gekauft habe, denn so wie Marie ihn trägt, sieht er fabelhaft aus: als Kontrast zu einem weißen Outfit und einer kleinen, kastigen Handtasche. Perfekt.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, fashion week, hers, street style und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

mascara

Von Marlene | Veröffentlicht am: 15. Januar 2015

Spruced-Mascaras

Was man hier sieht, ist ein Problem.

Oder: das Ergebnis einer gründlichen Recherche?

Wie auch immer, beim Aufräumen habe ich im Badezimmerschrank jüngst neun – ich wiederhole NEUN – Mascaras gefunden. Im Bild nicht dabei sind die drei, die später noch in Handtaschen aufgetaucht sind. Macht zwölf. Zwölf Wimperntuschen für eine Frau. Hände hoch, beim wem’s genau so aussieht!

Ich falle auf nichts lieber rein als auf Werbung, die superextramegalangeunddichte Wimpern verspricht. Obwohl völlig klar ist, dass dabei gewöhnlich mit falschen Wimpern und Photoshop getuned wird. Aber wen schert schon die Wahrheit! Nicht jemanden, der mehr Mascara besitzt als Verstand.

Als ich die Hälfte der Sammlung weggeworfen hab, weil die Tusche eingetrocknet war, habe ich festgestellt, dass mich nur zwei davon wirklich überzeugen. Die erste ist „Lash Power“ verlängernde Mascara von Clinique. Alles perfekt: eine schmale Bürste, die jede Wimper erwischt, ohne Manga-Augen zu schminken, es gibt sie auch in dunkelbraun und zu einem erträglichen Preis. Allerdings ist sie nicht wasserfest, was trotz der angepriesenen 24-Stunden-Formel bei mir bedeutet, dass sie gegen Abend und/oder bei Regenwetter verduftet. Die zweite ist „False Lash Schmetterling Waterproof“ von L’Oréal. Der Look ist weniger ungeschminkt als mit der Clinique-Tusche. Aber sie heißt eben nicht grundlos „False Lash“. Und sie hält wie Sekundenkleber. Gäbe es nur eine Kombination aus diesen beiden…

Da ich gerade erst ausgemistet habe, sollte ich eigentlich nicht fragen. Ach, egal! Welche benutzt ihr?

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

10 Kommentare

  1. Katharina
    Posted 15. Januar 2015 at 14:24 | Permalink

    I can really recommend Le Volume de Chanel. I know – it’s expensive. But fortunately they recently have now a Waterproof Edition and it is perfect. Easy to apply, long lasting, and has an EXTREME effect on your lashes.

    I really CANNOT recommend those of Eyeko London, although all other products of them are quite good. The waterproof mascara by Eyeko is really sticky and puts black all over your eye area, not only on your lashes, really annoying.

  2. Julie
    Posted 15. Januar 2015 at 22:58 | Permalink

    yep, “they’re real” ist perfekt! übersteht alles zwischen alltag und hochzeit, nicht wasserfest, benimmt sich aber so. von chanel war ich eher enttäuscht.

  3. Lene
    Posted 16. Januar 2015 at 17:27 | Permalink

    Die Lash-Power von Clinique fand ich auch nicht schlecht, aber immer weder reummütig zurückgekehrt bin ich zu Maxfactor Masterpiece (für einen eher natürlichen Look, aber schön aufgeschwungen) und Maxfactor Masterpiece Max (für mehr Drama), beide in braun schon x-Mal nachgekauft. Alles andere fand ich bislang zu klumpig, zu fein, zu wenig haltbar, …

  4. maren
    Posted 19. Januar 2015 at 13:51 | Permalink

    Ich gehe Alltages inzwischen meist ohne, weil mir aufgefallen ist, dass ich Mascara bei anderen Frauen oft nicht so gern mag. Ich tusche nun nur noch zum großen Ausgehen mit schicker Garderobe, und das findet etwa alle 2-3 Wochen statt. Dann nehme ich eine von Bodyshop, sie heißt “Define and Multiply” und davor hatte ich eine andere auch von Bodyshop die anders hieß. Ich sehe keine so großen Unterschiede, wenn das Zeug erstmal drauf sitzt!

  5. corinne
    Posted 20. Januar 2015 at 00:55 | Permalink

    cover girl forever! cheap as chips and always lashylicious ;-x

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

sunglasses from ace & tate

Von Marlene | Veröffentlicht am: 13. Januar 2015

Spruced-Ace&Tate-Sunglasses-Dustin1

Also, ich wär dann so weit für den Sommer.

Schon Anfang Dezember, als der Ace & Tate Pop-Up Shop in Berlin eröffnete, hatte ich angefangen, James dezente Hinweise zu geben, dass es eventuell sein könnte, dass er mir mit einer Sonnenbrille zu Weihnachten eine Freude machen könnte. Hinweise wie: „Hast Du schon eine Idee, was Du mir schenkst? Ich schon!“

Am Ende haben wir’s erst am Tag der Abreise zu meinen Eltern in den Laden geschafft. Nur dank James heiliger Geduld sind wir überhaupt noch zusammen gefahren. Denn ich konnte mich NICHT entscheiden.

„Ich glaube, ich mag das Modell Dustin am liebsten.“
„Ich auch.“
„Aber soll ich’s in Creme oder Schwarz nehmen?“
„Stehen dir beide.“
„Creme ist vielleicht schmeichelhafter. Aber Schwarz klassischer.“
„Uh-huh.“
„Also nehm ich sie in Creme.“
„Mhm, mhm.“
„Nein, Schwarz.“
„Hrrrnnnnnnnn.“
„Obwohl. Creme ist im Winter besser, wenn ich sowieso so blass bin. Die schwarze Brille ist dann zu hart. Oder doch nicht? Warte, ich probier sie noch einmal beide. Liebling? Wo gehst Du denn hin…?“

Es wurde dann das Modell in Schwarz. Und ich lieb’s. Meine erste Sonnenbrille mit Sehstärke, was mir im Sommer sicher noch mal mehr wie eine Offenbarung vorkommen wird (nie, nie wieder eingetrocknete Kontaktlinsen am Strand). Am besten ich kauf sie mir einfach noch mal. In Creme.

Die Sonnenbrillen und Brillen von Ace & Tate haben einen Festpreis von 98 Euro, von denen ein Teil an die Wohltätigkeitsorganisation Sightsavers gespendet wird. Der Pop-Up Shop in Berlin ist noch bis Ende Januar geöffnet. Torstraße 66, Mo – Sa 12.00-20.00

Spruced-AceTate-DustinSunglasses-Test3

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a month in fashion (and other stuff) #1

Von Marlene | Veröffentlicht am: 11. Januar 2015

Spruced-AMonthInFashion1-Test3

Da ich es gerade einfach nicht schaffe, jede Woche eine Ausgabe von „a week in fashion“ zu schreiben, hab ich die Rubrik kurzerhand umbenannt in… „a month in fashion (and other stuff)“. Gut, über den Titel hätte ich vielleicht noch einen Moment länger nachdenken können. Stattdessen hab ich die Zeit damit verbracht, zu lesen, hören, schauen, shoppen und mich diesen Monat über diese Dinge zu freuen (angefangen mit denen im Bild).

| Wenn schon ständig Jogginghosen, dann wenigstens schöne. Diese sind von Stefanel, aus Wolle, fantastisch geschnitten, sehr weich und gerade noch im Sale (auch in Grau und einem Karamellton).

| Wie viel kann man schon über Women in Clothes sagen? Sehr viel. Die Autorinnen Leanne Shapton, Heidi Julavits und Sheila Heti beschreiben unser Verhältnis zur Mode in Interviews, Essays, Bildstrecken und noch vielem mehr. Überwältigend umfangreich und durch und durch unterhaltsam.

| Neue schicke Untersetzer von Bolia. Weil es nie zu spät ist, erwachsen zu sein und schicke Untersetzer zu besitzen.

| Neues Jahr, neuer Kalender. Nachdem ich Moleskine jahrelang treu war, hab ich mich jetzt in den Wochenkalender von Leuchturm 1917 verknallt (der viel besser für das Schreiben von To-Do-Listen unterteilt ist, und wofür will man einen Kalender sonst?).

| Eines Tages werde ich leben wie die Heldin in einer Geschichte von Truman Capote und dann brauche ich unbedingt Karten mit der Aufschrift „regrets his/her behaviour“ von der fabelhaften Mrs John L Strong.

| Die Handseife mit Orange, Zedernholz und Salbei von Grown Alchemist duftet so gut, dass mir Hände waschen plötzlich wie ein Schönheitsritual vorkommt.

| Nicht neu, aber ich freue mich jeden Winter wieder über die Bürste von June Ainscough, die zu trockenen und spröden Haaren besonders sanft ist.

| Wahrscheinlich mein Lieblingsprodukt im Winter: die Drink Up Intensive Maske von Origins – wie ein Smoothie für die Haut (und eine Empfehlung von Okka).

| Crème Abricot Nagelcreme von Dior. Sollte ich zugeben, dass ich die Creme vor allem wegen des hübschen weißen Döschens gekauft habe? Na gut. Nebenbei hat sie den Zustand meiner Fingernägel sensationell verbessert.

| Die wunderbare Daria verkauft Kindermode nicht mehr nur online bei Walking the Cat, sondern auch im neuen Laden in der Mulackstraße 7 in Berlin. Zuletzt gab’s für Arlo von dort eine Hose von Tocoto Vintage.

| Es gibt einen frischen Berlin mit Kind Guide vom Himbeer Magazin. SO nützlich an diesen Tagen, an denen man nicht weiß, wer mehr unterm Lagerkoller leidet: Kind oder Eltern?

| Mitten im Winter einen Kaftan kaufen – kontraproduktiv. Aber: Moment! Den Agave Kaftan von Rodebjer hab ich letzten Winter gekauft und im Sommer habe ich dann nichts lieber getragen. Jetzt ein neuer Print, bevor er ausverkauft ist?

| Dieses Modeblog lese ich gerade gerne: Wide Eyed Legless.

| Und dieses auch, das endlos inspirierende Jean Stories.

| Wisst ihr was? Sienna Miller ist lustig.

| Victoria Beckham auch.

| Ich bin ein noch größerer Fan von Jess Cartner-Morley, seit sie im Guardian ihre neue Serie “What I wore this week” schreibt.

| Ich hatte mir vorgenommen, keine Beautyprodukte mehr zu kaufen, bis der Vorrat im Badezimmerschrank aufgebraucht ist. Und dann muss ausgerechnet Sali Hughes, mein Guru, ihre Lieblingsprodukte 2014 vorstellen und das war’s dann mit dem guten Vorsatz.

| Es ist zwar erst Januar, aber ich kann mir trotzdem schwer vorstellen, dass ich dieses Jahr noch einen Film sehen werde, der so magisch und bewegend ist wie Wild. Als er vorbei war, wäre ich gerne noch fünf weitere Stunden mit Reese Witherspoon durch die Wälder gelaufen.

| Der Song aus dem Trailer? Turn Away von Beck. Und der Rest des Abums Morning Phase ist genau so großartig.

| „Wild“ basiert auf den Memoiren von Cheryl Strayed, die auch die Autorin von „Tiny Beautiful Things“ ist, einer Sammlung ihrer Lebensrat-Kolumnen als Dear Sugar für The Rumpus. Mein Rat: kauft dieses Buch. Ich lese etwa einmal im Monat darin und immer wieder ihre bekannteste Kolumne Write Like A Motherfucker. Und ich freu mich wie bekloppt, das Strayed ihre Rolle als Dear Sugar wieder aufgenommen hat, und zwar per Podcast.

| Ich liebe Amy Poehler. Ich liebe sie noch mehr, seit ich ihre Memoiren Yes Please gelesen hab. Komisch und schlau und mutmachend und ich würde gerne mit ihr abhängen und mich betrinken und ihre Freundin sein (Heute Abend, am Sonntag, moderiert Amy wieder die Golden Globes mit ihrer echten Freundin Tina Fey. Auf Vulture gibt es die Geschichte ihrer Freundschaft).

| Ich wusste ja auch nicht, dass ich immer davon geträumt habe, unsere Wohnung mal in der New York Times zu sehen (zu einem Artikel über die dolle Haustausch-Webseite Behomm) Aber: Unsere Wohnung. In der New York Times. Ich glaub, ich träume!!!

| Was auch immer ihr gerade macht, hört sofort damit auf und lest The Haters Guide To The Williams-Sonoma Catalog. Nur bitte nicht, wenn ihr gerade im Bett neben jemandem liegt, der schon schläft. Euer Gröhlen wird ihn wecken.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in a week in fashion, fashion und getagged . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. Marlene
    Posted 14. Januar 2015 at 17:13 | Permalink

    Oh ja! Salis Archive. Darin kann man ganze Nachmittage verlieren… Frohes Neues!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

the theory of (doing) everything

Von Marlene | Veröffentlicht am: 7. Januar 2015

Spruced-TheoryofEverything

Das Baby schläft. Jetzt schnell den Blogpost schreiben. Stop! Vorher noch die Wäsche aus der Maschine holen. Dann müsste ich allerdings die trockene Wäsche abhängen. Und zusammen legen? Keine Zeit. Vielleicht sollte ich erstmal den Keksteig ausrollen, der seit drei Tagen im Kühlschrank liegt. Und die Kekse dann nicht wieder im Ofen vergessen. Die erste Ladung war so hart, dass man damit Scheiben einschlagen konnte. Andererseits: Durch das Loch könnte ich sehen wie das Wetter draußen ist. Wann habe ich eigentlich zuletzt Fenster geputzt? Im Herbst. 2013. Das iPhone sagt: 6 Grad, Dauerregen. Verdammt. Irgendwann muss ich heute noch mit ihm in den Supermarkt oder es gibt steinharte Plätzchen zum Abendbrot. Vorher sollte ich mir aber was anderes anziehen als einen Pyjama. Und duschen? Später. Jetzt die Kamera suchen und ein Bild zu diesem Post machen. Der Akku ist leer. Verdammt, verdammt. Also doch erst schreiben. Noch besser: Mails beantworten. Ob die Bekannte, die vor zwei Monaten gefragt hat, wann ich sie mal besuchen komme, beleidigter ist, wenn ich ihr jetzt schreibe oder wenn ich gar nicht mehr schreibe? Gnargh, komplett vergessen, mich um eine Jobanfrage zu kümmern. Überhaupt müsste ich mir mal wieder neue Themen einfallen lassen. Zu blöd, dass Jogginghosen kein Trend mehr sind. Schnell eine Recherche auf vogue.com, was gerade so geht. Ah, es gibt neue „73 Fragen an“-Videos! Nur gaaaaanz kurz reinschauen. Verdammt, verdammt, verdammt, 20 Minuten rum und ich hab noch nichts geschafft. Am besten erstmal einen Kaffee. Es wäre schön, einen Kaffee zu trinken, der noch warm…

Und dann wacht das Baby auf.

Als ich schwanger war, hat James mir einen Fragebogen weitergeleitet, mit dem man feststellen kann, ob man bereit für ein Baby ist. Am meisten hat mich Testfrage 4 amüsiert: „Kleinkinder anziehen”. Dazu bitte binnen fünf Minuten eine Krake in ein Einkaufsnetz stecken. Ohne dass am Ende die Arme durch die Löcher gucken.

Der Witz ist natürlich, dass einen nichts darauf vorbereiten kann, ein Kind zu bekommen. Mich jedenfalls nicht. Auch wenn mir vorher jemand genau beschrieben hätte wie das wird, ich hätte es nicht geglaubt. Nicht, wie etwas einerseits das leichteste sein kann, was ich je gemacht habe. Denn so fühlt es sich an, Arlos Mama zu sein: selbstverständlich, natürlich, bedingungslos. Und andererseits das anstrengendste. Denn so fühlt es sich auch an, Mama zu sein: als würde ich versuchen, eine Krake in ein Einkaufsnetz zu stecken – und am Ende gucken alle Arme durch die Löcher. Gerade an Tagen, an denen nichts so richtig gelingen will. Früher gab es diese Tage auch. Nur konnte ich sie besser ausgleichen. Als ich Mama wurde, habe ich nicht aufgehört, alles andere auch zu sein. Ja, klar! Ich hatte bloß die irrwitzige Vorstellung, dass das Leben nach der Schwangerschaft halt so weiterginge wie bisher, nur eben mit Baby. Lustig, nicht? Das Lachen, was ihr gerade hört, kommt von mir, während ich mit fettigen Haaren und Babyspucke auf dem Pullover im Supermarkt zwei Tiefkühlpizzen aufs Band lege.

In solchen Momenten macht mir die Pausenlosigkeit der letzten sieben Monaten zu schaffen, weil ich denke: Ich sollte das alles besser unter Kontrolle haben. Andere Frauen schaffen das doch sicher auch. Machen morgens DVD-Sport während das Baby friedlich auf einer Decke vor ihnen spielt, trinken darauf einen grünen Smoothie, passen nach sechs Wochen wieder in die alten Jeans, gründen zwischen frühkindlicher Lerngruppe und Einrichten des perfekten Kinderzimmers noch in der Elternzeit eine neue Firma, und sind mit ihrem Partner bei all dem selbstverständlich ein Top-Paar. Oder gibt es sie doch nicht? Ich kenne jedenfalls keine, sondern nur Frauen, die bei aller Seeligkeit über das Baby auch oft müde sind, gehetzt, sich mit ihrem Mann öfter anpflaumen als früher, wegen nichts, wegen allem, einfach weil man so dünnhäutig ist durch die Pausenlosigkeit des Elternseins. Warum bin ich dann so streng mit mir selbst? Warum muss ich alles gleich gut machen wollen, Mama sein, Frau sein, Partnerin sein, Haushalt schmeißen, Blogposts produzieren, geniale Texte schreiben? Es ist nämlich nicht möglich.

Das habe ich irgendwann vor Weihnachten gemerkt, als mich zwischen Baum schmücken, Geschenke verpacken, Arlos erster Erkältung und drei Deadlines, der Perfektionismus mit einer satten linken Gerade ausgeknockt hat. Ich hatte noch den ersten Absatz oben geschrieben und dann fiel mir schlicht nicht mehr ein, wie’s weitergehen sollte. Die Puste war aus.

Seitdem ist mir ein Text von Tobias Haberl aus dem SZ Magazin wieder eingefallen, in dem es darum geht, dass nicht alles geht. Man kann nicht Eltern werden, ohne auf etwas zu verzichten. Er schreibt klug und nachdenklich darüber, warum dieser Verzicht so schwer fällt. Mir fehlte dabei am Ende trotzdem ein Gedanke. Was denn, wenn ich Kind und Beruf nicht zum Zweck der Selbstoptimierung will, sondern weil ich: erstens gerne Mutter sein wollte und zweitens gerne arbeite? Wenn ich beides miteinander vereinbaren muss, weil es ohne Geld nun mal nicht geht? Wie macht man es dann? Ich frage das nicht Tobias Haberl (wobei ich mir den gleichen Text von ihm noch mal wünsche, nachdem er Vater geworden ist). Ich frage mich das. Was ist das Beste für mich? Für Arlo? Für James? Wie bekommen wir alle das, was wir brauchen?

Darüber habe ich viel nachgedacht, als wir über Weihnachten bei meinen Eltern waren, ausgestreckt auf dem Sofa, Bauch voller Kekse, rundherum Gemütlichkeit. Und keine perfekte Antwort gefunden. Vielleicht ist es aber auch wichtiger, diese Fragen immer wieder zu stellen, um immer wieder neue Lösungen zu finden. Und mir nebenbei mehr Pausen zuzulassen. Das habe ich mir für 2015 vorgenommen. Gerade weil es in diesem Jahr nicht weniger viel wird, sondern umgekehrt: der Turbo angeschmissen wird, wenn zum Beispiel Arlo anfängt zu krabbeln (sehr bald) oder ich wieder voll arbeite (bald genug). Mich nicht faul zu finden, wenn ich zwischendurch das Tempo rausnehme. Wenn ich sage: Kann ich nicht, geht gerade nicht, keine Zeit, sorry. Kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn wir öfter mal den Babysitter bestellen, auch dann, wenn ich gar nicht arbeiten muss. Sondern weil ich überzeugt bin, dass ich eine bessere Mutter bin, wenn ich zu mir selbst gut bin. Ganz sicher bin ich ein entspanntere, wenn ich hin und wieder zur Massage gehe. Oder Sport mache. Oder den Sportteil der Zeitung lese.

Was ich mir noch wünsche: Die leichten Momente mehr wahrzunehmen. Denn die gibt es ja auch. Viele sogar. Wie gestern Abend, als wir mit Arlo im Bett lagen, aber er wollte noch nicht schlafen, überhaupt nicht, er wollte wühlen und sein Stoffkaninchen essen und seine Füße grabschen und gekitzelt werden, noch mal, und noch mal, und noch mal und dann schlief er doch ein, mitten in einem Lachanfall, auf mir drauf, mit seinem Kopf unter meinem Kinn und dem kleinen Po in der Höhe. Ich bin dann einfach liegen geblieben, schwer vor Glück. Daran möchte ich mich in einem Jahr erinnern. Dass ich nicht wieder aufgestanden bin, um diesen Post fertig zu schreiben, habe ich bis dahin nämlich sicher vergessen.

Und ihr? Was habt ihr euch für 2015 vorgenommen? Welche Antworten sucht ihr für euch?

*Den großartigen Baby-Test findet ihr hier.
**Der Kalender kommt von do you read me?! und hat 365 leere Seiten. Für nächstes Jahr wünsche ich mir dann eine Version mit 730 Tagen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

18 Kommentare

  1. Emma
    Posted 7. Januar 2015 at 13:59 | Permalink

    Liebe Marlene,
    sehr schöne und wahre Worte. Ich finde es wunderbar, dass mal jemand sie ausspricht. Danke dafür. Ich mache mir selbst auch oft viel zu Stress, und am Ende bekommt man doch irgendwie alles (bzw. das wirklich wichtige) hin. Die Zeit rennt so schnell davon, da sollte man sich immer wieder ein bisschen selbst entschleunigen und mehr genießen.
    Alles Liebe, Emma

  2. Leo
    Posted 7. Januar 2015 at 18:04 | Permalink

    Sowohl Du, Anna, als auch Marlene – ihr sprecht mir so aus der Seele! Der richtige Text zur richtigen Zeit: Heute ist mein hochoffiziell erster Tag nach der Babypause. Als Freelancer hatte ich schon immer das Gefühl, nie fertig zu sein. Dieses Gefühl gekoppelt mit dem Bewusstsein, eventuell etwas zu verpassen, wenn man doch nochmal die Mails checkt…nicht schön und etwas frustrierend. Aber hey, lockermachen! Jetzt! Sonst verpassen ich während des Grübelns womöglich wirklich was ;)

  3. Marlene
    Posted 14. Januar 2015 at 17:26 | Permalink

    Läuft schon – ein seeeehr, sehr gutes Motto für 2015. Bin dabei!

  4. Eva
    Posted 7. Januar 2015 at 20:40 | Permalink

    Danke. Für das Teilen Eurer Gedanken und Gefühle. Und wenn wir, die Frauen und Mütter, uns gegenseitig unterstützen und den Rücken stärken, dann schaffen wir alles!

  5. Marlene
    Posted 14. Januar 2015 at 17:27 | Permalink

    Darauf ein dreifaches Hurra!

  6. Marlene
    Posted 14. Januar 2015 at 17:32 | Permalink

    Genau das denke ich mir auch: wie gut, dass ich vorher nicht wusste, was da auf mich zukommt. Dann hätte ich mir vorab schon viel zu sehr den Kopf zerbrochen. Denn vorher wusste ich auch nicht, wie viel Kraft man mal entwickeln würde, alle Anstrengungen durchzustehen, irgendwie. Und jetzt würde ich hier gerne einen Bizeps posten. Aber Du weißt, was ich meine…

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

wish list! miriam jacks from jacks beauty department

Von Marlene | Veröffentlicht am: 15. Dezember 2014

Spruced-WishList-MiriamJacks-JacksBeautyDepartment1

Bei meinem Make-Up mache ich im Grunde die zehn gleichen Handgriffe seit ich 15 bin. Warum habe ich dann einen Badezimmerschrank voller Produkte? Eine Frage, die ich mir im neuen Jahr bei einem Beauty Lesson in Jacks Beauty Department beantworten möchte. Ich will lernen, wie ich ein bisschen mehr mit dem anstellen kann, was ich hab. Und ich kann mir dafür keine bessere Lehrerin vorstellen als Miriam Jacks, Visagistin und Schatzsucherin, die das Beste aus der Welt der Beauty in ihre Läden nach Berlin und München holt (Beweise? Schaut euch nur ihre wish list an).

Jetzt wird’s noch schöner, denn ihr könnt eben so einen Beauty Lesson gewinnen, entweder mit ihr oder jemandem aus ihrem Team. Welche Foundation ist die richtige? Rouge – ja oder nein? Wie, oh wie, ging das noch mal mit dem Lidstrich? Sammelt schon mal eure Fragen. Denn so könnt ihr gewinnen: Bis Mitternacht am 19. Dezember unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen. Bitte nicht wundern, wenn der Kommentar nicht sofort erscheint, ich muss ihn zuerst freischalten. Doppelte Einträge zählen nicht. Aus allen Kommentaren ziehe ich einen Gewinner, der sich aussuchen kann, in welchem von Miriams drei Läden er den Gutschein einlösen möchte: Jacks Beauty Department in Berlin (Sredzkistraße 54), Pop Up Store im Bikini Berlin (Budapester Straße 38-50, geöffnet bis 31. Januar 2015) oder im Laden in München (Hohenzollernstraße 11). BEENDET! Gewonnen hat Emmi (Kommentar vom 15. Dezember 2014 um 16:48). Herzlichen Glückwunsch!

JACKS Beauty Line Nr. 12 Mineral Powder Brush und No. 16 Pencil Brush | Max and Me „Die reinste Schönheit“ Gesichtsreiniger und Reinigungstuch | Grown Alchemist „Hydra Repair Day Cream“ | Lulu’s Accessories „My Make-Up Bag“ | L’Oréal Paris „Color Riche Exclusive Collection“ No. 15 By Blake

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

39 Kommentare

  1. sofie
    Posted 15. Dezember 2014 at 09:51 | Permalink

    Bin gerne dabei

  2. Anna
    Posted 15. Dezember 2014 at 10:46 | Permalink

    Das wäre genau das richtige für mich!

  3. Annette
    Posted 15. Dezember 2014 at 10:51 | Permalink

    Eine tolle Gelegenheit! Ich würde mich sehr freuen!

  4. birgit
    Posted 15. Dezember 2014 at 12:01 | Permalink

    oh wie wunderbar…!
    denn wie oh wie bewahre ich das gelungene cat eye davor, nach nur einer stunde schon ein panda eye zu sein?!

  5. Lisa H.
    Posted 15. Dezember 2014 at 12:39 | Permalink

    Oh! <3 Ich hätte so einige Fragen, zum Beispiel: Was denn jetzt? Flüssig-Make-Up oder doch besser Puder?

  6. Emmi
    Posted 15. Dezember 2014 at 16:48 | Permalink

    Ich brauche dringend eine Beautyberatung, denn ich bin nach über 6 Jahren Singledasein endlich soweit, mit dem Onlinedating zu starten. Da würde mir eine Beauty lesson von Miriam hoffentlich etwas mehr Selbstsicherheit geben :-)

  7. Lysann
    Posted 15. Dezember 2014 at 19:30 | Permalink

    Super Gewinn! Eine Profi Lesson mit Miriam würde ich gerne gewinnen. Oftmals weiß ich nicht wie bestimmte Kosmetikartikel an mir aussehen oder auch was mir wirklich schmeicheln würde. Ich bin eher ein natürlicher Typ, trage aber gerne Lippenstift, welcher würde denn zu meinem Hautton passen und welche Farbkombis kann ich tragen ohne angemalt auszusehen. Ein weiterer Punkt ist die Frage der richtigen Foundation, welche wirkt natürlich und schmeichelt meiner Haut, aber lässt auch gleichzeitig die dunklen Spots unterm Auge oder kleine Unreinheiten verschwinden.

    Tolle Idee, liebe Marlene! Daumen sind gedrückt.

    • Marlene
      Posted 16. Dezember 2014 at 10:22 | Permalink

      Hey Lysann, ich glaube, ich hab das in meinem Post missverständlich geschrieben, den Beauty Lesson übernimmt in München jemand aus Miriams Team. Aber darüber freut man sich ja vielleicht trotzdem genau so sehr! Daumen sind gedrückt. Alles Liebe, Marlene

  8. Marina
    Posted 15. Dezember 2014 at 19:34 | Permalink

    ooohhhh, so schön wär das, wenn ich ganz viele bunte schminkfragen stellen dürfte…

  9. Lisa
    Posted 15. Dezember 2014 at 22:22 | Permalink

    Oh das wäre ein toller Grund, Berlin und vor allem meiner geliebten Sedzkistraße mal wieder einen Besuch abzustatten.. das Angenehme mit dem Angenehmen verbinden.. :)

  10. Romana
    Posted 16. Dezember 2014 at 11:36 | Permalink

    Einfach tolle Sachen

  11. Beatrice
    Posted 16. Dezember 2014 at 20:25 | Permalink

    That’s the most wonderful treat ever – thank you for the lovely giveaway!
    Crossing fingers, I’d **love** to get this terrific opportunity!
    XO,
    Beatrice

  12. Anna
    Posted 17. Dezember 2014 at 08:53 | Permalink

    Da wollte ich immer schonmal hin und so eine Beratung hätte ich wirklich dringend nötig :-) Vielen Dank für die Verlosung!

    Liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit
    Anna

  13. Romany
    Posted 17. Dezember 2014 at 16:01 | Permalink

    Lidstrich und eine gute Maniküre

  14. Lena
    Posted 17. Dezember 2014 at 18:48 | Permalink

    Äh ja, ich verwende mein Minimal-Make up aus Concealer und Augenbrauenstift seit über 10 Jahren, weil ich mir mit allen anderen Dingen so unsicher bin…da könnte ich dringend Nachhilfe gebrauchen :)
    Liebe Grüße
    Lena

  15. Kika
    Posted 18. Dezember 2014 at 10:42 | Permalink

    Dringend!

  16. keosun
    Posted 18. Dezember 2014 at 15:24 | Permalink

    Brauche ein tolles Make-up fuer Silvester

  17. Ana
    Posted 19. Dezember 2014 at 18:01 | Permalink

    Sehr sehr gerne, weil sehr ahnungslos.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

wild heart free soul for christmas

Von Marlene | Veröffentlicht am: 10. Dezember 2014

Spruced-WildHeartFreeSoulXMas

Und, habt ihr schon alle Geschenke für Weihnachten? Na? NA? Ich nicht. Habe ich nie bis zur letzten Minute. Ganz sicher nicht dieses Jahr, wenn ich einen sechs Monate alten Typ beim Shopping dabei habe, der Shopping für ziemlich langweilig hält (er hat noch so viel von mir zu lernen). Ein Segen, dass Wild Heart Free Soul einen Weihnachtsmarkt veranstaltet, und zwar noch jedes Wochenende bis zum 24. Dezember. Bei all den wunderschönen Kelims, Hamamtüchern, Kissen, Suzani Decken und Nomadenschmuck finde ich sicher ein Geschenk. Oder sogar gleich mehrere.

Wild Heart Free Soul | Elisabethkirchstr. 13 | Berlin Mitte | Fr–So, 13–18 Uhr

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in design und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

wish list! mia abadi from prag agency

Von Marlene | Veröffentlicht am: 2. Dezember 2014

Spruced-WishList-MiaAbadi-PragAgency

Ich hätte wissen müssen, dass ich jedes Teil von Mias wish list auf meine eigene Wunschliste für Weihnachten übernehmen wollen würde. Sie ist nämlich eine dieser Frauen, die man ständig mit der Frage „Woher hast Du das?“ nerven möchte, weil sie so unfehlbar gut angezogen ist. Seit Anfang des Jahres kann sie antworten: „Aus meinem eigenen Laden.“ Im Frühjahr hat sie zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Melanie von der PR-Agentur Prag Agency in Berlin den Prag Store eröffnet und verkauft dort, was sie bisher nur im Showroom hatte: Lala Berlin und Kaviar Gauche, Christian Wijnants und Avelon, Ace & Tate und Iphoria, Ina Beissner und Lika Mimika. Bei meinem letzten Besuch im Laden (Friedrichstraße 40) habe ich ein Hemd von Rika mitgenommen. Ganz sicher werde ich vor Weihnachten noch mal vorbei schauen. Allein, um mir den Mantel von EDITED.de genauer anzusehen (ich liebe den, schrieb mir Mia mit vier Ausrufezeichen. Ich setze gleich noch eins hinten an: Ich liebe den auch!!!!!)

Und jetzt werde ich gleich zehn Ausrufezeichen brauchen, denn Mia hat mir den „Splashy“-Pullover von Avelon in Zartrosa zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Ich wiederhol’s gern noch mal: Diese Woche ist der Gewinn ein Pullover von Avelon!!!!!!!!!! Tausend Dank dafür, liebe Mia.

Hier ist er noch mal zum Bestaunen. Und überlegen, wie man ihn tragen würde. Mir gefiele er zu verwaschenen Jeans und weißen Turnschuhen. Oder zu schwarzen Cashmere-Jogginghosen. Oder einer schmalen Anzughose und Sandaletten. Oder… eigentlich zu allem.

Spruced-Wishlist-MiaAbadi-AvelonSweater

So könnt ihr gewinnen: Bis Mitternacht am 10. Dezember unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen. Bitte nicht wundern, wenn der Kommentar nicht sofort erscheint, ich muss ihn zuerst freischalten. Doppelte Einträge zählen nicht. Aus allen Kommentaren ziehe ich einen Gewinner, der sich den Pullover entweder in Größe S oder M aussuchen kann. Nicht vergessen, die Email-Adresse zu hinterlegen, damit ich euch benachrichtigen kann. BEENDET! Gewonnen hat Bettina (Kommentar vom 3. December 2014 um 14:34). Herzlichen Glückwunsch!

Wollpullover „Splashy“ in Dunkelblau von Avelon | Vergoldete Halskette „Noa“ aus Sterlingsilber von Ina Beissner | Wickel-Mantel „Ragna“ von EDITED.de | Wollrock „Folded“ von Avelon | Lederclutch „Valentina“ von Rika, alles über Prag Store

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

81 Kommentare

  1. christin
    Posted 3. Dezember 2014 at 00:04 | Permalink

    let me add another one: i need this!!!!!!!!!!! why? maybe to spoil myself for tough nights with twin girls. Or something where I can wrap in myself (hopefully one of them won’t spy on me). Or just because it’s nearly Christmas.

  2. Sarah
    Posted 3. Dezember 2014 at 03:18 | Permalink

    Über den Pullover würde ich mich riesig freuen!

  3. Petra
    Posted 3. Dezember 2014 at 07:15 | Permalink

    So schön!!!! Liebe Grüße nach Berlin!

  4. Janine
    Posted 3. Dezember 2014 at 07:27 | Permalink

    I would wear that pullover non-stop until Christmas!

  5. susanne
    Posted 3. Dezember 2014 at 08:09 | Permalink

    Wunderbar schön und so gebraucht, weil es bei mir nicht so richtig kuschelig warm wird in der Wohnung und weil der 90% Angora-Pulli auf Dauer zu viele Flusen hinterlässt.

  6. Stella
    Posted 3. Dezember 2014 at 08:29 | Permalink

    Toller Schnitt + tolle Farbe. Es wäre schön ihn zu gewinnen.

  7. Anna
    Posted 3. Dezember 2014 at 09:45 | Permalink

    Oh, ein sehr, sehr schöner Pulli!
    Gerne in M, da hübscher wenn
    etwas grösser!

  8. Fritzi
    Posted 3. Dezember 2014 at 10:04 | Permalink

    Hi Marlene,

    Der sieht toll aus! Genau das Richtige, um nach der Geburt (irgendwann, aber bald!) mal wieder was Schönes und Neues anzuziehen (nebenbei scheint der Schnitt geeignet, gewisse schlaffe Hautpartien liebevoll zu umschmeicheln)! Würd mich freuen.

    Liebe Grüße
    Fritzi

  9. Silvia
    Posted 3. Dezember 2014 at 10:09 | Permalink

    Oh toll! Ich hätte ihn gern in Größe M!
    Grüße…

  10. Claudia
    Posted 3. Dezember 2014 at 10:36 | Permalink

    Mia hat halt Geschmack, was sonst? Mit Herrenhosen und Heels. I like.

  11. anna
    Posted 3. Dezember 2014 at 10:43 | Permalink

    der perfekte pulli für die zeit nach der thesis! dann hab ich wieder zeit mich ein wenig aufzubrezeln. eine anzughose, die dazu bestimmt super aussieht wäre auch schon bestellt. dann wären die kuscheligen weihnachtstage perfekt! ich würde mich riesigst freuen. liebst, anna

  12. corinna
    Posted 3. Dezember 2014 at 10:57 | Permalink

    Das IST mein Traumsweater <3 Meine Daumen sind fest gedrückt, zu gerne würde ich ihn an mir sehen.

  13. Astrid
    Posted 3. Dezember 2014 at 10:58 | Permalink

    Pink is always a good idea!

  14. Cora Elisabeth
    Posted 3. Dezember 2014 at 11:14 | Permalink

    Ein Traum, dieses Teil!

  15. Katharina
    Posted 3. Dezember 2014 at 11:42 | Permalink

    Ohh love that one! Would be amazing to add some colour to my slightly black wardrobe ;)

  16. kathi
    Posted 3. Dezember 2014 at 11:42 | Permalink

    Oh ist der schön! Da bin ich gerne dabei.

  17. Julie
    Posted 3. Dezember 2014 at 11:57 | Permalink

    roses are red/
    violets are blue/
    this sweater is the prettiest/
    and so are you!

    would love to welcome this precious into my life!
    love, julie

  18. alex
    Posted 3. Dezember 2014 at 13:20 | Permalink

    L O V E !!

  19. Irene Marx
    Posted 3. Dezember 2014 at 13:36 | Permalink

    mhh! kuschelig!

  20. flitzpiepe
    Posted 3. Dezember 2014 at 17:30 | Permalink

    wow, wow, wow! toller schnitt, tolle farbe und super look :)
    ich würde mich sooooooooooooo freuen!!!
    yeah xS

  21. sofie
    Posted 3. Dezember 2014 at 18:03 | Permalink

    einfach wunderbar

  22. Julia
    Posted 3. Dezember 2014 at 18:42 | Permalink

    Den muss ich haben! Gemütlich, schick und perfekt um ein wenig Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen. Sollte das Glück auf meiner Seite sein, bitte in M..

  23. Nora
    Posted 3. Dezember 2014 at 19:54 | Permalink

    Superschöner Pullover, besonders die Farbe!

  24. peetzi
    Posted 3. Dezember 2014 at 22:45 | Permalink

    ein rosa pulli für die dame – jepp: das wär was! passend dazu würde ich eine weiche jogginghose besorgen und dicke socken. dann ist sie glücklich unter dem baum und auf dem Sofa!

  25. Lisa
    Posted 4. Dezember 2014 at 10:42 | Permalink

    Verliebt in diesen Rosa-Traum!

  26. antje
    Posted 4. Dezember 2014 at 13:29 | Permalink

    würde mich total freuen

  27. Rebecca
    Posted 4. Dezember 2014 at 16:50 | Permalink

    Wäre die allerallerhübscheste Auffrischung meines schwarz-grauen Winterkleiderschrankes!!

  28. Johanna
    Posted 4. Dezember 2014 at 20:39 | Permalink

    oh, da würde ich mich aber freuen! (in S, bitte)

  29. Jenny
    Posted 4. Dezember 2014 at 23:29 | Permalink

    Was für eine herrliche Ergänzung für eine sonst eher dunkle Wintergarderobe.

  30. romana
    Posted 5. Dezember 2014 at 11:10 | Permalink

    das wäre ein sehr schönes Geschenk für meine Schwester

  31. Kristin
    Posted 6. Dezember 2014 at 09:09 | Permalink

    Tolle Farbe! Toller Schnitt! Da geht bei mir sofort das Kopfkino los wie und womit ich das schmucke Stück gern kombinieren möchte.

  32. Irene
    Posted 6. Dezember 2014 at 09:43 | Permalink

    Ich gewinne zwar nie etwas, aber der wunderschöne Pulli lässt mich mein Glück glatt herausfordern … . :-) In Grösse S wäre er das perfekte Weihnachtsgeschenk für meine Schwester (oder ich behalte ihn doch lieber gleich selbst :-) )

  33. romany
    Posted 6. Dezember 2014 at 10:13 | Permalink

    sieht klasse aus. ein traumstück

  34. Ella
    Posted 6. Dezember 2014 at 12:08 | Permalink

    Sieht toll aus und würde mich alte Frostbeule sicher schön warmhalten!

  35. keosun
    Posted 7. Dezember 2014 at 10:47 | Permalink

    meine Schwester würde sich sehr über diesen Pullover freuen

  36. Lisa
    Posted 8. Dezember 2014 at 22:35 | Permalink

    I love this sweater. Just love it!!!

  37. Meike
    Posted 9. Dezember 2014 at 14:07 | Permalink

    Hallo Marlene,

    der Pulli würde meine Kuschelzeit auf dem Sofa noch mal unterstützen. Das wäre schön…
    Daumen drücken, habe bei so etwas nie Glück, aber vielleicht ja doch…
    Größe M wäre toll. Und gut, dass ich einen Bruder habe, der ist wohl nicht scharf auf das gute
    Stück ;0)
    Liebe Grüße von Meike

  38. Luca
    Posted 10. Dezember 2014 at 10:44 | Permalink

    Oh Marlene! Der Pulli ist so toll! Perfekt für graue Tage. Schönes Interview auch. <3

  39. Chrischane
    Posted 10. Dezember 2014 at 10:46 | Permalink

    Hach, tolle Liste! Über die Schmuckstücke von Ina Beissner bin ich nun schon öfter stolpert – wunderschön.
    …und der Pulli in M wäre echt ein Traum.

  40. Kika
    Posted 10. Dezember 2014 at 11:12 | Permalink

    Stossgebete!!!!

  41. Monka
    Posted 10. Dezember 2014 at 13:03 | Permalink

    I would feel soooo spoiled!!!!

  42. Lysann
    Posted 10. Dezember 2014 at 19:02 | Permalink

    Was für ein Schmuckstück! Dieser zarte Pulli in pastell rosa ist ein wirkliches ”allaround” Talent und hat bei mir schon jetzt den Status meines nächsten Lieblingsstückes im Kleiderschrank im Sturm erobert. Zu skinny Leather Pants und Ankle Booties oder auch zu everyday Jeans mit meinen weißen Nike Roshe Run oder oder… die Kombinationsmöglichkeiten sind einfach so vielfältig, dass ich diesen Avalon Pullover gar nicht mehr ausziehe.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

inspiration: party season

Von Marlene | Veröffentlicht am:

Spruced-StyleInspiration-AnnSofieBack

Ich weiß ja nicht, wie’s euch geht, aber ich finde es im Dezember viel mühsamer, mich passend für eine Party oder auch nur ein Abendessen fertig zu machen als im Sommer. All die Lagen, die man über ein kleines Kleid ziehen muss um es einigermaßen warm zu haben, all die Taschentücher, die man dabei haben muss, wenn die sich Smoky Eyes vor lauter Kältetränen in ein Panda-Make-Up verwandeln. Aber weil’s gerade vor Weihnachten so viel Spaß macht, auszugehen, lasse ich mich von diesem Look inspirieren, der einfach ist und trotzdem wirkt: schmale schwarze Hose, weiße Seidenbluse oder Smokingjacke, roter Lippenstift und eine glänzende Clutch. Leichter als Geschenke verpacken.

Runway-Foto von Ann-Sofie Back.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

wish list! laura huppert from ting

Von Marlene | Veröffentlicht am: 26. November 2014

Spruced-WishList-LauraHuppert-Ting

Es ist unmöglich, den Laden von Laura zu betreten und wieder zu gehen, ohne etwas zu kaufen. Ich hab’s versucht. Immer wieder. Aber nirgendwo scheitere ich so gerne an meinem Vorsatz, nicht zu shoppen, wie bei Ting. Der Name hat auf Chinesisch die Bedeutung „kurz anhalten“, auf Dänisch steht ting schlicht für „Dinge“. Die schönsten davon trägt Laura aus, na klar, Skandinavien und Asien bei sich zusammen. Ich habe zuletzt meine Dekoration für Weihnachten hier gekauft, was man bei ihr findet, macht den Alltag aber das ganze Jahr über schöner, denn selbst die Haushaltsscheren und Geschirrtücher sehen gut aus. Am liebsten geh ich allerdings zu Ting, wenn ich ein Geschenk brauche.

Und jetzt kann ich dank Laura euch ein Geschenk machen. Quatsch, zwei! Denn aus ihrer wish list könnt ihr den Wochenkalender von HAY und die Tasche von Fnubbu gewinnen. Auf Dänisch sagt man: Det er rigtig, rigtig flot. Tusind tak, Laura!

So könnt ihr teilnehmen: bis Mitternacht am 3. Dezember unter diesem Post einen Kommentar hinterlassen. Bitte nicht wundern, wenn der Kommentar nicht sofort erscheint, ich muss ihn zuerst freischalten. Doppelte Einträge zählen nicht. Aus allen Kommentaren ziehe ich dann einen Gewinner (der beide Produkte bekommt). Nicht vergessen, die Email-Adresse zu hinterlegen, damit ich euch benachrichtigen kann. BEENDET! Gewonnen hat Christina (Kommentar vom 2. December 2014 um 11:38). Herzlichen Glückwunsch!

Handillustrierter Wochenkalender 2015 von All The Way To Paris für HAY in Grün | Wolldecke „Twist a Twill“ von Tina Ratzer für Silkeborg Uldspinderi in Dunkelgrau und Kissen „Pretty Eye“ von luckyboysunday | Tragetasche „Dots“ von Fnubbu | Kerzenhalter aus Marmor von H Skjalm P | Topfuntersetzer von Ferm Living, alles über Ting

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in design, fashion und getagged , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

72 Kommentare

  1. Milena
    Posted 27. November 2014 at 00:23 | Permalink

    I say HAY!

  2. sofie
    Posted 27. November 2014 at 00:30 | Permalink

    bin gerne dabei

  3. Silvia
    Posted 27. November 2014 at 10:07 | Permalink

    Tak Marlene!

  4. Sarah
    Posted 27. November 2014 at 10:11 | Permalink

    Ich würde mich riesig darüber freuen!

  5. christin
    Posted 27. November 2014 at 10:33 | Permalink

    oha! it’s a want!

  6. Anja
    Posted 27. November 2014 at 10:57 | Permalink

    Oh, der Kalender ist so toll! Hab ihn schon im Original bewundert!

  7. Lisa
    Posted 27. November 2014 at 11:38 | Permalink

    Hallo! Ich würde mich so über den Gewinn freuen, das wäre ein schöner Gruß aus meiner alten, schwer vermissten Heimat Prenzlauer Berg… Viele Grüße aus dem Rheinland! L.

  8. Maria
    Posted 27. November 2014 at 11:57 | Permalink

    Super duper Sache ;) Noch habe ich keinen Kalender für nächstes Jahr.
    liebe Grüße maria

  9. Lisa
    Posted 27. November 2014 at 14:19 | Permalink

    Oh wie schön! Den Kalender hatte ich letztens erst in der Hand und ist fast eingetütet worden.. Da würde ich mich sehr übers gewinnen freuen!

  10. Romana
    Posted 27. November 2014 at 14:46 | Permalink

    versuche auch mein Glück…

  11. Katy
    Posted 27. November 2014 at 17:31 | Permalink

    Wieso haben solche Wishlists immer zur Folge, dass sich meine eigene füllt? Dabei sollte ich doch nach Geschenken für andere schauen…
    Leider gibt es zur Zeit kein Baby in meinem Freundeskreis, für das ich shoppen könnte…da wüsste ich schon was (hint: Dein heutiges Insta-Bild war soso goldig!)

  12. Sarah LÖPER
    Posted 27. November 2014 at 19:12 | Permalink

    Sowas ist normaler Weise nicht mein ting, aber hay, ich würde mich soooooo sehr freuen!!

  13. Lavinka
    Posted 27. November 2014 at 19:18 | Permalink

    Oh ha, so toll! Merci für das Giveaway!

  14. Michèle Decho
    Posted 27. November 2014 at 20:07 | Permalink

    Da drück ich mir einfach mal selbst die Daumen.

  15. Anna
    Posted 28. November 2014 at 07:36 | Permalink

    boah, ich würd mich so freuen! i’m in!

  16. Isabell
    Posted 28. November 2014 at 08:56 | Permalink

    Hallo Marlene,

    ja, Ting ist wirklich ein wunderschöner Laden! Wie schön, dass er hier auftaucht.
    Der Kalender hat mich letztes Jahr schon begleitet und darf es nächstes Jahr gerne wieder tun.
    Und die Tasche ist ein schöner Farbklecks im Winter. Ich würde mich sehr freuen!

    Liebe Grüße, Isabell

  17. Yvonne
    Posted 28. November 2014 at 23:06 | Permalink

    What a lovely bag!

  18. romany
    Posted 29. November 2014 at 06:31 | Permalink

    meine Wunschliste wird immer größer

  19. Sofie Lou
    Posted 30. November 2014 at 18:37 | Permalink

    Lauter zauberhafte Ich will-Sachen

  20. Lea
    Posted 1. Dezember 2014 at 21:05 | Permalink

    ooooh, det er fint!
    genau die wishlist würde ich mir so sehr wünschen. und die tasche ist auch cuuuuute.

    Liebe Grüße,
    Lea

  21. anja
    Posted 3. Dezember 2014 at 20:43 | Permalink

    1988 hab ich mal Geschirrtücher bei ner tombola gewonnen.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

shop my closet

Von Marlene | Veröffentlicht am: 24. November 2014

Spruced-ShopMyCloset

Sobald ich wusste, dass ich schwanger bin, wollte ich auch wissen, worauf ich meinen Körper in den folgenden neun Monaten einstellen müsste (abgesehen vom Offensichtlichen: dass er sehr viel größer werden würde). Hätte ich nur geahnt, worauf ich mich mental einstellen musste. Ich las nämlich, dass die Füße während der Schwangerschaft um bis zu eine Größe wachsen können. Und auch so groß bleiben. James nahm meine Alarmiertheit – Nicht meine Schuuuuuuuhe! – in etwa so ernst, wie man eine Frau nehmen muss, die plötzlich bei Windelwerbung anfing zu flennen, und schlug vor, dass ich meine Schuhkollektion doch einfach vorsorglich verkaufen sollte, um in der Wohnung mehr Platz fürs Baby zu machen.

Meine Reaktion: Ahahahahahahaha!

Muss ich noch sagen, was als nächstes passierte? Meine Füße wuchsen. Und blieben auch so.

Ha.

Nicht um eine ganze Größe. Aber schon um so viel, dass einige Schuhe einfach nicht mehr gut passen. Jetzt könnte ich sie natürlich einfach in einen Karton packen und versuchen, nie wieder an sie zu denken. Stattdessen habe ich beschlossen, wenigstens die zu verkaufen, die ich nur ein oder zwei Mal anziehen konnte, bevor es nicht mehr ging. Dazu gibt es noch eine Menge anderer Teile, die ich immer noch liebe, aber nicht mehr trage, z.B. von Lala Berlin, Current/Elliott, Sandro und Victoria Beckham, und auch Feines von Zara und Cos. Hier könnt ihr in meinem Kleiderschrank einkaufen. Und meinen Schuhen ein neues Zuhause geben.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

1 Kommentar

  1. Katy
    Posted 24. November 2014 at 09:31 | Permalink

    So was erzählt einem natürlich KEINER übers Kinderkriegen! Ich will nicht wissen, wie viele Frauen sich sonst für ihre Schuhe entscheiden würden!!!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

wish list! edda mann from konk

Von Marlene | Veröffentlicht am: 19. November 2014

Spruced-Wishlist-EddaMann-Konk

Als ich darüber nachgedacht habe, dieses Jahr zu Weihnachten eine Verlosung mit meinen Lieblingsläden zu machen, fiel mir als erstes Konk ein. Nicht bloß, weil hier Berliner Designer unterstützt werden, sondern weil die Besitzerin Edda eine so kundige und lässige Frau ist. Das sieht man auch an ihrer schönen wish list (Ich werd mit dem Weihnachtsmann ein Wörtchen über den Mantel von Isabell de Hillerin reden müssen…)

Edda ist außerdem sehr großzügig. Dank ihr kann ich die Idamari „Setja“ Ohrringe in Roségold verlosen, zu sehen oben im Bild und hier noch mal aus anderer Perspektive. Sie sind aus Sterlingsilber und hochglänzend vergoldet. Ich finde sie umwerfend und würd gern selbst an dieser Verlosung teilnehmen. Darf ich aber nicht. Ihr dafür schon.

Alles, was ihr dazu tun müsst, ist bis Mitternacht am 2. Dezember unter diesem Post einen Kommentar zu hinterlassen (doppelte Einträge zählen nicht). Aus allen Kommentaren ziehe ich dann einen Gewinner. BEENDET! Gewonnen hat Janne (Kommentar hinterlassen am 19. November 2014 um 07:41). Herzlichen Glückwunsch!

Sneaker von Anntian x Triple Major | Mantel von Isabell de Hillerin | Pullover von Tiedeken | Ohrringe von Idamari | Seidenfoulard von Hui Hui, alles via Konk

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

57 Kommentare

  1. Ro
    Posted 19. November 2014 at 01:57 | Permalink

    Ach, wie gern würd’ ich mit diesen schmucken Stücken unter dem geschmückten Baum sitzen.

  2. Janne
    Posted 19. November 2014 at 07:41 | Permalink

    Så fine øreringe – krydser fingre.

  3. Marlene
    Posted 19. November 2014 at 09:45 | Permalink

    Wunderhübsch, würde mich riesig freuen!

  4. Peggy
    Posted 19. November 2014 at 10:14 | Permalink

    Liebe Marlene,

    yipeeh sind die toll. Ich habe einen roségoldenen Ehering und suche seit 2 Jahren verzweifelt passende Ohrringe dazu.

    Liebe Grüße aus Hamburg, Peggy

  5. sofie
    Posted 19. November 2014 at 10:51 | Permalink

    Would love to win these lovelies

  6. corinna
    Posted 19. November 2014 at 11:06 | Permalink

    Das roségold lässt sofort mein Schmuckherz höher schlagen, zu gerne würde ich sie an mir sehen, deswegen sind meine Daumen fest gedrückt.

  7. Julia Newniq
    Posted 19. November 2014 at 13:28 | Permalink

    Haben wollen!

  8. Annette Kiehl
    Posted 19. November 2014 at 14:51 | Permalink

    Ich mag Rosé-Gold sehr und die Ohrringe würden sehr schön zu meinem Ehering passen…

  9. Lisa H.
    Posted 19. November 2014 at 17:00 | Permalink

    Great colour, great shape!
    Ich würde mich sehr, sehr freuen!

  10. Sonja
    Posted 19. November 2014 at 17:22 | Permalink

    How gorgeous they are… I wish they will be mine.

  11. Melissa
    Posted 19. November 2014 at 19:48 | Permalink

    endlich mal ein Gewinnspiel, an dem ich auch ohne Facebook teilnehmen kann! Ich würde mich unheimlich über die hübschen Ohrringe freuen.
    Liebe Grüße aus München

  12. Bettina
    Posted 19. November 2014 at 23:04 | Permalink

    Oh, was für zauberhafte Ohrringe – zu gerne würde ich sie tragen!

    herzlich,
    Bettina

  13. Julia
    Posted 20. November 2014 at 11:35 | Permalink

    Vielleicht hab ich ja Glück.. Freuen würd ich mich riesig über diese wunderhübschen Ohrringe!
    Liebe Grüße

  14. Verena
    Posted 20. November 2014 at 15:39 | Permalink

    Ich wünsche mir diese Ohrringe zu gerne,sehr schön! Ho ho ho,liebe Gruesse Verena

  15. Yvonne
    Posted 21. November 2014 at 10:02 | Permalink

    Georgous little earrings. Und wenn ich sie nicht gewinne, wünsche ich sie mir zu Weihnachten ;-) Liebe Grüße Yvonne

  16. romana
    Posted 21. November 2014 at 13:27 | Permalink

    die Farbe ist wirklich schön

  17. Juliane Mölller
    Posted 21. November 2014 at 23:39 | Permalink

    Heute meine liebe edda im konk besucht, ich bin dabei- so toll!

  18. Nora
    Posted 22. November 2014 at 18:48 | Permalink

    Oh, wie würde ich mich freuen, die an Weihnachten tragen zu können!

  19. Magdalena
    Posted 23. November 2014 at 15:03 | Permalink

    Wunderhübsche Ohrringe! Die hätte ich natürlich sehr gern als verfrühtes Weihnachtsgeschenk…

  20. Daniela
    Posted 23. November 2014 at 21:09 | Permalink

    Oh, Marlene, ganz zauberhafte Ohrringe, die ich zu gern tragen würde,
    liebe Grüße
    Daniela

  21. Luisita
    Posted 24. November 2014 at 17:16 | Permalink

    Wow…

  22. Julia
    Posted 25. November 2014 at 09:38 | Permalink

    Oh yes… petty please :)

  23. Karen
    Posted 27. November 2014 at 07:49 | Permalink

    Wunderbar!

  24. Lisa
    Posted 27. November 2014 at 11:41 | Permalink

    Ich trage fast nie Ohrringe – die würde ich echt nicht mehr ausziehen! Liebe Grüße!

  25. Simone
    Posted 1. Dezember 2014 at 20:51 | Permalink

    Wie gerne ich die zauberhaften Stecker für meine große Tochter gewinnen würde…

    Liebsten Gruß
    Simone

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

coconut oil

Von Marlene | Veröffentlicht am: 18. November 2014

Spruced-CoconutOil

Ich weiß nicht, wie viele „Beautyprodukte aus dem Küchenschrank“-Tipps ich schon gesammelt habe. Um sie dann doch nie anzuwenden. Oder, anders: nie richtig. Angefangen bei einer Maske aus Avocado und Eiweiß, die innerhalb von Sekunden so hart wurde, dass ich sie beinahe nur mit Hammel und Meißel wieder entfernen konnte. Oder Olivenöl als Haarkur. Bombentipp – bis ich damit auf dem Sofa einschlief. Die korrekte Dosierung von Maisstärke als Trockenshampoo muss mir auch noch mal jemand erklären, der damit nicht aussieht wie an Halloween. Und bis ich es hinkriege, jeden Tag Teebeutel aufzuheben, um sie später gegen geschwollene Augen aufzulegen, habe ich zehn Tuben Augencreme verbraucht.

Kokosöl ist die Ausnahme. Erstens braucht man dazu keine weiteren Zutaten. Zweitens funktioniert es so idiotensicher, dass selbst ich nichts falsch machen kann. Und drittens duftet es wie Sommer. Was schon im Sommer nicht übel ist. Im Winter wirkt es wie Medizin. Es gibt ungefähr 187 Tipps, wie Kokosöl am besten wirkt (und alle haben einen. Gwyneth! Gisele! Alle!). Von mir gibt es diese vier – die ich tatsächlich anwende.

| Als Lipbalm. Bei Lipbalm habe ich ein massives Suchtproblem. Dagegen hilft, einmal morgens und abends eine Fingerkuppe Öl auf die Lippen zu geben, die davon seeeehr weich werden. Wenn man das Öl nicht sofort wieder abschleckt.

| Als Make-Up-Entferner. Gerade für die Augen sanfter als viele Make-Up-Entferner. Einfach das Öl um die Augen zart einreiben, mit zwei Wattepads entfernen, fertig. Angeblich soll das Öl sogar den Wimpernwachstum fördern. Durch das Vitamin E wirkt es auf jeden Fall als reichhaltige Augencreme.

| Als Haaröl. Ein paar Tropfen in die Haarspitzen, tschüss Heizungsluft-Frisur.

| Als Lotion. Entweder pur auf die Haut geben, wobei ich das lieber abends mache, weil mir mein Gesicht sonst zu sehr glänzt. Für den Körper mische ich das Öl unter unparfümierte Lotion. Nach dem Baden gibt’s nichts Besseres.

Und jetzt wüsste ich gerne, welche DIY-Beauty-Tricks ihr habt?

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

10 Kommentare

  1. Peggy
    Posted 20. November 2014 at 17:39 | Permalink

    Hallo Marlene,

    ich nutze es für Kopfhaut und Haare. Jeden Sonntag verteile ich es mit einer Pipette auf der Kopfhaut gegen Winter-riesel-riesel ;-) und verteile es in den Haaren. Damit gehe ich dann joggen. Sieht echt bescheuert aus, aber riecht wenigstens gut und wirkt bei mir ebenfalls wahre Wunder.

    LG

  2. lara
    Posted 21. November 2014 at 19:46 | Permalink

    Zweimal die Woche lasse ich morgens das Zähneputzen ausfallen und ziehe 25 Minuten lang Kokosöl im Mund hin und her. Reinigt besser als 3 Minuten mit Elektrobürste und Elmex!

    • Marlene
      Posted 25. November 2014 at 19:41 | Permalink

      Hatte auch schon gehört, dass das Öl Wunder für die Zähne bewirkt. Aber: wie hält man das aus? 20 Minuten mit Kokosöl gurgeln? Guckt man dabei YouTube? Liest die Zeitung? Infos bitte!

  3. Marlene
    Posted 19. November 2014 at 23:10 | Permalink

    Liebe Arzu, die Firma heißt Bio Planète, gibt’s im Biosupermarkt. Liebe Grüße!

  4. Marlene
    Posted 19. November 2014 at 23:11 | Permalink

    Marzipan? Gekauft! Danke, Paula.

  5. Marlene
    Posted 25. November 2014 at 19:44 | Permalink

    Bei mir steht’s auf einem Regal im Bad. Das scheint die richtige Temperatur zu sein, das Öl hat dann in etwa die gleiche Konsistenz wie Griebenfett. Nicht so lecker, aber perfekt zum Auftragen. Ich nehm direkt mit dem Finger etwas davon und verreib’s entweder direkt im Gesicht oder auf der Hand, je nachdem wofür ich’s gerade brauche.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

wish list! cécile roederer from smallable

Von Marlene | Veröffentlicht am: 12. November 2014

Spruced-Wishlist-CecileRoederer-Smallable

„Ich weiß gar nicht, wann ich mich zuletzt so auf Weihnachten gefreut habe,“ sagte James vor ein paar Tagen. Und mir geht es genau so. Es ist Arlos erstes Weihnachten und schon der Gedanke daran, was ihm alles daran Spaß machen wird – die vielen Lichterketten angucken, Geschenkpapier einsabbern, Christbaumkugeln vom Baum pflücken – macht mich vorfreudig wie ein kleines Kind. Könnte er uns sagen, was er sich wünscht, würde er vermutlich sagen: Milch bis zum Umfallen! Wir werden versuchen, ihn noch mit ein paar anderen Dingen zu überraschen.

Zur Inspiration für seine Geschenke, und die für alle anderen, habe ich dieses Jahr die Besitzerinnen meiner Lieblingsläden gefragt, was sie verschenken werden. Die erste wish list kommt von Cécile Roederer, worüber ich mich besonders freue, denn ihr gehört der umwerfende Onlineshop Smallable, für alles, was man für Babys und Kinder so braucht (und vieles, was man schlicht trotzdem haben möchte). Das sind ihre Wünsche für ihren vierjährigen Sohn Charles. Ziemlich cool.

Noch cooler, dass ich einen €50 Gutschein von Smallable verschenken darf! Alles, was ihr dazu tun müsst, ist bis Mitternacht am 25. November unter diesem Post einen Kommentar zu hinterlassen (doppelte Einträge zählen nicht!). Aus allen Kommentaren ziehe ich dann einen Gewinner. Bitte nicht vergessen, die Email-Adresse zu hinterlegen, damit ich den Gewinner benachrichtigen kann. BEENDET! Gewonnen hat Caroline (Kommentar hinterlassen am 14. November 2014 um 08:28). Herzlichen Glückwunsch!

Weiße „Superstar“-Lederturnschuhe von Golden Goose | Zweifarbiger Rucksack von Herschel | Mehrfarbig kariertes Oxford-Hemd von ZEF | Rotes Superhelden-Kostüm von Numero 74 | Strickschal mit Rentier-Muster von Le Petit Lucas Du Tertre, alles via Smallable

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, kids und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

49 Kommentare

  1. Sabine
    Posted 12. November 2014 at 09:52 | Permalink

    Auch für uns ist es das erste Weihnachten mit unserem kleinen Karl. Noch schreibe ich seinen Wunschzettel und ich freu mich vor allem über Eure Ideenvorauswahl auf smallable. S mit Karl :)

  2. Hanna | Geschenkliebe
    Posted 12. November 2014 at 10:36 | Permalink

    Oh, da muss ich mitmachen! Schmachte bisher immer nur den Newsletter an ;) Wüsste also schon, welches Weihnachtsgeschenk ich für den Sohnemann ordern würde! (das Schlagzeug!!)
    LG hanna

  3. Fritzi
    Posted 12. November 2014 at 11:47 | Permalink

    Liebe Marlene,

    unser Zwerg wird um Weihnachten rum bei uns einziehen. Ich hab auf Smallable auf Anhieb so viele hübsche Dinge gesehen- kann mich gar nicht entscheiden, womit ich dem Kleinen seine Ankunft versüßen möchte! Ich überlege noch ne Runde und sag bis dahin Dankeschön für das Gewinnspiel und

    Viele Grüße
    Fritzi

  4. sofie
    Posted 12. November 2014 at 12:38 | Permalink

    Coole Sneakers von Golden Goose

  5. Mari
    Posted 12. November 2014 at 13:53 | Permalink

    The superhero costume is simply the best. Love!

  6. Kika
    Posted 12. November 2014 at 14:17 | Permalink

    Ich will alles! ALLES (wie immer)!

  7. Natito
    Posted 12. November 2014 at 15:01 | Permalink

    Me! Me!

  8. Ninja
    Posted 12. November 2014 at 15:29 | Permalink

    Oh wie schön! Ich kann mich nie entscheiden, was ich ordern soll, soviel schöne Dinge gibt es bei Smallable!!!!
    Wunderbares Giveaway!
    Lg Ninja

  9. Julia
    Posted 12. November 2014 at 18:40 | Permalink

    Welch tolle Verlosung! Ich sehe 1000 Dinge über die sich mein für Nikolaus angekündigtes Baby bestimmt freuen würde-und ich genauso ;)
    Liebe Grüße
    Julia

  10. Anni
    Posted 12. November 2014 at 19:27 | Permalink

    Oh das ist toll :-) Meine liebe Freundin Krissi hat gerade den kleinen Henri bekommen und ich bin noch auf der Suche nach einem wirklich tollen Geschenk für ihn :-)
    Vielleicht habe ich ja Glück!
    Liebe Grüße von Anni

  11. Nadine
    Posted 12. November 2014 at 21:55 | Permalink

    Oh was für eine schöne Idee, da mach ich gerne mit! Herzlich, Nadine*

  12. Mailis
    Posted 12. November 2014 at 22:06 | Permalink

    Hallo Marlene!
    Ooohh, tolle Teile! Brauch ich auch für meinen bald Vierjährigen. Die Sneakers! Einen schönen Abend und ganz liebe Grüße,
    Mailis

  13. anja
    Posted 12. November 2014 at 23:24 | Permalink

    präweihnachtskonsumglückversuch

  14. Romana
    Posted 13. November 2014 at 10:05 | Permalink

    Precious stuff for the littluns

  15. Lena
    Posted 13. November 2014 at 16:56 | Permalink

    So ein schöner Shop – da würde ich gerne für meine beste Freundin gewinnen, die zum ersten Mal schwanger ist :)
    Viele Grüße
    Lena

  16. Caroline
    Posted 14. November 2014 at 08:28 | Permalink

    Oh wie wunderbar – meine Wunschliste bei Smallable ist ellenlang, da käme mir ein Gutschein sehr gelegen… Danke für die tolle Verlosung!

  17. Michèle
    Posted 17. November 2014 at 21:42 | Permalink

    Liebe Marlene,

    ich bin schon fleißig dabei in Gedanken Weihnachtsgeschenke für meine drei kleinen Männer zu sammeln. Ein smallable-Gutschein käme da wie gerufen.

    Sonnige Grüße aus Leipzig

    Michèle

  18. Barbara
    Posted 19. November 2014 at 00:13 | Permalink

    Tolle Idee, super schöner Shop! Wer würde sich nicht über den Gewinn freuen?
    Viele Grüsse,
    Barbara

  19. Franzi
    Posted 24. November 2014 at 15:04 | Permalink

    Ohhh, meine Wunschliste bei smallable ist eeeewig lang – ich bin nur immer zu vernünftig bzw…. nennen wir es mal sparsam, um tatsächlich zu bestellen ;-)
    Da käme der Gutschein also perfekt passend. Unser Nachwuchs hat sich nämlich für Februar angekündigt und dafür gibt es noch einiges vorzubereiten..

  20. Karen
    Posted 24. November 2014 at 17:22 | Permalink

    Bei meiner 10-jährigen Tochter ist gerade der Tomboy-Style voll angesagt. Da käme der Gutschein für eine “Anzahlung” auf ein paar Golden Goose Sneaker zu Weihnachten gerade recht.

  21. Pauline
    Posted 25. November 2014 at 11:45 | Permalink

    Oh, das wäre genau richtig als kickstart fürs weihnachtsoutfit

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

fall favourites

Von Marlene | Veröffentlicht am: 3. November 2014

Spruced-FallFavourites-Portrait

Goldenes Laub, heiße Schokolade auf dem Sofa, endlose Portionen Eintopf und dieses Licht, in dem alles und alle besser aussehen – jedes Jahr um diese Zeit vergesse ich, wie der Winter in Berlin ist, weil der Herbst eine Zaubershow auf die Bühne legt. Da ich noch früh genug darüber nachdenken werde, wie ich am geschicktesten zehn Lagen Thermal-Unterwäsche unter meinen Klamotten verstecke, freu mich jetzt über diese umwerfend schöne Jahreszeit. Und die Lieblingsdinge, die ich gerade trage.

Spruced-FallFavourites-ZaraCoat
Dieser Mantel von Zara ist so etwas wie die smarte Variante des Morgenrocks und ich liebe alles daran. Er ist unglaublich weich und locker, trotzdem sieht man darin nicht aus, als sei man im Bademantel unterwegs. Und er trägt den schönen Farbton Karamell, der auch sonst gerade viel zu sehen ist (Karamell = das gute alte Camel, kriegt bloß jede Saison einen neuen Namen). Eine gute Ergänzung zu den üblichen Herbstfarben Grau, Blau und Schwarz, die man genau so gut kombinieren kann, dabei aber weniger erwartbar ist. Am liebsten trag ich den Mantel gerade zu einem dunklen Rollkragenpullover und Jeans. Als Cardigan über einem leichten T-Shirt geht er auch zuhause – ganz wie ein Morgenrock.

Spruced-FallFavourites-MiHJeans
Sehet! Die heilige Dreifaltigkeit der Jeans: mid-rise (bedeutet: hebt den Hintern an, was nie falsch ist), slim-cut (bedeutet: nachsichtiger als skinny) und ankle-length (bedeutet: Tschüss, Hosenwurst am Köchel). Sogar der Name stammt von einem göttlichen Ort: „The Paris“, von MiH Jeans. Ich trag sie in midnight blue.

Spruced-FallFavourites-LalaBerlinScarf
Bevor ich mir in ein paar Monaten meinen vertrauten Acne „Canada“ Schal umwickel, sind mir erstmal leichtere Tüchern lieber. Diesen Schal von Lala Berlin habe ich mir letztes Jahr gekauft, bei Bimba y Lola und & Other Stories gibt es gerade eine Auswahl von Tüchern und Schals, die eine Entscheidung schwer machen.

Spruced-FallFavourites-Collage1
Wenn man wie ich vor allem Blau, Grau, Schwarz und Camel, tschuldigung, Karamell trägt, wird’s einem ab und zu mal langweilig. Dagegen wirkt schon so etwas Kleines wie ein Bandana. Ich trag dieses abwechselnd als Halstuch, Haarband und Gürtel. Gefunden hab ich’s in einem Army-Laden auf der Danziger Straße. Von Margaret Howell gibt es gerade die Luxus-Version aus Seide. Den Duft von Balenciaga trage ich erst, wenn es schon um fünf dunkel wird. Er duftet wie ein Salon mit Samtvorhängen, in dem die Dame des Hauses bei Kerzenschein Klavier spielt.

Spruced-FallFavourites-ZaraSweater
Letztes Jahr habe ich den Cashmere-Pullover mit V-Ausschnitt von Zara in zwei Farben gekauft und beide ständig getragen. Dieses Jahr hab ich den Pulli mit Rundhalsausschnitt genommen und mag ihn gar nicht mehr ausziehen.

Spruced-FallFavourites-Collage2
Ein paar leichtere Pullover sind immer nützlich, um sie unter einem dicken Mantel in Lagen zu tragen. Ich finde immer welche bei All Saints (in der Männerabteilung), & Other Stories und Fillipa K. Wenn Geld keine Rolle spielte, würde ich es für Strick von Vince ausgeben. Da es das aber tut, besuche ich The Outnet, wo es gerade eine gute Auswahl von Joseph und American Vintage gibt. Meine nächste Maniküre trägt diese Farbe: „La Moss“ von Butter London.

Spruced-FallFavourites-AcneBoots
Ich habe letztes Jahr mehr Zeit damit verbracht, das Für und Wider der Acne „Almas“ abzuwägen als ich sinnvoll begründen könnte. Am Ende habe ich sie gekauft, obwohl sie erstmal nicht wie die vernünftigsten Herbststiefel wirken. Es hat sich dann herausgestellt, dass sie vielseitiger sind als erwartet und zusammen mit einem Paar Chelsea Boots von Cos (die glücklicherweise jede Saison neu aufgelegt werden), brauchte ich den ganzen Winter lang keine anderen Schuhe. Falls sie diesen Winter nicht auch noch überstehen, wäre ich versucht, neue Stiefel von Whistles zu kaufen, die wunderschön zeitlos sind.

Spruced-FallFavourites-JamesCastle-TheJenny-CollegeJacket
„The Jenny“ Collegejacke von James Castle. Alternativlos. Ich stell mir vor, dass ich die für die nächsten zehn Jahre trage.

Und was steht bei euch auf der Einkaufsliste für den Herbst?

10 Kommentare

  1. Marlene
    Posted 4. November 2014 at 20:12 | Permalink

    Liebe Julia, ich war auch erst skeptisch, ob Cashmere von Zara was taugt, aber die Pullis haben sich super gehalten. Andererseits: J. Crew ist ja immer ein gute Wahl. Mir geht’s immer genau so, wenn ich in Kopenhagen war: es MUSS was mit zurück, was die Frauen dort tragen. Der Dänninen-Effekt! Alles Liebe

  2. Marlene
    Posted 4. November 2014 at 20:12 | Permalink

    Yay!!!

  3. Marlene
    Posted 4. November 2014 at 20:15 | Permalink

    Hey Tina, ich bin 1,70m und trage den Mantel in M. Er geht mir bis zum Knie, könnte mir also gut vorstellen, dass er für Dich entweder in dieser oder eine kleineren Größe nicht zu lang wäre. Er ist zwar relativ voluminös, das steht ihm durch den weichen Stoff aber gerade gut. Man fühlt sich darin wirklich wie in einem dicken Badetuch, herrlich. Hoffe, ich konnte Dir helfen! Marlene

  4. Marlene
    Posted 5. November 2014 at 15:26 | Permalink

    Danke, liebe Norma! Die schöne Tasche ist ein Erbstück von meiner Mama, leider kann man sie also nicht mehr kaufen. Sorry! Alles Liebe, Marlene

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

arm candy

Von Marlene | Veröffentlicht am: 27. Oktober 2014

Spruced-JamesCastle-MetallicMarleneClutch-Sale

Ich bin da eventuell etwas voreingenommen, aber ich halte „The Marlene“ Clutch für die perfekte Abendtasche. Besonders in Metallic. Besonders zur Hälfte des Preises. Jup, bei James Castle gibt es die Clutch in Metallic Blau, Pink, Mint, Grün und – mein Favorit – Kupfer jetzt um 50% reduziert. Macht noch €87,50 statt €175. In zwei Monaten ist übrigens Weihnachten. Ich sag’s ja nur…

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in by james castle, fashion, hers und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

interview: alex from fair-a-porter

Von Marlene | Veröffentlicht am: 17. Oktober 2014

Spruced-AlexBohn-Fairaporter

Ich räume gerade meine Kleiderschrank auf. Besser gesagt: aus. Es fing damit an, dass ich eigentlich das Gegenteil wollte: endlich wieder andere Sachen tragen als die gleichen zehn ollen Teile, die mich durch die Schwangerschaft und die Monate danach begleitet haben. Ich hatte plötzlich irre Lust, zu shoppen und mich völlig neu einzukleiden. Trotzdem wollte ich erstmal sehen, was mein Kleiderschrank neben der Umstandsmodenschublade noch so hergab (Schwangerschaft = Gedächtnisverlust). Tatsächlich konnte ich mich an einiges, was ich aus der Garderobe zog, überhaupt nicht mehr erinnern. Peinlich, aber in manchen Teilen hingen noch die Preisschilder. Zweite Überraschung, weitreichender: die Teile, die ich wirklich wieder anziehen wollte, ergaben einen recht überschaubaren Haufen Kleidung. Also habe ich mich gefragt: Was brauche ich wirklich? Was passt noch von den Sachen, die ich habe (und nicht nur im Sinn von: über meine Oberschenkel)? Wer zum Teufel ist die Frau, die für mich zehn graue Sweatshirts gekauft hat?

Und ich habe mich gefragt, wie ich einkaufe. Manchmal ist die Antwort ganz einfach, weil mag, wie etwas an mir aussieht und wie ich mich darin fühle. Das erklärt auch die zehn grauen Sweatshirts (von denen ich drei wirklich brauche. Schön, vier). Nur eben nicht immer. Ein Kleid war eine Belohnung für eine harte Woche im Krankenhaus, die Stilettos habe ich aus London mitgebracht, denn aus London muss man schließlich was mitbringen, die Schlaghose gefiel mir an einer anderen so gut, dass ich sie unbedingt auch brauchte. Oft genug war der Grund, dass ich einfach etwas Neues wollte. Fast erwartbar, dass ich diese Teile am wenigsten oder nie trage.

Wenn ich jetzt den Überschuss verschenkt und verkauft habe, und bevor der kleine Kleiderhaufen wieder größer wird, habe ich mir vorgenommen, wieder mehr darüber nachzudenken, wofür ich mein Geld ausgeben will.

Vielleicht finde ich deshalb gerade so spannend, was die Journalistin Alex Bohn auf Fair-a-porter macht. Der Titel der Webseite ist Programm. Es geht um fair produzierte Mode und mich erstaunt, wie viel schöne und bezahlbare es davon gibt. Es geht aber auch darum, wie wir konsumieren, was man anders machen kann (oder sogar sollte) – ohne dabei auf den Spaß an Mode zu verzichten.

Aber das kann sie am besten selbst erklären.

Alex, was war der Anlass für Dich, Fair-a-porter zu gründen?
Ich fliege seit knapp zehn Jahren auf die internationalen Modewochen in New York, London, Mailand und Paris und freue mich jedes Mal wieder, wenn ich dort schöne neue Mode entdecke. Irgendwann ist mir aber aufgefallen, dass mich die Einseitigkeit des Spektakels stört: Gezeigt werden immer nur schöne Models, schöne Kleider, Stardesigner, junge Talente. Die Menschen, die hinter der Mode stehen bleiben unsichtbar. Das hat sich zusehends falsch angefühlt, ungerecht besser gesagt. Diese Menschen gehen ja auch in der medialen Berichterstattung komplett unter, es sei denn es ereignet sich eine Katastrophe wie Rana Plaza. Mit Fair-a-porter will ich das ändern und neben der schönen Mode auch die Protagonisten dahinter vorstellen. Das kann die CEO einer nachhaltig produzierenden Marke sein, ein Textilarbeiter oder die Designerin eines Labels. Mode ist kein anonymes Produkt, das einfach so vom Himmel fällt.

Welche Klischees über faire Mode treffen für Dich nicht zu?
Sie sieht aus wie das, was man auf dem Ökoweihnachtsmarkt bekommt: Gewalkte Filzmützen, kratzige Wollpullis und Socken, Kleider in Sackform.

Ich bin beim Lesen Deines Blogs immer wieder ehrlich überrascht, wie viele Marken es gibt, die „gut“ sind. Ist ein Problem grüner Mode, dass von den Labels selbst nicht genug Aufmerksamkeit für ihre gute Arbeit geschaffen wird?
Absolut. Wer nämlich nur einen Bruchteil seiner Kollektionen transparent und ethisch erstellt, der hat natürlich einen riesigen Anteil von Mode, die aus konventioneller Produktion stammt. Bewirbt man die „best practise“ allzu laut, steht der große Rest plötzlich in schlechterem Licht da. Ich glaube: Den Fragen der Verbraucher, die dann kommen könnten, wollen sich die wenigsten Marken stellen. Aber so ganz richtig ist das nicht, denn die Marken sprechen schon über das, was sie „gut“ machen. Sie tun es dann nur eher in ihren CSR-Berichten oder mit gezielter Pressearbeit. In den Läden selber wird das aber selten prominent ausgestellt. Selbst eine Marke wie H&M, die ja sehr engagiert ist, was Nachhaltigkeit angeht, ordnet die Capsule Collections wie „Conscious Denim“ einfach im Sortiment ein.

Wenn man den guten Vorsatz erstmal gefasst hat: Wie schafft man es im Alltag, ethischer einzukaufen?
Das ist eine Frage der Perspektive. „Ethisch“ zu konsumieren kann bedeuten, weniger zu kaufen und dafür hochwertiger und so den negativen Einfluss auf die Umwelt zu mindern. Es kann bedeuten, den eigenen Kaufentscheidungen mehr Gewicht beizumessen. Keiner zwingt uns, Produktionszusammenhänge zu unterstützen, die für Mensch und Umwelt schädlich sind. Mit jedem Kauf stimmen wir darüber ab, in was für einer Welt wir leben wollen. Das klingt hochtrabend, ist aber ein schlichter Fakt. Wenn keiner mehr bei Primark shoppt, geht Primark pleite. Allerdings müssen wir uns natürlich entsprechend informieren – und diese Lücke füllt Fair-a-porter. Bei uns weiß man, dass man die tolle Mode, die wir kuratieren, mit gutem Gewissen kaufen kann.

Hat sich Deine Art einzukaufen verändert, seit Du das Blog schreibst?
Nicht wirklich. Tolle Mode ist tolle Mode, da beginnt mein Interesse. Aber natürlich will ich heute genauer wissen: Woher stammt eigentlich dieses Teil. Woher sind die Materialien und wie wurden sie angebaut. Und wie transparent kommuniziert die Marke über ihre Produktion. Es ist oft schon hanebüchen wie wenig Infos Marken herausgeben. Was sich geändert hat ist, dass ich weniger Impulskäufe mache. Ich habe schon im Kopf, das jedes Ding, das ich shoppe dazu beiträgt, dass wir Rohstoffe verschleißen. Ich frage mich etwas energischer, ob ich etwas wirklich brauche oder nicht. Wenn ich im physischen Retail shoppe, lasse ich Sachen oft auf den nächsten Tag zurücklegen. Wenn ich sie nicht abhole – was meist der Fall ist – brauche ich sie auch nicht. Wenn ich online shoppe ist es ähnlich. Ich behalte wirklich nur noch Sachen, die mich wegen ihrer Ästhetik, Verarbeitung und ihres Tragekomforts überzeugen.

Was verstehst Du unter fairer Mode?
Um für Fair-a-porter ausgewählt zu werden, muss die Mode vor allen Dingen modisch überzeugen. Zusätzlich muss sie aus ethischer, transparenter Produktion stammen. Darunter verstehe ich, dass mindestens eins und bis zu vier der folgenden Kriterien erfüllt sind:
1. Nachweis der verwendeten Materialien, die zumindest anteilig aus zertifiziert ökologischem Anbau stammen müssen, oder aus recycelten Stoffen.
2. Transparenz und Nachweis einer umweltbewussten Produktion, die Maßnahmen einsetzt, die den Wasserverbrauch mindern, den Einsatz von Chemikalien drosseln, die Müllverwertung sinnvoll gestalten und erneuerbare Energien und Rohstoffe wie Recycling, Upcycling und Cradle-to-cradle einsetzen.
3. Langlebigkeit ist ein wichtiger Aspekt. Durch eine qualitativ hochwertige Verarbeitung und den Einsatz von hochwertigen Materialien ist die Mode auf Fair-a-porter keine auf Verschleiß angelegte Wegwerfmode.
4. Wir zeigen Marken, die Mitglieder in Nichtregierungsorganisationen sind oder Institutionen, die dabei helfen, die Lieferkette transparent zu gestalten und die ökologischen und sozialen Produktionsbedingungen zu verbessern und das in ihren Jahresberichten auch offenlegen.

Welche Designer überzeugen Dich mit ihrer Philosophie?
Ich bin ziemlich begeistert davon, wie kompromisslos Stella McCartney ihre Mode aus Naxhhaltigkeit schöpft. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie spielend modischer Anspruch und ethische, transparente Produktion unter einen Hut passen. Das New Yorker Label Edun ist ein ähnlicher Fall. Als es „nur“ von Ali Hewson und Bono gemacht wurde, war es ein tolles Anliegen, aber das Design war langweilig. Jetzt ist seit einigen Saisons Danielle Sherman die verantwortliche Designerin, die auch schon für „The Row“ gearbeitet hat. Das Design hat einen Quantensprung gemacht – jetzt ist es toll UND eben nachhaltig produziert.

Wenn Geld keine Rolle spielt, welche fairen Labels würdest Du tragen?
Stella McCartney, Edun, Loro Piana, honestby.

Und wenn Geld doch ein Rolle spielt, welche dann?
Acne, manche Stücke von hessnatur, Filippa K, die nachhaltigen Kollektionen von H&M.

Danke, Alex.

PS Noch ein Projekt, das ich inspirierend finde: Make It Last von Emma Elwin und Lisa Corneliusson, zwei bekannte Bloggerinnen aus Schweden, deren Stil ich noch mehr bewundere, seit sie sich für nachhaltige Mode einsetzen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

luxsit hydrating serum

Von Marlene | Veröffentlicht am: 13. Oktober 2014

Spruced-Luxsit-HydratingSerum

Jedes Kompliment, das ich in den letzten neun Monaten für meine gute Haut bekommen habe, ging direkt weiter an dieses Fläschchen „Hydrating Serum“ von Luxsit. Entdeckt habe ich es, als ich eigentlich ein Geschenk für jemand anderen suchte. Ein ach-egal-warum-schenk-ich-mir-nicht-auch-selbst-etwas Kauf. Den ich keine Sekunde bereut habe. Ich nehme nur ein paar Tropfen davon zu meiner normalen Tagescreme und die reichen, um meine Haut rosig und frisch wirken zu lassen, selbst dann, wenn ich nachts nur ein paar Stunden geschlafen habe. So viel Magie hat einen Preis. Allerdings hat das Serum auch neun Monate gehalten, das war’s mir wert.

„Hydrating Serum“ von Luxsit, über Wheadon, einem Lieblings-Beautyladen in Berlin.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

1 Kommentar

  1. nicole wheadon
    Posted 7. Dezember 2014 at 10:23 | Permalink

    Dear Marlene,
    thank you so much for this delightful article.
    It makes me very happy that you enjoy the serum so much and that you like my shop.
    All the very best to you
    Nicole

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

the bread exchange

Von Marlene | Veröffentlicht am: 10. Oktober 2014

Spruced-MalinElmlid-BreadExchange1

Als ich mit Malin getroffen habe, um mir ihr Buch anzuschauen, zeigte sie mir ein kleines Video, dass sie mit ihrem Handy in Kabul aufgenommen hatte. Darin sieht man zwei ältere afghanische Frauen in einer Bäckerei, die in einem Tandoor-Ofen Brot zubereiten, für das Malin den Teig mitgebracht hat. Sie wirken sehr konzentriert, schnattern bei der Arbeit vor sich hin, und zwischendrin hört man Malins aufgeregte Stimme im Hintergrund.

„The Bread Exchange“ ist wie dieser Moment: neugierig, vertraut, liebevoll. Es feiert die Freude am Essen. Ja, am Essen, nicht nur am Brot. Obwohl es für Malin damit anfing.

Als sie nach ihrem Umzug nach Berlin kein gutes Brot fand, begann sie, selbst Sauerteig zu machen. Zum Glück für viele andere die gern gutes Brot essen, begann sie auch, die Laibe zu tauschen – für alles, was sich die Leute so einfallen ließen, selbstgemachte Marmelade, Gitarrenunterricht, ein Buch von Patti Smith, ein bisschen Hilfe bei der Fahrradreparatur. Nur, wie ihr Motto „everything is not for sale“ ahnen lässt, niemals für Geld. Ihr Handel führte sie zu Dinnerpartys auf New Yorker Dachterassen und Bootausflüge in Stockholm, in den Sinai und den Hindukusch. Daraus wuchs eine Gemeinschaft von Menschen, mit denen sie mehr als 1400 (ja, 1400!) Mal tauschte.

Ich mag an diesem Buch schlicht: alles. Die wundervollen Bilder etwa oder wie viele Gedanken sich Malin zu jeder Seite und allen Details gemacht hat. So spiegeln Cover und Lesezeichen zum Beispiel die Farben der Zutaten in ihren Broten wieder. Besonders mag ich, dass es nicht einfach eine Sammlung von Rezepten ist, sondern von Geschichten. Beim Lesen hat man das Gefühl, dabei zu sein, an einem Esstisch, in einer Küche, an einem Ofen. Und geht es darum nicht beim Essen? Zusammen zu kommen und sich zu verständigen, auch wenn man die Sprache des anderen vielleicht nicht versteht. Einfacher gesagt: Das Brot zu brechen.

Malin hat von ihren Reisen viele Rezepte für das Buch mitgebracht und es gibt keines, das ich nicht ausprobieren möchte, vom Midsomar-Kuchen über das Feigenkonfit bis zur Caponata. Wenn ich mich beim Kochen nicht in einer ihrer Geschichten verliere…

Das Buch in der englischen Fassung gibt es auf der The Bread Exchange Webseite. Berliner finden es außerdem im Voo Store, bei do you read me?! oder in der Buchhandlung Uslar & Rai. Auf Deutsch erscheint es hoffentlich nächstes Jahr.

Spruced-MalinElmlid-BreadExchange2

Spruced-MalinElmlid-BreadExchange3

Spruced-MalinElmlid-BreadExchange4

Spruced-MalinElmlid-BreadExchange5

PS Kommt es euch auch langsam so vor, als wäre Buchmonat? Meine Freundinnen sollten einfach aufhören, so viele tolle Bücher zu schreiben. Womit ich natürlich meine, dass sie noch viele weitere tolle Bücher schreiben sollten. Nach Malins, Okkas und Steffis, steht Alexas als nächstes auf meiner Liste.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in design und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

studio visit: originol

Von Marlene | Veröffentlicht am: 6. Oktober 2014

Spruced-Originol1

„Wann kann ich einziehen?“

…war meine erste Frage an Julie, als ich sie bei Originol in Hamburg besucht habe. Wohnen kann man in ihrem Showroom zwar leider nicht. Dafür die eigene Wohnung sehr schön aufmöbeln. Bei Originol findet man Accessoires aus Südafrika, die Julie dort während ihres Studiums und bei vielen Besuchen danach, entdeckt hat. Das Design ist null Klischee und trotzdem, wie Julie sagt, voll südafrikanisch, etwa die landestypischen Prints oder die Verarbeitung von örtlich angebauter Baumwolle. Ich hab mich bei meinem Besuch schwer in die feinen Porzellanvasen von FH Porcelain verguckt. Ebenfalls auf der Wunschliste: eine Tagesdecke von Mungo.

Die andere Hälfte von Originol sind Vintage-Möbel, denen Julie zusammen mit ihrer besseren Hälfte Pascal, der seine Schreinerei direkt nebenan hat, neuen Glanz gibt. Die Stücke kommen vor allem aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und werden von den beiden zeitgemäß hergerichtet. Da bekommt eine wuchtige Telefonbank einen Neonanstrich, ein Teak-Sideboard wird mit minzgrünem Linoleum verkleidet, ein verstaubter Ohrensessel mit einem Kelimstoff bezogen. Alles sieht so gut und frisch aus, und ist so perfekt gearbeitet, dass es sich lohnt, darauf zu sparen. Obwohl man auch in ein echtes, ähem, Originol investieren kann. Julie und Pascal bieten nämlich an, dass man eigene Möbelstücke bei ihnen vorbei bringt und gemeinsam etwas Neues daraus entwirft.

Wer nicht zufällig in Hamburg wohnt, oder auch wer dort wohnt, kann die Accessoires hier im Onlineshop kaufen. Mehr Möbel seht ihr hier. Und hier ist der Kontakt zum Customizing Service.

Spruced-Originol2

Spruced-Originol3

Spruced-Originol4

Spruced-Originol5

Spruced-Originol6

Spruced-Originol7

Spruced-Originol8

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in design und getagged , , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

okka’s book

Von Marlene | Veröffentlicht am: 1. Oktober 2014

Spruced-OkkaRohd-Buch

Ich durfte Okkas Buch „Völlig fertig und irre glücklich: Meine ersten Jahre als Mutter“ vorab lesen als ich hochschwanger war. Sie weiß es gar nicht, glaube ich, was für eine Freude sie mir damit gemacht hat. Ich hab mich jedenfalls zwei Tage lang im Wohnzimmer damit eingesperrt und mich eigentlich nur von der Stelle bewegt, um noch mehr Salzige Heringe zu holen. Und Taschentücher. Verdammt, musste ich beim Lesen immer wieder weinen, weil es so wahr ist was sie schreibt. Und laut lachen, weil es so wahr ist was sie schreibt. Wenn James zwischendrin mal ins Zimmer kam, habe ich gerufen: „Ich bin nicht die Einzige, der es so geht!“ Von allen Büchern, die ich zum Thema Schwangerschaft und Erziehung gekauft oder bekommen habe, ist Okkas das einzige, das ich wirklich gelesen habe. Es steht kein einziger Tipp darin, was man während der Schwangerschaft essen darf, oder wie man sein Baby zum Schlafen bringt, oder welches Spielzeug das Kind zum Nuklearphysiker macht. Sie hat einfach aufgeschrieben wie das so ist, mit den Fragen, der Freude, den absurden Essensgelüsten, die man in der Schwangerschaft hat (ich wiederhole: Salzige Heringe). Und damit habe ich mich besser vorbereitet gefühlt auf das Muttersein als mit jedem Ratgeber. Dieses Buch ist nachdenklich und schlau, es tröstet und muntert auf, es sagt: Es ist total in Ordnung nicht alles zu wissen und überfordert zu sein, auch mal schlechte Laune zu haben und sich trotzdem immer wieder über das große Glück zu freuen, ein Kind zu bekommen. Mit all dem habe ich mich weniger allein gefühlt. Und das ist ein echtes Geschenk. Danke, Okka.

„Völlig fertig und irre glücklich: Meine ersten Jahre als Mutter“ ist erschienen bei rororo und gibt es ab heute z.B. hier zu kaufen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

1 Kommentar

Ein Trackback

  1. Von the bread exchange | spruced am 10. Oktober 2014 um 01:32

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

date night

Von Marlene | Veröffentlicht am: 29. September 2014

Spruced-DateNight

„Hast du ihn auch gerade gehört?“
„Nein, er schläft bestimmt.“
„Ich guck lieber schnell nach.“
„Und?“
„Ja, er pennt.“
„Wie spät ist es eigentlich?“
„Halb zehn.“
„Sollen wir…“
„…auch schlafen gehen?“
„Ja!“

Manchmal, bevor wir abends um halb zehn ins Bett fallen, denke ich daran, was meine Freundin Miriam mir geraten hat als ich noch schwanger war: Geht aus! Nur ihr zwei. Schniekes Restaurant, Fünf-Gänge-Menü, das volle Programm. Nur dann war ich ständig so kaputt, dass ich bloß meine schweren, schwangeren Beine hochlegen wollte und dabei oft vorm Fernseher einschlief.

Arlo ist jetzt vier Monate alt. Einerseits kommt es mir so vor, als wäre diese Zeit in Lichtgeschwindigkeit vergangen. Was daran liegen mag, dass unser Sohn ein menschlicher Powerriegel ist. Ich tippe kühn, dass sein erstes Wort „schneller“ sein wird. Schneller, Mama, trag mich, trag mich, trag mich, jetzt vorsingen, vorsingen, vorsingen, Papa, ich will trinkentrinkentrinken, nochmehrtrinken, trag mich wieder, los, los, los. Selbst nach einer großen Operation, die er letzte Woche durchstehen musste, ist er umwerfend voll Energie und Freude. Er entdeckt jeden Tag so viel Neues, was er am Leben absolut faszinierend findet, dass ich gar nicht dazu käme, das Leben ohne ihn zu vermissen.

Andererseits: Gab es nicht mal eine Zeit, in der ich vor 18 Uhr geduscht habe? Doch, ich bin mir auch sicher, dass ich früher beide Beine rasiert habe. Vor ein paar Tagen habe ich tatsächlich das rechte Bein ganz einfach: vergessen. Ich könnte jetzt schreiben, dass ich beim nächsten Bad daran gedacht habe. Aber das glaubt ihr mir eh nicht. Früher habe ich den Gummizug auch nicht für die größte modische Errungenschaft des Jahrhunderts gehalten. Oder Mahlzeiten danach beurteilt, ob ich sie mit einer Hand essen kann.

Das Schöne ist: wenn wir abends zusammen dasitzen, unendlich erschöpft und mit fetten Augenringen, dann will ich mit James trotzdem kein anderes Paar mehr sein als das, zu dem uns dieses Kind gemacht hat. Wir wussten vorher nicht, wie wir als Eltern sein würden. Ich glaube, wir machen uns. Zumindest sind wir durchhaltungsvermögender, geduldiger und nervenstärker als ich je gedacht hätte, dass wir es sein könnten.

Nur waren wir auch vorher schon ziemlich gut zusammen und dieses Paar vermisse ich manchmal. Wir haben uns vorgenommen, ab jetzt wieder öfter dieses andere Paar zu sein. Eines, das nicht nach Babyspucke duftet und sich mit Namen statt mit Mama und Papa anredet.

Ich stelle mir unsere erste Date Night in etwa so vor. Wir werden Sachen anziehen, die man zum Waschen in die Reinigung geben müsste. Wir werden essen gehen, am besten Steak, auf jeden Fall etwas, für das man beide Hände und scharfe Messer braucht. Ich werde zu viel roten Lippenstift tragen und waghalsig hohe Schuhe, nach zwei Gläsern Rotwein so angetüttert sein, dass ich auf dem Rücksitz vom Taxi rumknutschen will und meinen Mann das auch ausnutzen lassen. Und wir werden ganz lang ausbleiben. Also mindestens bis 23 Uhr.

Wie macht ihr das? Gibt es bei euch Date Nights? Und wie schafft ihr es dann, nicht den ganzen Abend über euer Baby zu reden?

„The Castle“ Clutch von Olympia Le-Tan | „Rouge Louboutin“ Nagellack von Christian Louboutin, über The Corner Berlin | Shimmer brick eye shadow Palette von Bobbi Brown | „Orgasm“ Rouge von Nars | Instant eye lift brightener von Trish McEvoy, über Liberty | „Le Volume“ Mascara von Chanel | „Teen dream“ lip pencil und „Lady Danger“ Lippenstift, von MAC

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

12 Kommentare

  1. Laura
    Posted 29. September 2014 at 11:44 | Permalink

    Liebe Marlene, ich kann leider, leider keine wertvollen Tipps geben, weil ich noch kein Baby habe. Aber ich bin mir ganz sicher: Diese Clutch ist schon mal der richtige Anfang für eine sehr erfolgreiche Date Night. Da kann gar nichts schiefgehen! Erstens, weil keine Pampers, Ersatzschnullis etc. reinpassen und zweitens natürlich, weil sie heißt wie James, wie romantisch ist das denn? Und dann noch Lady Danger dazu…
    Ich hoffe, dem kleinen Arlo gehts wieder richtig gut! Zum Glück klingt es, als hätte er die OP gut verkraftet. Viele liebe Grüße, Laura

    • Marlene
      Posted 27. Oktober 2014 at 00:59 | Permalink

      Laura, tausend Dank! Arlo geht’s wieder viel besser. Irrsinnig, wie schnell sich so ein kleiner Kerl erholen kann. Schneller als seine Eltern, ähem. Darf ich Dir was verraten? Bei DEM Namen musste ich die Clutch einfach haben. Und wie Recht du hast! Passt ganz und gar nix rein, was ich sonst so den ganzen Tag mit mir rumschleppe. Das ist mir beim Fotografieren zwar nicht in den Sinn gekommen. Dafür, als ich die Tasche, äh, gepackt habe. Liebst, Marlene

  2. sonja
    Posted 29. September 2014 at 23:36 | Permalink

    Es ist SO SCHÖN, dass es in Deutschland Bloggerinnen gibt, die GUT SCHREIBEN KÖNNEN. Also, auf die Art schreiben, dass ich gerne lese und mich nicht unterfordert oder veralbert fühle. Die so schreiben, dass ich seufzend nicke, mich freue, mich erkannt fühle und manchmal auch herausgefordert oder irritiert. Die so schreiben, dass es Erwachsene anspricht, nicht Forever 21′s. Danke dafür.

    Ich hab mal ein ganzes Jahr lang keine Beine rasiert. Da wohnte ich noch in Glasgow, der Sommer war nasskalt und meine Tochter ein anstrengendes Kleinkind (Wutanfälle, Schlafprobleme, eine unentdeckte Allergie – es war die Hölle!). Meinem damaligen Mann ist es, glaub ich, nicht aufgefallen, dass ich Fell an den Beinen trug. Und um ehrlich zu sein: Mein aktueller Freund ist da auch recht hartgesotten. Nur ich selbst und meine Epilista sind anspruchsvoll und wollen Satinwaden.

    • Marlene
      Posted 27. Oktober 2014 at 01:08 | Permalink

      Liebe Sonja, nein, danke DIR. Für ein so umwerfendes Kompliment. Zum Glück kannst Du nicht sehen, wie rot ich beim Lesen geworden bin. Bin ich aber. Das tut gut irrsinnig gut zu hören. Weil ich genau das nämlich an den Blogs schätze, die ich gerne lese, und versuche, das auch hier zu schaffen. Also noch mal: DANKE!

      Das Schöne an so einem Kleinkind ist, dass sich alles relativiert. Meistens ist mir herrlich wurscht, was andere davon halten, wenn ich mir nicht jeden Tag die Haare wasche. Andererseits: Es mag bescheuert klingen, aber morgens Mascara aufzulegen oder – wow! – Lippenstift, motiviert mich an Tagen, an denen ich Zeug erledigen muss, auf dass ich keine Lust habe. Hat es allerdings auch schon vor dem Baby. Jetzt ist die Verwarlosung halt größer, gegen die man anschminkt…

  3. Marlene
    Posted 27. Oktober 2014 at 00:55 | Permalink

    Liebe Pat, ich finde, das klingt ganz wunderbar. Und motiviert noch mal mehr, jetzt doch endlich mal die Jogginghosen aus und etwas Schönes anzuziehen! Meiner ist zwar erst fünf Monate alt, aber ich glaube: je früher man mit den Date Nights wieder anfängt, umso größer die Chancen, dass man sie auch noch feiert, wenn der Kleine zehn ist… Alles Liebe!

  4. Marlene
    Posted 27. Oktober 2014 at 01:02 | Permalink

    Liebe Heike, feste Tage ausmachen – ein sehr guter Tipp. Haben schon festgestellt, dass die Date Night schnell mal auf nächste Woche, dann auf übernächste Woche, dann auf: gehen wir doch einfach im November mal aus, verschoben wird. Irgendwas kommt halt immer dazwischen. Wir haben uns dann tatsächlich einen Termin gemacht. Und allein die Vorfreude war ein Geschenk. Alles Liebe, Marlene

  5. Marlene
    Posted 27. Oktober 2014 at 01:15 | Permalink

    Liebe Julia, James hat mir vor ein paar Tagen einen Babyweisheit erzählt, an den ich mich sicher besser erinnern würde, wenn ich mich mal an was erinnern könnte. Aber er ging ungefähr so: Babys können schlafen, auch wenn ihr Bett neben einem startenden Düsenjet stehen würde. Das einzige was es wecken kann, ist, wenn sich seine Eltern gemeinsam zum Abendessen setzen. Ha! Genau so ist es. Ich fantasiere von warmen Mahlzeiten. Ich träume von Essstäbchen. Ich stelle mir ein Essen zu zweit vor, das länger dauert als zehn Minuten. Und wenn es soweit ist, lausche ich wahrscheinlich die ganze Zeit ins Restaurant nach meinem quakenden Kind – das zuhause schläft.

  6. Marlene
    Posted 27. Oktober 2014 at 01:21 | Permalink

    Liebe Eva, ich wünsch Dir zum Endspurt viel Durchhaltevermögen und alles Gute. Ich kann kaum glauben, dass Arlo schon fünf Monate alt ist. Wenn ich mir die Bilder von ihm in seinen ersten Wochen angucke, kommt er mir jetzt riesig vor. Wie wird’s mir dann erst gehen, wenn er zwei ist? Es ist wirklich ein großes Glück, diese Wesen dabei zu begleiten, eigene Menschen zu werden. Wie schön, dass Du das jetzt noch mal vor Dir hast. Hoffentlich mit ein bisschen Schlaf. Und bald wieder vielen Date Breakfasts. Alles Liebe, Marlene

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

book love: „wie eine wohnung…“

Von Marlene | Veröffentlicht am: 18. September 2014

Spruced-Wie-Eine-Wohnung-Luxat1

Pflanzen, die kopfüber von der Decke hängen – das muss ich sofort ausprobieren. Oder fang ich doch lieber damit an, den Badezimmerspiegel mit einem Tau zu befestigen? Nee, ich geh erstmal in den Keller und gucke, ob ich nicht ein altes Kabel finde, mit dem ich einen Spruch an die Wand zimmern kann.

So geht es mir beim Lesen von Steffis Buch „Wie eine Wohnung ein Zuhause wird“ ständig.

Es gibt so viele Designbücher, in denen fantastische Wohnungen gezeigt werden, die man in der eigenen Realität aber nur mit Photoshop umsetzen könnte. Dieses Buch steckt dagegen voller guter Ideen und Inspirationen, die ich sofort bei uns Zuhause ausprobieren möchte. Man merkt, dass Steffi sich viele Gedanken darüber gemacht hat, wie man gerne leben möchte und das umsetzen kann. Sie hat Wohnexperten interviewt und gibt auch selbst viele gute Tipps zum Einrichten, Umbauen und Verschönern. Und Antwort auf Fragen wie: Wo findet man eigentlich die perfekte Tischplatte? Ach, und fantastisch sehen die Wohnungen, die sie und Fotografin Brita Sönnichsen zeigen, ganz nebenbei auch aus.

Sollte ich ein paar Monaten unser Zuhause nicht wiedererkennen, geb ich Steffi die Schuld. Und ich weiß jetzt doch, womit ich anfange: dem ollen Küchentisch, der mit einer Pulverbeschichtung aufgemöbelt wird.

„Wie eine Wohnung ein Zuhause wird“ ist bei Callwey erschienen, kostet 29,95€ und kann z.B. hier bestellt werden.

Spruced-Wie-Eine-Wohnung-Luxat2

Spruced-Wie-Eine-Wohnung-Luxat3

Spruced-Wie-Eine-Wohnung-Luxat4

Spruced-Wie-Eine-Wohnung-Luxat5

Spruced-Wie-Eine-Wohnung-Luxat6

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in design und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

3 Kommentare

  1. Larissa//No Robots Magazine
    Posted 18. September 2014 at 08:57 | Permalink

    Ach, das Buch sieht klasse aus! Ich wünschte, ich wäre nicht so kauffaul. Oder ich wünschte, ich hätte nicht allen Leuten gesagt, dass ich keine Geschenke will. Stupid me!

Ein Trackback

  1. Von the bread exchange | spruced am 10. Oktober 2014 um 01:33

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

inspiration: last days of summer

Von Marlene | Veröffentlicht am: 16. September 2014

Spruced-Claire-Beermann-Summer1

Ich suche meine Outfits derzeit vor allem nach einem Kriterium aus: Wie widerstandsfähig sind sie gegen Babyspucke? Vielleicht schaue ich mir deshalb die Streetstyle-Fotos von den Schauen gerade so gerne an. Erste Adresse, während Arlo morgens die Schulter von meinem ewig gleichen grauen Sweatshirt einsabbert, ist das Blog von Sandra, A Love Is Blind, wo sie mal wieder die tollsten Bilder von der Straße zeigt. Vor ein paar Tagen habe ich bei ihr ein Bild von Claire in dem gleichen orangefarbenen Rock von Jacquemus entdeckt, in dem ich sie letztes Jahr fotografiert hab, nur kombiniert mit einem anderen Hemd. Und mir gedacht: Dieses Orange macht so gute Laune wie die letzten warmen Sommertage, die gerade nach Berlin gekommen sind. Und auch: Ganz schön lässig und hochsympathisch, dass Claire ohne Riesenbudget oder durch Klamottensponsoring, sondern schlicht mit ihrem eigenen Stil auffällt. Genau darüber hat sie hier einen smarten Text geschrieben, zu dem sie auch ihre Looks von der New York Fashion Week zeigt. Jedes Outfit eine Inspiration. Nicht nur, wenn man wie ich davon träumt, mal wieder etwas zu tragen, das nicht bei 60 Grad gewaschen werden muss.

Spruced-Claire-Beermann-Summer2

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, fashion week, hers, street style und getagged , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

1 Kommentar

  1. Stella
    Posted 24. September 2014 at 05:35 | Permalink

    Ja, hat Sommer weg, ich liebe den Sommer, Ihre Outfits sind genial, gelb und weiß, nobel.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

body shop bb cream

Von Marlene | Veröffentlicht am: 23. August 2014

Spruced-TheBodyShop-BBCream

Ich liebe gerade alles, was Zeit spart. Einkaufen? Online. Essen? Am besten im Stehen und einhändig. Schuhe? Slipper. Kosmetik? Die BB Cream von The Body Shop. Bei The Body Shop hatte ich zuletzt in den 90er Jahren eingekauft, damals trug ich den White Musk-Duft und Lipbalm mit Erdbeergeschmack. Jetzt haben mich Okka, Fan der Colour Crush Shine-Lippenstifte, und Alexa, die auf die Vitamin-E-Serie schwört, wieder auf die Marke gebracht. Bei der BB Cream musste ich nicht lange rumprobieren, denn die Make-Up-Partikel in der Pflege passen sich dem Hauttyp an. Zudem ist sie einfacher zu handhaben als Foundation, deckt natürlich gut ab und – Bonus! – man kann sie durchaus einhändig auftragen. Es mag seltsam klingen, aber eine Spur getönter Tagescreme reicht schon für das Gefühl, nicht komplett als Muddi zu versumpfen. Besonders an den Tagen, wenn mir an der Supermarktkasse plötzlich auffällt, dass ich noch ein Spucktuch über der Schulter trage.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

3 Kommentare

  1. Kristiane
    Posted 27. August 2014 at 12:51 | Permalink

    you know the cream contains microplastic?

    • Marlene
      Posted 29. August 2014 at 12:00 | Permalink

      No, I didn’t know that. And am a little surprised, considering this is a product from The Body Shop. Might switch back to a different product after this one.

      • Kristiane
        Posted 2. September 2014 at 17:23 | Permalink

        Yes, it’s kind of sad. The german ngo BUND released a list with products containing microplastic some time ago … almost 20 body shop products got listed.

        If you’re interested you can find it on their homepage available for download.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

prag store

Von Marlene | Veröffentlicht am: 19. August 2014

Spruced-PragStore1

Eigentlich habe ich gerade keine Zeit fürs Einkaufen. Eigentlich habe ich auch keine Zeit zum Schreiben. Aber es wird nicht lang dauern, einen meiner neuen Lieblingsläden in Berlin anzupreisen, den Prag Store. Dahinter steckt ein so simples wie einleuchtendes Konzept: die Prag PR Agency bietet viele ihrer Marken zum Kauf an und glücklicherweise mag ich ungefähr alle davon – wie Lala Berlin, Kaviar Gauche, Rika, Schmuck von Ina Beissner, Sonnenbrillen von Ace & Tate oder Schuhe von Lika Mimika. Ich habe dort neulich eine selige halbe Stunde verbracht, mit Melanie geschnackt, einer der Prag-Gründerinnen, und die Stangen durchstöbert. Der Sale ist dort noch nicht vorbei, ein Grund mehr, den Laden derzeit zu besuchen. Klar, dass ich mir eines der wenigen Teile ausgesucht hatte, die nicht reduziert waren, ein wunderbares weißes Hemd von Rika. In dem wohne ich seitdem. Wenn man nur wenig Zeit zum Einkaufen hat, soll es sich auch lohnen. Oder?

Prag Store | Friedrichstraße 40 | 10969 Berlin
Dienstag – Freitag 11-19 Uhr und Samstag 12-17 Uhr

Spruced-PragStore2

Spruced-PragStore3

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers, shops und getagged , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

Ein Trackback

  1. Von wish list! mia abadi from prag agency | spruced am 2. Dezember 2014 um 23:32

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

the medley institute

Von Marlene | Veröffentlicht am: 4. August 2014

Spruced-MedleyInstitute1

Aufgefallen ist mir der Schmuck von The Medley Institute zum ersten Mal am Handgelenk von meiner Kollegin Julia. Es war ein geschwungener Silberarmreif, fein und besonders. So ein Stück, über das man sich jeden Tag freut und immer tragen möchte. Als ich die Designerin Jana Patz dann in ihrem Atelier besucht habe, dachte ich das auch über den Rest ihrer Kollektionen. Man sieht den Stücken von The Medley Institute an, dass Jana gerne darüber nachdenkt, wie Frauen (und Männer) Schmuck tragen. Trotzdem wirkt ihre Arbeit nicht konstruiert, sondern vielmehr sehr organisch. Aus der Edition No. IX in Roségold mag ich besonders den „Schlagring“, der sich schützend über die Finger legt. Ganz umwerfend sind auch die Ringe aus der Edition No. VIII, die hingelegt wie ein Herz aussehen und die man über dem Knöchel oder ganz gewöhnlich am Finger tragen kann.

The Medley Institute gibt es u.a. bei Andreas Murkudis im Bikini Berlin.

Spruced-MedleyInstitute2

Spruced-MedleyInstitute-7

Spruced-MedleyInstitute6

Spruced-MedleyInstitute4

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

basics: the black maxi dress

Von Marlene | Veröffentlicht am: 24. Juli 2014

Spruced-Basics-BlackMaxiDress1

Wir haben diese Woche unseren Sommerurlaub gebucht. Den Sommerurlaub für nächstes Jahr. Ich weiß, ich weiß. Wer tut so etwas? Eltern. Manchmal kann ich immer noch nicht ganz glauben, dass ich das jetzt bin. Doch so sehr ich den Gedanken mag, mit einem Stück Handgepäck zum Flughafen zu düsen und in den nächsten Flieger Richtung Sonne zu steigen, habe ich das eigentlich auch nie gemacht als ich noch nicht zehn Tonnen Babysachen packen musste. Es kommt mir trotzdem irrsinnig erwachsen vor, jetzt schon zu wissen, wo ich in zwölf Monaten sein werde. Auf Familienurlaub. Auf Malle.

Andererseits: jetzt kann ich mich ein ganzes Jahr darauf freuen, am Pool zu liegen, Alkohol (!) mit Schirmchen zu trinken und all die schönen Kleider zu tragen, in die ich diesen Sommer aus offensichtlichen Gründen nicht tragen konnte.

Steffi hat diese Bilder von mir auf unserem letzten Mallorca-Urlaub gemacht. Das Kleid hatte ich fast jeden Tag an, am Strand, in der Stadt, abends zum Ausgehen. Es ist eines dieser einfachen Teile, über die man nicht nachdenken muss und das mit hohen Sandalen und Goldschmuck trotzdem was hermacht. Mehr als dieses Kleid braucht es im Sommer fast nicht (obwohl ich leugnen werde, das jemals gesagt zu haben, wenn James mich nächstes Jahr fragt, warum ich versuche den kompletten Kleiderschrank in einen Koffer zu packen).

Mein Kleid ist von Ganni, diese gefallen mir gerade in den Läden.

Mit Plisseefalten von Mango | Einfach und gut von Monki | Für Abends von Filipa K. | Falls die Geldfee da war von Tibi | Kein Kleid, aber dieser Overall ist genau so chic, von Zara

Spruced-Basics-BlackMaxiDress2

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in basics, fashion, hers und getagged , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

wild heart free soul

Von Marlene | Veröffentlicht am: 9. Juli 2014

Spruced-WildHeartFreeSoul5

„Do what you love“ – wie oft habe ich ein Poster mit diesem Spruch in letzter Zeit auf Facebook, Instagram und Blogs gelesen. Es sollte auch im Studio von Wild Heart Free Soul hängen. Denn was die drei Gründerinnen und Freundinnen Jana, Lena und Beyza geschaffen haben, gibt den Worten wahre Bedeutung.

Als ich sie – und zwei ihrer Kinder, Matti und Ella – gestern besucht habe, wusste ich schon, wie schön die Kelim sind, die sie aus der Türkei mitbringen. Inspirierend wie sie sich das aufgebaut haben: indem sie sich zusammen getan, auf ihr Können vertraut und daraus etwas Neues gemacht haben. Einfach so? Einfach so. Beyza hat im türkischen Kas Ferienhäuser vermietet und jeder Gast wollte mindestens ein Kissen oder einen Teppich von der Einrichtung mit nach Hause nehmen. Warum also nicht einfach die Kelim nach Berlin bringen? Jana hatte die Idee zum Bazaar, Lena den passenden Raum dazu. Vor einem Jahr haben sie ihr Projekt mit Handschlag gestartet. Und heute gibt es den zweiten Wild Heart Free Soul Sale. Früher mal war das Studio auf der Elisabethkirchstraße eine Autowerkstatt, jetzt ist es ein großartiger Raum mit hohen Decken und viel Licht, gefüllt mit bunten Kissen, handgefärbten Yazma-Schals und hübschen Hamamtüchern. Mir kam es dort weniger wie in einem Laden, sondern vielmehr wie in einem Zuhause vor. Man spürt, dass dort etwas von Herzen entstanden ist.

Falls ihr also bis Samstag in Berlin seid, geht vorbei. Ihr solltet euch bloß beeilen. Ich bin gleich dort und es kann gut sein, dass die Hamamtücher danach ausverkauft sind…

Wild Heart Free Soul Bazaar – The Fashion Week Edition
July 9 | 4pm – 10pm
July 10-July 12 | 12pm – 6pm

Elisabethkirchstraße 13, 10115 Berlin

CASH ONLY

Spruced-WildHeartFreeSoul1

Spruced-WildHeartFreeSoul2

Spruced-WildHeartFreeSoul3

Spruced-WildHeartFreeSoul4

Spruced-WildHeartFreeSoul6

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in design und getagged , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. خرید کریو
    Posted 17. Dezember 2014 at 12:05 | Permalink

    thank you

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

shopping for baby

Von Marlene | Veröffentlicht am: 30. Juni 2014

Spruced-Onlineshops-Baby

Eigentlich war ich überzeugt, dass ich mich an die Liste der Hebamme halten und für Arlo nur das Nötigste an Stramplern und Bodys kaufen würde. Man muss sich schließlich nur einmal umdrehen und das Baby ist schon wieder fünf Zentimeter gewachsen. Doch dann stand ich eines Tages vor einem Jeans-Overall bei Baby Gap und es gab kein Halten mehr.

Einerseits: Bekloppt (man muss sich nur einmal umdrehen und das Baby ist schon wieder fünf Zentimeter gewachsen). Andererseits: winzig kleine Schühchen und Mützchen und Jäckchen sind soooooo süß! Vermutlich werde ich irgendwann anfangen, mehr Second Hand und weniger Sachen zu kaufen, die man nur bei 30 Grad waschen kann. Bis dahin ist unser Sohn besser angezogen als ich. Und ich habe immer eine Antwort auf die Frage: Was wünscht Du Dir für ihn? Gerade die schönen Sachen kann man sich nämlich hervorragend schenken lassen.

Das sind die (Online-)Shops, in denen ich am liebsten für Arlo einkaufe. Momentan besonders gerne, schließlich ist Sale. Ja, diese Ausrede funktioniert in jedem Alter.

| Smallable Ich nehme bitte einmal alles, was dieser Laden an Kleidern, Möbeln, Spielzeug anbietet. Wenn ich mich für eine Sache entscheiden müsste, dann für das Label Numero 74. Arlo findet’s zwar immer blöd, nachdem dem Baden abgetrocknet zu werden. Aber in dem Handtuch sieht er beim Meckern noch hinreißender aus.

| Sprösslinge Design. Schade, dass dieser Hamburger Laden nicht direkt bei mir um die Ecke ist. Gut, dass dieser Hamburger Laden auch einen Onlineshop hat. Lieblingskauf: Pucktücker von Fresk und Mulltücher von Sebra.

| Tiny Store Gut, dass dieser Berliner Laden direkt bei mir um die Ecke ist. Schade, dass er keinen Onlineshop hat. Noch nicht! Die bezaubernde Besitzerin Anne arbeitet dran. Die Schmusedecke von Tinycottons, die ich bei ihr gekauft habe, begleitet Arlo jeden Tag.

| Walking the Cat Eine reizende Auswahl von einer reizenden Betreiberin Daria. Gerade im Sale gefunden: Ein Strampler von Lötie Kids in – nicht Grau, nicht Hellblau – Olivgrün.

| Noé & Zoë Von dieser Berliner Marke gibt es andere Entwürfe als das Übliche zu umwerfenden Preisen. Alle Freundinnen, die Töchter bekommen, werden vermutlich für immer mit den Sachen mit pinken Sternen beschenkt.

| Babyssimo Irgendwann wird Arlo beschließen, jeden Tag ein Spiderman-Kostüm zu tragen. So lange er sich nicht gegen meinen Geschmack wehren kann, trägt er den Superstrampler von Mini Rodini mit Elefanten. Den gab es hier im Sale, zusammen mit einem Shirt von Gray Label und einer Leggings von One more in the family. Ebenso Schönes gibt es auch bei Villa Smaland.

P.S. Ganz unspektakulär und extrem praktisch finde ich die Biosachen von Alana, die es doch tatsächlich bei DM gibt.

Body von Mini Rodini via Tiny | Mulltücher von Sebra via Sprösslinge Design | Top von Violeta + Federico via Winzig & Klein | Shorts von Zara Mini und Noé & Zoë | Mütze von Zara Mini | Selbstgestrickte Jacke von Arlos Oma | Jeans-Overall von Baby Gap | Socken von Happy Socks | Mütze von Noé & Zoë | Strampler von Le Marchand d’étoiles via Smallable | Slipper von Louis Louise

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , , , , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

it’s a boy

Von Marlene | Veröffentlicht am: 17. Juni 2014

Spruced-Its-a-boy-Petersen

Ich weiß, dass es hier in letzter Zeit sehr still war. Vielleicht habt ihr euch schon gedacht, woran es liegt. Das Leben ist anderswo plötzlich sehr laut geworden. Unser kleiner Junge Arlo Elliott kam vor fast vier Wochen zur Welt und hat uns mit seiner frühen Ankunft ganz schön überrascht. Noch viel weniger waren wir auf die Freude vorbereitet, die schon sein erster Schrei in uns ausgelöst hat. Eine Überwältigung, die wir uns vorher nicht hätten erträumen können. Das Menschenkind, das in meinem Bauch gewachsen ist, ist jetzt ein Baby, das neben mir auf dem Sofa liegt – es gibt Momente, in denen ich das noch immer nicht begreife. Das war also er, der monatelang jedes Mal getreten hat, wenn sein Papa sich durch meinen Bauchnabel mit ihm unterhielt. Nun ist er schon eine ganz eigene Person. Die nachwievor ordentliche Tritte austeilt.

Es gibt auch Momente, in denen ich vom Sofa aufstehe, um etwas anderes zu machen als seine perfekte kleine Nase zu bewundern und mir beknackte Spitznamen für ihn auszudenken (nicht wahr, mein kleines Kartöffelchen?). Und dann wacht er auf und plötzlich ist es drei Tage später und ich weiß gar nicht mehr, was ich eigentlich machen wollte. Den ersten Satz in diesem Post habe ich letzten Donnerstag geschrieben. Vielleicht schaffe ich es ja, heute den letzten zu schreiben.

Arlo schreibt die Tagesplanung vor, die bestimmt ist von: Essen (er), Schlafen (auch er, ganz sicher nicht wir) und von Mama rumgetragen werden, während ich versuche, mich an die dänischen Kinderlieder zu erinnern, die mir meine Mama früher vorgesungen hat. Auch wenn einem jeder sagt, dass man sich unmöglich vorstellen kann wie sich das Leben verändert, wenn das Baby erstmal da ist, habe ich mich genau das natürlich trotzdem gefragt: Was wird sich verändern? Jetzt weiß ich: alles. Und gleichzeitig nichts. Denn es kommt mir völlig normal vor, dass er nun bei mir ist. Unmöglich, mir vorzustellen, dass das mal nicht mein Leben war. Jeder Augenblick mit ihm ist eine Entdeckung. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Babys in einer Sekunde schnurren können wie ein Kätzchen und in der nächsten klingen wie ein betrunkener Pirat? Natürlich der süßeste betrunkene Pirat der Welt. Ja, auch dagegen bin ich machtlos: Ich halte mein eigenes Kind für ein absolutes Wunder. Ich könnte mir Arlo stundenlang ansehen ohne davon müde zu werden – obwohl ich nie müder war – und komplett hingerissen sein, wie er wächst und sich verändert. Ich bin mir sicher, dass er in den letzten 30 Minuten ein neues Geräusch dafür gefunden hat, um zu sagen: Füttern! Jetzt!

Wir waren schon ein paar Tage im Krankenhaus als mich plötzlich der Babyblues erwischte. Ich hatte gehört, dass das passieren kann. Die Umstellung von schwanger auf nicht schwanger hatte die Schleusen geöffnet und ich musste heulen. Und heulen. Und heulen. Und dann heulte ich noch ein bisschen mehr. Eine Freundin, die ihren Sohn auch vor einigen Wochen bekommen hat, nannte sich in dieser Phase „das Hormonster“ und genau so habe ich mich auch gefühlt. Ich konnte es nicht kontrollieren. Ich konnte nicht aufhören. Ich konnte James nicht sagen, was mir eigentlich fehlte. Es fehlte ja nichts. Und vielleicht war es genau das: Es ist jetzt meine Aufgabe, dass es auch Arlo nie an etwas fehlen wird und die Vorstellung, dass mir das nicht immer gelingen könnte, nahm mir die Luft. Ich weinte gleichzeitig vor Glück und vor Sorge. Ich hätte mich noch so gut darauf einstellen können, Mama zu werden. Diesen Beschützerinstinkt zu spüren, dafür war ich nicht gerüstet.

So ist das wohl, wenn man die Liebe seines Lebens trifft.

Während ich mich an all dies Neue gewöhne, werde ich in den nächsten Wochen wieder mit dem Bloggen anfangen. Für ein Foto und ein paar Zeilen auf Instagram habe ich gerade mehr Zeit. Hier könnt ihr mir folgen. Und manchmal auch Fotos von einem ausgesprochen süßen betrunkenen Piraten sehen.

Danke an alle, die in den letzten Wochen geschrieben haben oder einfach an uns gedacht als Arlo, James und ich eine Familie wurden. Oh, wird das ein Abenteuer!

Karte von Petersen

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

7 Kommentare

  1. Josefine
    Posted 19. Juni 2014 at 17:03 | Permalink

    Liebe Marlene, herzlichen Glückwunsch zum Buben. Welche wundervolle Worte, ich fühle Dir nach und weiß genau was Du meinst. Genieß jede Minute, die Kleinen werden so schnell groß – was für eine Floskel, aber genau so ist es (meiner wird demnächst 3). Und gratuliere auch zum Joolz, Du wirst keine Minute bereuen……Alles Liebe für Euch drei, Josefine

Ein Trackback

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

the glow

Von Marlene | Veröffentlicht am: 8. Mai 2014

Spruced-Steffi-Citizens-of-Humanity1

Vor ein paar Monaten hat mich James gefragt, ob ich eigentlich gerne schwanger bin. Ich war ganz verblüfft, wie er auf die Idee kam, dass es nicht so sein könnte. Na ja, sagte er, ich würde ganz schön oft darüber stöhnen, wie unwohl ich mich fühle, wie tief meine Augenringe seien, dass ich in keine Klamotten mehr passe und überhaupt ganz schön zugenommen hätte. Würde er merkwürdig finden. Er sähe mich schließlich jeden Tag mit wachsendem Staunen an.

Ich weiß nicht, ob ihm das so klar ist, aber etwas Schöneres hätte er nicht sagen können.

Denn ich bin gerne schwanger. Trotzdem war mir in den letzten neun Monaten tatsächlich oft übel zumute. Weil die geschwollenen Füße in keine Schuhe mehr passten (und der geschwollene Po in keine Hose). Weil ich morgens mehr Tabletten einwerfe als eine 80-jährige Omi. Weil ich keine 25 Meter laufen kann, ohne aus der Puste zu sein. Weil ich nichts mehr heben, nicht mehr schlafen, nicht mehr von einem ins andere Zimmer gehen kann ohne zu vergessen, was ich da verdammt noch mal wollte. Nach manchen solcher Tage stehe ich vor dem Spiegel und frage die müde Frau darin, wo sie Marlene versteckt hat. Ihre Antwort ist immer gleich: Die ist gerade damit beschäftigt, ein Baby zu bauen, lass sie mal machen. Und glaub ab und zu den Leuten, die sagen, wie wunderbar du aussiehst.

Genau das denke ich nämlich über alle anderen Schwangeren. Sie umgibt dieses Leuchten, das kein Make-Up der Welt hinbekommt. Sieht meine Freundin Steffi nicht strahlend aus? Vielleicht hat sie es an dem Morgen, an wir die Bilder gemacht haben, selbst nicht gespürt – ich weiß wie ungern man fotografiert wird, wenn einem der eigene Körper unbekannt vorkommt –, aber ich sehe sie mit wachsendem Staunen an. Und ich hoffe, sie glaubt’s mir.

Auf ihrem Blog ohhhmhhh stellt sie heute Umstandsmode vor, die sie sich für den Sommer gekauft hat und wäre ich nicht schon am Ende der Schwangerschaft, würde ich jetzt die Onlineshops leer kaufen. Für mich trägt sie hier die Racer Skinny maternity von Citizens of Humanity und ein weißes Smokinghemd von Cos. Würde ich genau so tragen – auch nicht schwanger.

Spruced-Steffi-Citizens-of-Humanity2

Mit Dank an Prag PR für die Jeans.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

the suze bag

Von Marlene | Veröffentlicht am: 9. April 2014

Spruced-James-Castle-Suze-Bag1

Der wahre Grund, warum wir ausgerechnet nach Thailand geflogen sind? James hat eine neue Strandtasche entworfen – die wir unbedingt am Strand fotografieren wollten.

OK, stimmt nicht ganz.

Ganz bestimmt hätten wir aber keinen besseren Ort finden können, um Fotos von der Suze zu machen. Für mich sieht die Denimtasche mit „dip dye“-Effekt aus wie 30 Grad Sonnenschein. Im Urlaub habe ich sie jeden Tag von der Hütte zur Hängematte getragen, beladen mit Strandtüchern, Sonnencreme und Büchern. Aber zum Sommer in der Stadt passt sie genau so. Mein Liebling ist die Suze in Weiß/Schwarz, oben im Bild, die es auch in Weiß/Azur und Weiß/Gelb gibt. Die Tasche gibt es ebenfalls in blauem Denim, mit dem Verlauf entweder in Schwarz, wie unten, oder in Pink. Alle Modelle sind ab jetzt online bei James Castle erhältlich.

Und welche würdet ihr mit in den Sommer nehmen?

Spruced-James-Castle-Suze-Bag2

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in by james castle, fashion, hers und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

undercover

Von Marlene | Veröffentlicht am: 7. April 2014

Spruced-Kaftan-Rodebjer

Vor dem Urlaub war mir beim Gedanken daran, halbnackt am Strand rumzulaufen, ziemlich mulmig. Bikinitragen gehört eh nicht zu den Top 10 meiner Lieblingsbeschäftigungen. Wie wäre es dann erst mit einer ordentlichen Plauze? Mein Sicherheitsnetz: Der Kaftan von Rodebjer, unter dem man nicht nur einen Bauch, sondern auch die zwei Paletten Rittersport Ganze Mandel unterbringen könnte, die ich seit Beginn der Schwangerschaft gegessen haben muss.

Stellt sich heraus, dass ich mich in einem Bikini noch nie so wohl gefühlt habe wie jetzt. Einerseits: Hello, Pamela Anderson (mit einem Hinterteil von der Größe Kaliforniens)! Andererseits: Na und? Ich bin schließlich hochschwanger. Je weiter ich wachse, umso weniger unsicher macht mich meine Figur, über die ich mir vorher viel mehr Gedanken gemacht habe. Weil mit dem Bauch in mir das Bewusstsein gewachsen ist, dass mein Körper gerade ein neues Leben baut. Dass er dafür viel Energie braucht. Masse. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass ich dazu in der Lage bin. Ein menschliches Kraftwerk.

Es gibt trotzdem Tage, an denen ich am Schreibtisch sitze, an mir runter blicke und denke: Entschuldigung, wem gehören diese Oberschenkel? An denen mich mein Mangel an Fitness frustriert und ich mich frage, ob ich wohl mal wieder so etwas wie einen Bizeps haben werde. Ja, versuche ich mir dann zu sagen. Wahrscheinlich dann, wenn ich in ungefähr zwei Monaten jeden Tag ein kleines Bündel durch die Gegend tragen werde.

Für jedes enge T-Shirt, das meinen Bauch herzeigt – etwas, bei dem ich vorher nie wohl gefühlt hätte –, liebe ich den Kaftan trotzdem. Nicht, weil er etwas verbergen soll. Sondern weil er leicht ist, bequem und schön. Auch dann, wenn ich nicht mehr mit dem Bauch voran durch die Welt watschel.

Spruced-Kaftan-Rodebjer2

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

5 Kommentare

Ein Trackback

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

10 days in thailand

Von Marlene | Veröffentlicht am: 30. März 2014

Spruced-Koyao-Island-Resort1

„Lass uns noch mal wegfahren.“

Ich weiß nicht mehr, wer es von uns beiden zuerst sagte. Wir saßen Weihnachten auf dem Sofa, satt, zufrieden und voller Vorfreude auf dieses Jahr. Und gerade weil dieses Jahr so viele Veränderungen bringen würde, war da plötzlich die Idee, an einen Strand abzuhauen – bevor wir in Strandurlauben vor allem Sandburgen bauen.

Wo hätte es Ende März schon Bikiniwetter? Thailand. James verzog sich für ein paar Stunden mit dem Laptop und als er mir Bilder vom Koyao Island Resort zeigte, sagte ich bloß: Buchen! Jetzt! Schön, vielleicht hätte ich einen Moment darüber nachdenken können, dass ich dann im siebten Monat schwanger wäre. Einige Freundinnen, die schon ein Kind haben, waren jedenfalls erstaunt, dass ich mir zwei Sechs-Stunden-Flüge zutraute. Aber ich habe einfach auf mein Bauchgefühl gehört (Kalauer absolut beabsichtigt!). Es ist ein besonderes Glück, dass meine Schwangerschaft so unproblematisch ist und habe einfach darauf vertraut, dass es so auch bleiben würde. Deshalb kann ich zwar nicht jeder empfehlen, hochschwanger so weit zu reisen. Nur meine Erfahrung weitergeben, dass die Flüge – Danke, Kompressionsstrümpfe und Magnesiumtabletten! – sehr OK waren. Und dass ich diese Reise nicht für eine Sekunde bereut habe. Im Gegenteil.

Es war mein erstes Mal in Thailand, für die umfangreiche Reisereportage habe ich also zu wenig gesehen, ich würde aber auch ein zweites Mal nach Koh Yao Noi kommen, eine kleine Insel zwischen Phuket und Krabi. Es gibt nicht viele Hotels, nur ein winziges Städtchen und eine handvoll Restaurants (bizarr, aber wahr: am nettesten ist’s bei einem Italiener, wo man die vermutlich beste Pizza diesseits von Neapel bekommt, und abends die Yoga-Touristen Bierchen trinken). Mit dem Moped hat man Yao Noi in einer halben Stunde umrundet. Wenn man eine Schwangere im Zweisitzer dabei hat, dauert’s 45 Minuten. Wir haben keine großen Ausflüge gemacht, waren aber Schnorcheln und irgendwann werde ich Junior erzählen, dass seine Mama mit Kaiserfischen geschwommen ist als er noch in meinem Bauch war. Das findet er dann hoffentlich so cool wie ich.

Vor allem haben wir absolut gar nichts gemacht. Das Resort hat knapp 20 Hütten, die meisten mit einem direkten Blick aufs Meer (!) und einer Dusche im Freien (!!). Dass es keine Schlüssel gibt, hat mich knapp fünf Minuten beschäftigt, dann lag ich zum ersten Mal in der Hängematte und habe vergessen, welcher Wochentag es ist. Wir sind morgens vom Geschnatter der Vögel wach geworden und abends zum Surren des Ventilators eingeschlafen, haben unfassbar viele Portionen Tom Kha Gai und sticky rice with mango gegessen und dem hoteleigenen Leguan dabei beobachtet, wie seine tägliche Runde unter den Palmen drehte.

Und ich habe jeden Moment geliebt.

Spruced-Koyao-Island-Resort2

Spruced-Koyao-Island-Resort3

Spruced-Koyao-Island-Resort41

Spruced-Koyao-Island-Resort5

Spruced-Koyao-Island-Resort6

Spruced-Koyao-Island-Resort7

Spruced-Koyao-Island-Resort8

Spruced-Koyao-Island-Resort9

Spruced-Koyao-Island-Resort10

Spruced-Koyao-Island-Resort11

Spruced-Koyao-Island-Resort12

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

4 Kommentare

  1. Isa
    Posted 30. März 2014 at 14:09 | Permalink

    Wunderschön!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

lazy island life

Von Marlene | Veröffentlicht am: 28. März 2014

Spruced-Koyao-Island-Resort-Terrace-View

Schlafen, essen, schwimmen, schlafen, schwimmen, essen, schwimmen, schlafen. Und noch mal von vorn.

So haben wir fast jeden Tag verbracht, seit wir auf Koh Yao Noi angekommen sind. Erschreckend leicht, sich daran zu gewöhnen. So wie ich mich leicht daran gewöhnen könnte, morgens zu dieser Aussicht aufzuwachen, die ich sehe, sobald ich die Terassentür öffne. Wie auch daran, eine Woche lang sehr gut mit drei Teilen auszukommen – einem leichten Kleid, Ledersandalen, Strandtasche.

Bisher ist es ein Kneif-mich-ich-träume-Urlaub. Ich glaube, ich muss mich vor lauter Erholung wieder hinlegen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

1 Kommentar

  1. O.
    Posted 25. März 2014 at 16:11 | Permalink

    Wie schön.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

packing for thailand

Von Marlene | Veröffentlicht am: 22. März 2014

Spruced-Packing-for-Thailand

Uuuund… los geht’s nach Thailand.

Ich war noch nie dort und kann’s nicht erwarten, einen neuen Teil der Erde zu sehen. Das kommt mit in den Koffer.

| Espadrilles aus Leder von Lika Mimika. Da hohe Absätze nicht mehr bequem sind, auf bequeme Schuhe setzen, die schnieke aussehen. Mein neues Motto.
| Kaftan von Rodebjer. Keine Ahnung, warum ich überhaupt etwas anderes eingepackt habe. Mein Gehzelt. So luftig und gemütlich, dass ich’s wahrscheinlich jeden Tag tragen werde.
| Hamam-Tücher von Ottomania. Nehmen im Koffer kaum Platz ein und lassen sich auch als „Strand-Rock“ tragen.
| Armbänder aus Kokosnussschale. Denn wann trage ich die sonst schon? Eines hat mit James mal von Fidschi mitgebracht. Woher das andere kommt, weiß ich nicht mehr.
| Schlappen von Ancient Greek Sandals. Danke für den Tipp, Jessie!
| Sonnenbrille von Céline. Alt, immer noch die Beste.
| Bal D’Afrique von Byredo. Der Duft von Sommer.
| Etui für den Pass von & Other Stories. Damit kommt mir Fliegen irgendwie glamouröser vor.
| Bikini von Princesse TamTam. Bademode anprobieren, wenn man im sechsten Monat schwanger ist (oder auch zu jedem anderen Zeitpunkt) – nicht so dramatisch, wenn man sich bei Blush Berlin beraten lässt. Leichtester Bikinikauf meines Lebens.
| „Swimming Studies“ von Leanne Shapton. Ich habe mir die schlechte Angewohnheit zugelegt, vorm Einschlafen auf dem iPhone zu lesen. Zeit für ein gutes Buch.
| Kleid aus der Isabel Marant x H&M Kollektion. Gut möglich, dass meine Freundin nur nett sein wollte, als sie mir letzte Woche sagte, dieses Kleid sähe ja an einer Schwangeren noch besser aus. Ich glaube ihr trotzdem.

Wir sehen uns auf Koh Yao Noi.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

5 Kommentare

  1. Mette
    Posted 22. März 2014 at 23:38 | Permalink

    Safe travels! We stayed on Noi at the Elixir two years ago and loved it. Just got back from Krabi on wednesday and I have to say Thailand is just amazing. Enjoy and lets see pics of the belly! Xox

  2. Cécile
    Posted 23. März 2014 at 11:52 | Permalink

    Oh i love Thailand! If you need shopping tips for Bangkok, check out my post:
    http://now-then-forever.blogspot.de/2013/09/bangkok-for-shopping-addicts.html

    xx Cécile

  3. Peggy
    Posted 28. Juni 2014 at 19:06 | Permalink

    Hi Marlene,

    what sunscreen did you use for your face? I’m struggling with my research and you seem to be as fair as I am. Do you probably have a recommendation?

    Thank you and a lot of fun with little Arlo!

    • Marlene
      Posted 30. Juni 2014 at 10:31 | Permalink

      Hi Peggy! I used the Kiehl’s Ultra Light Daily UV Defense for a long time, but just before this holiday I discovered one which I like even better: Face Protection from Ultrasun. The only one I’ve found which is completely non-greasy and doesn’t give those pesky “sunscreen pimples”. I add a little bit of face serum on top for extra moisture. Have a lovely summer!

  4. Peggy
    Posted 30. Juni 2014 at 15:52 | Permalink

    Thank you so much!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

holiday inspiration: foulard

Von Marlene | Veröffentlicht am: 20. März 2014

Spruced-Claire-Beermann-Foulard

In ein paar Tagen fahren wir noch mal in den Urlaub. Dann gibt’s Drinks mit Schirmchen, den Duft von Sonnencreme in der Nase und das Gefühl von Schwerelosigkeit, wenn ich mit dem Sechsmonatsbauch im Meer dümpele. Ob ich mich freue? Nur ein gaaaanz kleines bisschen. Beim Überlegen, was ich packe, ist mir dieses Bild von Claire wieder eingefallen, das ich letztes Jahr gemacht habe. Wenn man jemals chic statt schick schreiben möchte, dann doch bei einem Foulard, das wie ein Kopftuch oder Turban getragen wird. Ich werde versuchen, diesen Look zu kopieren, nicht nur im Urlaub, sondern den ganzen Sommer lang.

Und mit diesen Foulards würde ich es versuchen:

Arabesque Foulard von Sandro | Broken Glass Schal von Lala Berlin | Lila gemustertes Foulard von Isabel Marant | Sthlm sea patrol Tuch von Acne | Schwarz-weißes Tuch von Uterqüe, wobei die eine so umwerfende Auswahl haben, dass die Entscheidung schwer fällt.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

the stan smith debate

Von Marlene | Veröffentlicht am: 18. März 2014

Spruced-Adidas-Stan-Smith

Vor einigen Monaten, abends. Kurzes Instagram-Update bevor ich das Licht ausmache. Der Mann schläft schon. Glück gehabt. Aus Mangel an intelligenten Gesprächspartnern habe ich folgende Unterhaltung mit mir selbst.

„Ach, guck. Schon wieder eine mit den Stan Smith von Adidas.“
„Eine was?“
„Eine von den schicken Bloggerinnen. Diesmal ist es Hedvig von The Northern Light. Camille von Camille Over The Rainbow trägt sie auch.“
„Und?“
„Und vielleicht ist es Zeit für neue Turnschuhe. Nike trägt inzwischen jeder.“
„Du zum Beispiel.“
„Eben! Ich will ja nicht wie alle aussehen.“

Ein paar Wochen später, die Modenschauen in New York haben angefangen. Morgens kurzes Streetstyle-Update.

„Alle tragen Stan Smiths! Ich brauche die SOFOCHT!“
„Vor ein paar Wochen hast du doch noch gesagt, du willst nicht, was jeder hat.“
„Spielverderber.“
„Ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass die Treter an jeden, der damit auf Instagram unterwegs sind, verschenkt wurden?“
„Dass Du immer so zynisch sein musst. Und wenn es so ist?“
„Dann ist der ganze Hype bloß ein Marketing-Trick, genau wie E. neulich meinte.“
„Ich glaube nicht, dass Phoebe Philo sich kaufen lässt und die hatte die Turnschuhe als erste. Marc Jacobs trägt sie auch, der lässt sich sicher nix vorschreiben.“
„Schön. Aber wissen die überhaupt, wer Stan Smith war?“
„Stan, Schman. Ich wusste auch nicht, wer Chuck Taylor war, bevor ich meine ersten Converse gekauft habe. Himmel, es geht nur um Turnschuhe!“
„DU redest doch seit Wochen von nichts anderem!“

Letzte Woche, Nachricht von meiner Freundin L.

„L. schreibt, dass sie ihre Stans liebt und gar keine anderen Schuhe mehr tragen will.“
„Langsam beginnst du zu nerven. Willst du die dämlichen Turnschuhe jetzt oder nicht?“
„Vielleicht will ich einfach weiße Sneaker aus Leder.“
„Was wäre denn mit einem Paar von VOR? Oder von Common Projects? Die von Eytys sind schön und bezahlbar.“
„Weißt Du was? Ich gehe jetzt einfach in den Laden und probiere die Stan Smiths an.“
„Na endlich.“
„Wobei. Vielleicht müssen es jetzt schon eher die Superstars sein…“
„Gaaaaahhhhhhhh!“

Ein paar Tage später im Laden. Die Schuhe, die bei anderen so unendlich lässig sind, sehen bei meiner Schuhgröße und an mir aus, als sei ich ein Clown beim Sportunterricht. Was die Entscheidung, sie nicht zu kaufen, am Ende erheblich erleichtert.

Wie geht es euch mit Teilen, die plötzlich überall zu sein scheinen? Wollt ihr sie dann umso mehr? Widersteht ihr gerade deshalb? Oder sind euch solche Trends völlig egal?

Foto via.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

4 Kommentare

  1. sandra semburg
    Posted 18. März 2014 at 18:34 | Permalink

    hahaha, great self dialogue and a good point ! I’ve been wondering the same, given that I have been a victim to the Nike hype. More precisely, Nike Air Force as seen on Veronika Heilbrunner. I had to have them. Tried them on in the store in three different sizes and I still looked like a clown, or like someone who is trying to win that cool basketball loving man over, they just didn’t work on me. Though next time I will cross a Nike store I might try one more time … with these brands it’s kind of like wanting to belong to the club and why not if these things are fun and make us feel good.

  2. sma
    Posted 18. März 2014 at 21:17 | Permalink

    not following a lot of style related instagram accounts it seems, but i’ve been trying to get my hands on a pair in my size for a couple of weeks now. if you see the green colorway in size 40,5 somewhere: would be great if you could let me know. :-)

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a week in fashion #92

Von Marlene | Veröffentlicht am: 16. März 2014

Spruced-A-Week-In-Fashion92

| Malaika Raiss Glücksbringer ist der T-Rex. Also hat sie ihn zur entzückenden Dinolove Kette gemacht. Ich trage meine besonders gerne am Montag. Grrrr!

| Falls ihr einen Nachmittag vertrödeln wollt, solltet ihr euch sofort das Blog von Ida Laerke anschauen.

| Inzwischen dürfte klar sein, wie sehr ich die Streetstyle-Bilder von Sandra Semburg mag. Dank ihrem Bild von Clémence Poésy habe ich die Inspiration für meine neue Frisur.

| Nehmen wir für einen Augenblick an, wir hätten Gwyneth Paltrows Vermögen. Nehmen wir weiterhin an, dass wir uns auf der Stelle die phänomenal schöne Malachit-Schatulle von Rablabs für Goop kaufen würden.

| Und wo wir schon mal dabei sind, dürfen es auch neue Mokkasins von Newbark sein.

| „I think you should ­mention that I can fricking master a jalapeño.“ Jess Cartner-Morley interviewt Stella McCartney.

| Zara Pictures is wieder da. Ich könnte alles, was Amanda Brooks trägt genau so auf meine Einkaufliste schreiben.

| Was ich mir diese Woche bei Zara gekauft habe: dieser Trenchcoat. Weich wie ein Morgenmantel, perfekt für den Frühling.

| Bling, bling! Mein Artikel über Modeschmuck für Harper’s Bazaar Germany ist online.

| Frühjahrsputz und Beautyprodukte organisieren mit Into the Gloss? Ja, bitte.

| Wie konnte ich bisher übersehen, dass es von Remodelista ein Buch gibt? A Manual for the Considered Home sollte dringend bei mir einziehen.

| Genau so wie die Duftkerzen von Maison Louis Marie.

| Pinterest… Pinterest… War da nicht was? Stimmt! Öfter mal pinnen. Ich habe wieder damit angefangen. Hier könnt ihr mir folgen.

Schöne Woche!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in a week in fashion, fashion und getagged . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

body oil

Von Marlene | Veröffentlicht am: 15. März 2014

Spruced-Body-Oil

Ich: „Danke fürs Badputzen, Liebling. Kann ich Dir noch mit etwas helfen?“
James: „Ja. Kannst Du mir erklären, was dieses ganze Zeug ist?“
Ich: „Welches Zeug?“
James: „Das Zeug, das sich im Schrank über zwei Regale verteilt.“
Ich: „Ach, das. Nur das Nötigste.“
James: „Das Nötigste? Passt bei mir auf ein halbes Regal.“
Ich: „Du bist ja auch eine natürliche Schönheit.“
James: „Moment, da ist ja noch mehr. Drei Regale. Drei!“
Ich: „Beschwer Dich nicht. Das macht mich schließlich alles hübsch.“
James: „Willst Du mir also sagen, dass ich auch was davon hab?“
Ich: „Exakt.“

Ich habe auch versucht, James zu erklären, dass viele dieser Produkte gar nicht für mich sind, sondern für Junior. Es ist ja auch Junior, der ständig Eis essen will, nicht ich. James glaubt mir weder noch. Es stimmt allerdings wirklich, dass meine Haut seit der Schwangerschaft so trocken ist, dass ich mehr Körperöl verbrauche als ein Bodybuilder vor der Wahl zum Mister Universe. Ob welche davon tatsächlich gegen Dehnstreifen helfen, werde ich wohl erst nach der Geburt wissen. Bisher haben sie aber wenigstens dafür gesorgt, dass meine Haut weich und gepflegt ist. Nicht alle davon sind speziell für werdende Mütter, aber ich bin mir sicher, dass sie alle taugen – schwanger oder nicht.

100% Spa by Karmameju Hope Body Oil 01 | Eine schöne Verpackung kriegt mich immer rum. Bonus: Dieses Öl mit Ylang Ylang, Rose und Sandelholz wird für lange Zeit etwas im Bad her machen. Ich habe meines lang vor der Schwangerschaft gekauft, es ist so reichhaltig und zieht so gut in die Haut ein, dass die Flasche noch immer halb voll ist. Von Karmameju gibt es auch ein Öl für Mamas, das gibt es hier.

Weleda Schwangerschafts-Pflegeöl | Der Klassiker. Duftet so gut, dass ich darin baden könnte.

Aesop Geranium Leaf Hydrating Body Treatment | Gleiches gilt für dieses Öl von Aesop. Auch davon braucht es nur wenig. Und wie alle anderen Produkte auf der Liste ist es Bio.

Mamma Mio The Tummy Rub Oil | Eine Empfehlung von der gleichen Freundin, die mir den Tipp zu Hatch collection gegeben hat, von denen es die schönste Schwangerschaftsmode gibt. Claudia Schiffer soll ein Fan von Mama Mio sein. Glaube ich das wirklich? Gegenfrage: Warum nicht?

Luxsit Hydrating Serum | Das ist fürs Gesicht. Sollte mich James jemals fragen, wie viel das ganze Zeug auf den Regalen kostet, müsste ich für dieses Produkt lügen. Der Preis für das Öl ist ein Kracher, dafür braucht es tatsächlich nur zwei Tropfen, damit man plötzlich Komplimente für sagenhafte Haut bekommt. Ich habe es bei Wheadon in Berlin gekauft, die bald einen Onlineshop eröffnen.

Less is More Rosenserum | Und das ist für die Haare. Meine sind derzeit extrem spröde und das hier hilft gegen Trockenheit und Spliss.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty, hers und getagged , , , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. Peggy
    Posted 16. März 2014 at 14:08 | Permalink

    Das Pai Rosehip Oil ist auch ganz toll über Nacht und seit geraumer Zeit schwöre ich auf Kokosöl aus dem Bioladen für Haare und Kopfhaut. Nur für den Fall, dass du noch Nachschub brauchst ;-)

Ein Trackback

  1. Von a week in fashion #92 | spruced am 16. März 2014 um 15:56

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

basics: the dressing gown

Von Marlene | Veröffentlicht am: 12. März 2014

Spruced-Robe-Ikat

Ettina verkauft bei Thone Negrón nur ihr eigenes Label. Mit einer Ausnahme: Sie hat eine kleine Auswahl Morgenmäntel von Ikat, die perfekt zu dem lässigen Luxus ihrer eigenen Entwürfe passen. Genau, wonach ich gesucht hatte. Die Mäntel im Kimono-Schnitt sind aus japanischer Baumwolle und zart gemustert, herrlich leicht und trotzdem wärmend. Ab Juni werde ich vermutlich sehr viel Zeit in meinem verbringen. Wobei er fast zu schön ist, ihn nur Zuhause anzuziehen. Wahrscheinlich lasse ich mir also zwei Gürtelschlaufen annähen, damit ich ihn als eine Art Sommermantel tragen kann. Die Schwangerschaft hat eine völlig neue Seite in mit zum Vorschein gebracht – eine, die bei Kleidung Komfort schätzt. Schön, dass es auch Dinge gibt, die bequem sind und Stil haben.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in basics, fashion, hers und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

1 Kommentar

  1. Peggy
    Posted 12. März 2014 at 11:27 | Permalink

    Schöne Idee! Ich freu mich über Tragebilder hier oder bei Instagram :-)

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

thone negrón

Von Marlene | Veröffentlicht am: 10. März 2014

Spruced-Thone-Negron1

Wenn ich mal groß bin, möchte ich auch solche Kleider tragen. Das dachte ich, als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal von Thone Negrón hörte. Es ist das Label der Berlinerin Ettina Berrios Negrón (nebenbei: Wenn ich mal groß bin, möchte ich auch so heißen). Eigentlich wollte sie gleich nach dem Modestudium ihre eigene Marke gründen. Dann stellte sie fest, dass es in der Stadt so viel Mode gab, die sie auch zeigen wollte und eröffnete Konk – erste Adresse für guten Berliner Stil. Die Idee, einen Laden mit einer eigenen Kollektion zu füllen, blieb aber und nach dem Anfang in der Schröderstraße ist sie mit Thone Negrón jetzt in eine größere Location die Linienstraße gezogen.

Das ist so ein Laden, in den ich auch gegangen wäre, wenn ich nicht zufällig einen Termin dort gehabt hätte: Flauschiger dunkelgrauer Teppichboden, feine Möbel, wenige Wohnaccessoires, die es auch zu kaufen gibt, und natürlich die Kollektion, von der nicht viele Teile an der Stange hängen, die dafür umso schöner präsentiert. Ettina entwirft Blusen, Hemdkleider, Roben und Boleros, die gut zur Cocktailstunde in einem englischen Gutshaus passen würden: Romantisch, aber nicht mädchenhaft, erwachsen und stark. Tatsächlich bezieht sie viele der reichen Seidenstoffe aus England. Aber gerade Abendmode hat sie mit ihrem Label völlig entstaubt. Ich dachte jedenfalls plötzlich, dass ich für eines dieser Kleider nicht erst auf den richtigen Anlass warten würde (oder auf den passenden Landsitz). Für das Skarabeus Dress würde ich glatt einen Anlass erfinden. Allerdings: Seidenblusen und Boleros würde ich auch ganz einfach zur Jeans anziehen. Ettina macht es vor, sie trägt eigentlich immer etwas von ihren eigenen Entwürfen, gerade am liebsten entweder die Bridge Blouse mit Liberty-Print oder die Duplex Blouse in Ecru Caramel.

Was ich besonders an Thone Negrón mag, ist, dass zwar ständig neue Kollektionen dazu kommen, die alten aber nicht einfach nach sechs Monaten wieder verschwinden. Das lässt Zeit, vor der Entscheidung nachzudenken, sich in ein Teil zu verlieben und es sich dann auf Figur maßschneidern zu lassen. Ich weiß auch schon, welches Kleid ich nehme, wenn ich wieder eine Figur habe: das Willow Summer Dress in Azure.

Thone Negrón | Linienstraße 71 | 10119 Berlin | 030/53 16 11 16

Spruced-Thone-Negron2

Spruced-Thone-Negron3

Spruced-Thone-Negron4

Spruced-Thone-Negron5

Spruced-Thone-Negron6

Spruced-Thone-Negron7

Spruced-Thone-Negron8

Spruced-Thone-Negron9

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers, shops und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

1 Kommentar

Ein Trackback

  1. Von basics: the dressing gown | spruced am 12. März 2014 um 09:48

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a bag for spring

Von Marlene | Veröffentlicht am: 3. März 2014

Spruced-The-Impatient-Natural

Könnt ihr ihn auch schon riechen? Den Frühling! Heute Mittag bin ich eine halbe Stunde ziellos herum spaziert, einfach weil ich vom Gefühl der Sonne im Gesicht nicht genug bekommen konnte. Ich könnte auf der Stelle sämtliche Winterklamotten verstauen, dafür nur noch mit nackten Beinen durch die Gegend laufen und Eis essen. Schön, dafür ist es vielleicht noch ein bisschen früh. Aber die neue Tasche von James, die gibt’s schon. „The Impatient“ in Natural ist als erste aus der Frühjahrskollektion gerade frisch in seinem Onlineshop eingetroffen. „The Impatient“ – passt jetzt schon deshalb gut, weil ich’s tatsächlich kaum noch aushalte, bis es endlich wärmer wird.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in by james castle, fashion, hers und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

too beautiful

Von Marlene | Veröffentlicht am: 28. Februar 2014

Spruced-Chanel-Rouge-Allure-Velvet

Natürlich ist es sinnlos, ein Kosmetikprodukt zu kaufen, das zu schön ist, um es zu gebrauchen. Trotzdem liegt seit Wochen dieser Lippenstift von Chanel bei mir rum – unbenutzt. Manchmal öffne die Verpackung, drücke den smarten Klick-Verschluss, schaue mir den Schriftzug an und schließe die Tube dann wieder. Ich bringe es einfach noch nicht fertig, die perfekt matte Oberfläche zu verschmieren.

Blöd, denn ich habe den Lippenstift ja mit dem Zweck gekauft, ihn zu tragen. Wie auch die Lidschattenpalette von Bobbi Brown, deren Brauntöne sicher sehr schön aussähen, würde ich sie benutzen. Oder den Concealer von Clé de Peau, der bei Gebrauch sicher mehr gegen meine Augenringe geholfen hätte als in der Verpackung. Inzwischen nehme ich ihn und er funktioniert prächtig. Überhaupt taugen all diese schönen Sachen etwas. Aber ihr Aussehen hat mich eben zuerst verführt. Gleiches gilt für die Seifenspender von Aesop, die am Waschbecken so viel mehr hermachen als eine schnöde Handseife oder das Huile Prodigieuse von Nuxe, das auf dem Nachttisch so schön aussieht, dass ich jeden Abend prompt vergesse, meine Arme damit einzuölen. Die Nachtcreme von Weleda dagegen vergesse ich nie. Nur würde ich die nicht herzeigen, ebenso wenig wie die anderen Öko-Produkte aus der Apotheke, auf die ich schwöre, die aber schlicht nicht schön aussehen.

Wonach entscheidet ihr? Nur nach Aussehen? Nur nach Inhalt? Und was ihr eurer Lieblingsprodukt, von dem euch auch die scheußlichste Verpackung nicht abbringen könnte?

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty, hers und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

5 Kommentare

  1. Verena
    Posted 3. März 2014 at 00:42 | Permalink

    Optik ist wichtig. Inhalt noch mehr. Wenn der nicht überzeugt kann das Produkt noch so schön sein, ist aber raus geworfenes Geld.

    Dr. Hauschka ist innen und außen toll! Und Bobbi Brown auch!

    Ich hab eine ganze Schachtel zu Hause mit Limited Editions von diversen Lidschatten & co, die einfach zu schön sind um sie zu benutzen… Hach….

    Die tollen ökologischen Handseifen von Sonett füll ich übrigens immer in leere hübsche Pumpspender die ich aufgehoben habe. Win Win Situation, so to speak. Aber manchmal muss es dann einfach auch Molton Brown sein oder Claus Porto.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

junior approved content

Von Marlene | Veröffentlicht am: 23. Februar 2014

Spruced-MiHJeans-LongShirt-1

„Marlene, wir würden Dir gern eine unserer Jeans schicken. Such Dir eine aus.“

Viel weiter kam ich in der Mail nicht, da war ich schon im Onlineshop von MiH.* Woher wussten die, dass eine Jeans von ihnen schon lange auf meiner Wunschliste stand? Ich wusste auch sofort, welches Modell ich gerne hätte. Dann schrieb ich meine Antwort: „Wahnsinnig nettes Angebot, aber eine Jeans kann ich bei momentaner Figurentwicklung voraussichtlich erst Anfang 2015 wieder tragen.“

Es soll ja Fälle geben, bei denen die normalen Jeans auch in der Schwangerschaft weiter passen, nur mit Gummiband statt zugeknöpft. Ich bin einer von den anderen Fällen. Zudem ist mein Sohn schon jetzt das Kind, das ich verdiene: Modisch extrem entschlossen. Passt ihm was nicht, gibt’s einen kröftigen Tritt. Da kann ich mich noch so sehr in meine neue Lieblingsjeans wünschen, ihm piepegal. Er, ganz der Kerl, bevorzugt Kleider. Ich weiß ja nicht, ob es daran liegt, dass MiH besondere Erfahrung mit den Bedürfnissen werdender Mütter (und sechs Monate alter Föten) hat, aber sie haben sich dann für mich auf die Suche nach einem ihrer Extra Long Oversize Shirts gemacht, ein Hemdkleid aus Seide in Olivgrün. Auf der Webseite ist es inzwischen leider ausverkauft und ich wäre sehr dafür, dass sie es wieder in die Kollektion aufnehmen. Junior gefällt das Konzept oversize, ich lieb’s auch und, das Beste daran: Ich kann es auch dann noch tragen, wenn mein Bauch nicht mehr eine hervorragende Ablagefläche für meinen Laptop darstellt. Die Jeans, für die ich mich entschieden hätte, ist übrigens The Phoebe. Ich werde bei Gelegenheit mit dem Kleinen besprechen, ob sie ihm genehm ist, und bei Zustimmung kaufen.

Danke MiH, besonders SJ, für die Großzügigkeit und die Geduld.

Spruced-MiHJeans-LongShirt2

*Manchmal bekomme ich solche Angebote. Ich nehme sie nur an, wenn ich die Marke sowieso unterstützen würde. Nur wenn, sollt ihr’s auch wissen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

4 Kommentare

  1. Peggy
    Posted 10. März 2014 at 14:54 | Permalink

    Liebe Marlene,

    bitte mehr davon. Inspiration für schicke “Schwangerschaftsmode”, meine ich.

    Alles Liebe für dich!

  2. Marlene
    Posted 27. Februar 2014 at 11:27 | Permalink

    Danke, Steffi! Mit uns beiden hätte die Petition zwei Unterschriften. Ob MiH da schon mit sich reden lässt? Falls nicht, finde ich ja auch dieses Kleid sehr gut: http://www.mih-jeans.com/dresses-skirts/the-surf-dress-croc-batik-silk.html

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

label love: rodebjer

Von Marlene | Veröffentlicht am: 22. Februar 2014

Spruced_Rodebjer_SpringSummer14

Wieso hatte ich bloß Rodebjer bisher nicht auf dem Schirm? Als ich Carin Rodebjers Kollektion für den nächsten Herbst gesehen hatte, bin ich gleich zum Onlineshop, um zu sehen, was sie sich für diesen Sommer überlegt hat. Das gefiel mir gleich noch besser. Schwedisch minimalistisch, aber wie ein Hippiemädchen es tragen würde. Minimal Hippie? Warum nicht. Nachdem ich zwei Wochen lang Modenschau-Kritiken gelesen habe, macht das komplett Sinn. Was noch mehr Sinn macht: Dieser Kaftan. Darin werde ich im Sommer wohnen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

6 Kommentare

  1. Marlene
    Posted 27. Februar 2014 at 11:28 | Permalink

    Meiner ist heute auch angekommen! So schön. Ist es bei Dir der in Schwarz geworden? Habe ja ein wenig geschwankt, aber bin sehr glücklich mit der Wahl. Ein glamouröses Zelt für den Sommer – herrlich.

  2. Marlene
    Posted 28. Februar 2014 at 10:31 | Permalink

    Mein Ergebnis nach kurzem Testtragen: Den (6 Monate großen) Babybauch macht der Kaftan eher kleiner als größer. Er wirkt sogar sehr leicht für ein so stoffreiches Kleidungsstück. Ich bin 170cm, da reicht er knapp bis zum Knöchel, ich kann ihn mir aber auch gut nur bis zur Wade vorstellen. Vielleicht hilft das bei der Entscheidung? Und zurück schicken kann man immer (sage ich mir jedes Mal, wenn ich online shoppe…) x

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

jewelry by lara bohinc

Von Marlene | Veröffentlicht am: 19. Februar 2014

Spruced-Lara-Bohinc-Necklace

Die Schmuckstücke, die ich jeden Tag trage, kann ich an einer Hand abzählen: Einige mir wertvolle Ringe, meine Uhr, ein paar Ketten, alles eher zurückhaltend als prunkvoll. Das passt zu mir. Aber beim Schmuck von Lara Bohinc träume ich plötzlich von Alltagsschmuck, der ein bisschen auf Drama macht. Lucy, die für Bohinc PR macht, trug bei meinem Besuch im Showroom die Lunar Eclipse-Kette aus Platin zu einem schlichten Hemdkleid. Perfekt. Für mich müsste es das Gymnastic-Halsband sein. Dazu ein weißes T-Shirt, Jeans, fertig. Und weil auch der Preis die Kette zu einem schönen Traum macht, kommt stattdessen dieser umwerfende Ring aus der gleichen Kollektion auf meine Wunschliste. Benannt ist er nach der Turnerin Nadia Comaneci. Mehr Drama geht nicht.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a week in fashion #91

Von Marlene | Veröffentlicht am: 5. Februar 2014

Spruced-A-week-in-fashion-91

*Derzeit liege ich abends meistens so gegen 9 im Bett. Heute konnte ich mich zur Abwechlsung ein wenig länger wach halten, eine Chance, wieder eine „week in fashion“ zu schreiben. Wann immer das Baby es zulässt – mein neues Motto. Letzte Woche waren James und ich in London, um seinen neuen Neffe zu begrüßen (mehr Babytalk gibt es in diesem Beitrag nicht, versprochen) und da wir schon mal dort waren, wollte ich unbedingt die Isabella Blow Ausstellung „Fashion Galore!“ im Somerset House sehen. Ein wundervoller Blick zurück auf ihr Leben und ihre Kleider, wobei Kleider den Stücken nicht gerecht werden. Man sieht die Kreationen von Schützlingen wie Alexander McQueen und Philip Treacy und begreift, warum Mode eine Kunst ist. Und Isabella war eine spektakuläre Kuratorin. Oben ist ein Handy-Schnappschuss, gemacht bevor mich die Security davon abhalten konnte, von einer Skulptur von Noble & Webster aus ausgestopften Tieren und Federn, die angestrahlt Isabellas Profil zeigt. Wunderschön.

*Wenn man schon mal in London ist, dann schnell noch zu David Bailey in die National Portrait Gallery, wo mehr als 250 seiner ikonischen Bilder ausgestellt werden. Sieht aus, als wäre es fabelhaft.

*Was so richtig gut ist? Der feine Schmuck von Jana Patz für The Medley Institute.

*Apropos gut. Wer denkt bei grüner Mode immer noch an ungebleichte Jutezelte? Keiner, der einmal auf Fairaporter, einem meiner neuen Lieblingsblogs, war.

*Zara hat es mal wieder geschafft. Das neue Frühjahr/Sommer Lookbook wurde von Patrick Demarchelier fotografiert, das Styling hat Marie-Amélie Sauve übernommen. Und ich brauche auf der Stelle Palmen und Topfpflanzen für jedes Zimmer.

*So lange der Sale noch läuft, träume ich von diesem Mantel von Studio Nicholson. Dazu bitte einmal diese Hose.

*Lasst uns alle Foulards tragen!

*Schöne Vorstellung: Eines der bodenlangen Seidenkleider von Nili Lotan, getragen auf einer vorgestellten Cocktailparty im Sommer. Die übrige Kollektion der New Yorker Marke ist ebenso umwerfend schlicht.

*Ich frage mich, wer von uns beiden wohl als Erste aufgibt und ein Foto von sich in Jeans-Latzhosen postet? Ha! Meine liebe Freundin Steffi ist auch schwanger (Ich habe gelogen! Der Babytalk geht weiter). Hier ist ihre schöne Verkündung.

*Das hat nichts mit Mode zu tun und alles damit, dass Philip Seymour Hoffman viel zu früh gestorben ist und mich das seit Sonntag nicht loslässt. Alles, in dem ich ihn je gesehen habe, wurde durch ihn besser und es ist ein trauriger Gedanke, wie viel schlechter Filme ohne ihn dran sind. Wenn ich das nächste Mal länger als 9 Uhr wach bin, gucke ich mir „Almost Famous“ wieder an, allein dafür: „The only true currency in this bankrupt world is what we share with someone else when we’re uncool.“

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in a week in fashion, fashion und getagged . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

oh baby

Von Marlene | Veröffentlicht am: 23. Januar 2014

Spruced_Baby

Wie fange ich am besten an? Vielleicht damit: Zwei Linien statt eine. Schwanger! Zwei Linien, die so eindeutig waren wie der Gedanke ans Kinderkriegen vorher kompliziert schien. Unerwartet, euphorisierend, verwirrend, aber vor allem – schön. Zwei Linien wie riesengroße Ausrufezeichen.

Hinter denen einige Fragezeichen standen. Keine Frage: Dieses Baby ist mein und James großes Glück.

Und trotzdem: Häh? Schwanger? Echt?

Fragen wie: Und jetzt? (Na ja, werden wir schon rausfinden) Wie geht’s dem Baby? (Gut) Wie werden wir als Eltern sein? (Na ja, werden wir schon rausfinden)

Fragen wie: Fällt es jemandem in der Redaktion auf, wenn ich mich für ein halbes Stündchen zum Schlafen unter den Schreibtisch lege? (Ja)

Fragen wie: Warum haben wir SCHON WIEDER keine Schokolade? (Weil ich sie SCHON WIEDER aufgegessen habe)

Mein kleiner Passagier wird nicht erst alles verändern, wenn er auf der Welt landet, das tut er schon jetzt. Ich war noch nie so müde, ekstatisch, hungrig, sorgenvoll und gefühlsduselig auf einmal. Ich bin so entsetzlich emotional, dass mich Bierwerbung zum Heulen bringt. Dann heule ich, weil mir einfällt, dass ich kein Bier mehr trinken kann. Noch Fragen?

Ja, ab dem vierten Monat, wenn der Mittags-zu-viel-Pasta-gegessen-Bauch zu einem Zweites-Trimester-Bauch wird, die nicht ganz unerhebliche: Was ziehe ich an? All die Morgene, an denen ich vorm Kleiderschrank stand und dachte, ich hätte nichts zum Anziehen – ein Witz. Ich habe innerhalb weniger Wochen ungefähr 80 Prozent meiner Garderobe verloren. Schon klar, die kriege ich wieder. Aber irgendwas muss ich bis dahin ja anziehen. Den Fehler, nach Umstandsmode zu googeln habe ich nur einmal gemacht. Für Schwangere scheint es vor allem Sachen zu geben, in denen man schon vor der Geburt aussieht wie eine Muddi. Oder für die man ein halbes Vermögen ausgeben muss, um etwas einigermaßen Schönes zu bekommen. Da ich aber schon ein ganzes Vermögen für Kindersachen ausgeben werden – wiiinzig kleine, so süüüüße Babysocken sind des Teufels! – habe ich ein überschaubares Budget.

Bisher gekauft: Eine Mama-Jeans. Besser lief’s mit ganz gewöhnlichen Sachen, nur eine oder zwei Nummern größer. An dieser Stelle ein Dank, liebe Modeschöpfer, für den unkaputtbaren Sportswear-Trend. Unter meinen Fundstücken sind schwarze, tiefergelegte Stoffhosen mit Gummizug von Zara und Jogginghosen aus Kaschmir von Cos, Baumwoll-T-Shirts von A.O.cms und The White Briefs, diverse Cardigans aus der Männerabteilung (wie ich James Seite des Kleiderschranks nenne). Ich war immer ein Jeans-Mädchen, aber jetzt liebe ich plötzlich Kleider, besonders weit geschnittene aus Seide von All Saints und Cos. Zu denen trage ich, seitdem die meisten meiner Pullis nicht mehr über den Bauch passen, all die Blazer, College- und Bikerjacken, die ich vorher viel zu selten anhatte.

Da mein Bauch aber noch weiter wachsen wird, meine Frage an euch: Gute Kleider für Schwangere – gibt es sie? Wenn ja, wo? Und was mache ich bloß mit meiner Schuhsammlung, wenn meine Füße in der Schwangerschaft tatsächlich eine Nummer wachsen?

James hat vorgeschlagen, sie zu verkaufen.

Da habe ich ihm, meinem wunderbaren, Fußball-liebenden, Arsenal-verrückten Mann, sanft in die Augen geschaut und gefragt, ob er schon mal darüber nachgedacht hat, dass sein Sohn Fan von Manchester United werden könnte.

Das ist übrigens keine Frage mehr: Es wird ein Junge.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

67 Kommentare

  1. Leo
    Posted 23. Januar 2014 at 10:22 | Permalink

    “I’m so bloody emotional that beer ads can make me cry. Then I remember that I can’t drink beer and cry a little more. Any more questions?”

    Makes me laugh out loud – congrats to your baby boy!!! Exciting times ahead, I can promise, because I gave birth two weeks ago to my little girl.

    Speaking of maternity “fashion” I can hardly recommend anything. Some pieces of the ASOS maternity section seems quite ok though.

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 21:46 | Permalink

      Thanks for the Asos tip, Leo. And for appeciating my more hilarious moments of pregnancy. You gotta see the humour in all of the changes taking place, right? x Marlene

  2. Angel of Berlin
    Posted 23. Januar 2014 at 10:45 | Permalink

    I like mamalicious. Have a look at their collection http://mamalicious.de/?__utma=1.757774904.1375684744.1375684762.1390470262.3&__utmb=1.2.9.1390470263348&__utmc=1&__utmx=-&__utmz=1.1390470262.3.1.utmcsr=veromoda.com|utmccn=(referral)|utmcmd=referral|utmcct=/&__utmv=-&__utmk=33693089&forcecountry=DE. I also found that zalando has quite some labels for maternity. Good luck!

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 21:51 | Permalink

      Thank you! I can see myself getting through this winter in their jersey tops…

  3. kerschie
    Posted 23. Januar 2014 at 10:45 | Permalink

    oh herzlichen glückwunsch und eine schöne schwangerschaft dir/euch. aus eigener erfahrung kann ich mit auf den weg geben: entspannung, soviel wie nur irgend möglich mitnehmen und genießen. zur schwangerschaftskleiderfrage: ich habe drei mama jeans gekauft und ansonsten auf den kauf spezieller schwangerschaftskleidung verzichtet. lediglich gute basics je eine nummer größer. richtig eng wurde es nur in den letzten drei wochen…schuhe konnte ich dann nur noch in 37 tragen und war froh, dass ich 36 und 37 vorrätig habe. habe mich
    mit flachen
    loafern durch die schwangerschaft getragen!

    viel freude und kraft! j.

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 22:38 | Permalink

      Manchmal habe ich das Gefühl: Ich werde mich gerade daran gewöhnt haben, schwanger zu sein, wenn ich kurz vor der Geburt stehe. Es passiert einfach so irre viel auf einmal. Aber es gibt auch Momente, in denen ich es ganz und gar genieße. Der erste kleine Tritt im Bauch – unglaublich.

      So wie Du werde ich’s wohl auch machen. In London zwei sehr gute Mamajeans bei Topshop gefunden, die müssten bis zum Ende reichen. Der Rest: Größere Größen. x

  4. Hanna
    Posted 23. Januar 2014 at 10:48 | Permalink

    Happy happy news! Drück Dich!

  5. Kiran
    Posted 23. Januar 2014 at 10:51 | Permalink

    Nun möchte ich als schon lange stille Leserin ein großes WooooW – herzlichen Glückwunsch schreiben:) was für tolle News!

  6. tata
    Posted 23. Januar 2014 at 11:29 | Permalink

    Glückwunsch!!
    Die Schwangerschaftsmode (ich sag nur “UMSTANDSmode”?!?) ist ein echtes Trauerspiel. Wer hat denn festgelegt, dass man gefälligst wie ein riesiges Schleifenbonbon auszusehen hat? Ich bin mit einer Jeans, drei Blusen und ein paar T-Shirts über die Runden gekommen. Zwei Nummern größer funktionierte lange, aber nicht bis zum Schluss. Der einzig halbwegs geschmackvoll-schicke Anbieter ist meiner Meinung nach mamarella.de. Die haben übrigens (oder hatten vor drei Jahren ;-) ) das Monopol auf hübsche Still-BHs. Denn das ist ja der Witz: Nach der Geburt wird es erst mal nicht viel besser, wenn man Stilloberteile braucht, und nie war bei mir der Drang, mich irgendwie (wieder) nett anzuziehen größer!

  7. Caroline
    Posted 23. Januar 2014 at 11:31 | Permalink

    Herzlichen Glückwunsch! Wie schön, bald ein neuer Erdenbewohner!

    Bzgl der Schwangerschaftsmode: Ich hab das meiste bei H&M oder Asos gekauft. Vor allem Asos hat schöne Sachen, auch Kleider, Blusen und Co. Manches trage ich jetzt noch (fast 2 Jahre später) – auch ohne dicken Bauch.

    Alles Gute!

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 22:45 | Permalink

      Danke, liebe Caroline. Asos – ich muss mich da wirklich mal umschauen. Merci!

  8. kerstin
    Posted 23. Januar 2014 at 11:53 | Permalink

    ooooh – wie schön! alles gute!!
    umstandsmode ist wirklich schrecklich.
    ganz gute sachen gibt es bei topshop. manche basics bei h&m. zara hat in manchen jahren jeans, die sind gut. und sehr teuer, aber sehr cool: hatch collection.

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 22:48 | Permalink

      Hatch Collection – werde ich mir gleich mal anschauen. Danke!

  9. betsi
    Posted 23. Januar 2014 at 12:05 | Permalink

    Oh, herzlichen Glückwunsch, so schöne Nachrichten heute!
    Ich habe mir nur eine Jeans gekauft, weil ich viel lieber Kleider getragen habe. (Nur sind leider wenige Kleider stillkompatibel.) Leggins waren auf einmal wieder großartig und die Umstands-Strumpfhose ist selbst mit größtem Bauch runtergerutscht. Stretchröcke fand ich ziemlich gut, weil sie “mitwachsen” bzw. immer weiter oben sitzen je größer der Bauch wird. Ich habe mir schöne Pumps gekauft, die ultra-bequem sind und nur einen kleinen Absatz haben. Damit hatte ich nicht so einen starken Watschelgang und fühlte mich großartig :)

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 22:51 | Permalink

      Bei sind auch ein paar Kleider von All Saints eingezogen, die mitwaschen und in denen sich der Bauch sehr gut verpacken lässt – bis zum Schluss, hoffentlich. Ein Hurra für den “Oversize”-Trend. x

  10. Sandra
    Posted 23. Januar 2014 at 12:40 | Permalink

    Ich war gestern im Laden “Sexy Mama” in der Lychener Strasse (um Stillkleider zu kaufen :-) ). Die haben ganz hübsche Sachen – und gerade Sale.

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 22:52 | Permalink

      Echt? Wie toll. Ich habe mich immer vom Namen abschrecken lassen. Hoffe, Dir geht’s gut? x

  11. romy
    Posted 23. Januar 2014 at 12:52 | Permalink

    Oh wow, Marlene, herzlichen Glückwunsch! Was für wunderbare Neuigkeiten! Ich freu mich unheimlich für dich und hoffe, dass die ganzen Fragen und Unsicherheiten bald beantwortet sind, dass ihr schon wisst, was richtig ist, wenn der Wurm da ist.
    Ich freu mich sehr für euch!
    [Kann leider keinerlei Schwangerschaftskleidungstipps geben, nur freudiges Grunzen.]

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 22:54 | Permalink

      Merci, Romy. Nie hat der Satz “learning by doing” mehr Sinn gemacht. Ich lass das alles einfach mal auf mich zukommen. Und im Zweifel: noch ein Stück Schokolade. Hat bisher ja auch immer geholfen.

  12. Tine
    Posted 23. Januar 2014 at 12:53 | Permalink

    Was für FEINE Neuigkeiten! Herzliche Glückwünsche!!!!!!
    Und ja, ich erinnere mich zu gut. Die ausgewiesene MAMA Abteilung bei H/M bot gruselige Karottenhosen in Schlammfarben und Tshirts in Zeltschnitten. Nice. ich mein, schwanger, nicht BLIND. : ) Im Endeffekt hatte ich Glück – Empire Stil war angesagt (meine Tochter ist jetzt 6) und ich habe mir viel mit langen bunten Hemdchen ausgeholfen, die unter den leicht zu kurzen ‘normalen’ Shirts hervorblinzelten. Und Stretchkleider, ja mit Strickjacken, Herrenhemden oder Blazern. Denn hej – verstecken ist irgendwann nicht mehr. So, if you can’t hide it – mak it a feature!!!!! Und die bellybutton.de Sachen sind fein.
    Alles alles LIEBE, tine

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 22:56 | Permalink

      Tine, wie lieb. If you can’t hide it, make it a feature – den Spruch würde ich mir glatt auf ein T-Shirt drucken lassen, tehe. Verstecken geht nämlich jetzt schon nicht mehr. Will ich aber auch gar nicht. Die Kugel sieht am besten aus, wenn sie sichtbar ist. x

  13. zuhauseundunterwegs
    Posted 23. Januar 2014 at 14:10 | Permalink

    So schöne Neuigkeiten – ganz herzlichen Glückwunsch auch von mir:) Eine Schwangerschaft ist eine Erhebung der Physis und bringt einen zwangsläufig auf die Modefrage. Ein paar Basics: eine Mama Jeans sowie weiße und schwarze Mama T-Shirts habe ich mir zugelegt, die ich bis zum Ende meiner Schwangerschaft mit meinen alten Blazern oder Strickjacken gut kombinieren konnte. Kleider, die ich sonst höchst selten trage, avancierten während dieser Zeit zum Lieblingskleidungsstück, während Röcke, die mir eher liegen, mit zunehmenden Bauch grauenhaft aussahen, sodass ich sie in die Tiefen meines Kleiderschranks verbannte. Eine verquere Welt, aber die körperliche Veränderung ist derart rasant und einmalig, dass es sich lohnt, sie zu unterstreichen. Herzliche Grüße, Daniela

    • Marlene
      Posted 30. Januar 2014 at 23:01 | Permalink

      Liebe Daniela, dank Dir. Zwischen Slow Motion und Zeitraffer, so kommt mir gerade vor, was mit meinem Körper passiert. Lustig ist, wenn man zwischendrin vergisst, ja wirklich, dass man schwanger ist – bis jemand vor einem steht und staunend auf den Bauch guckt. Dieses Staunen versuche ich selbst nicht zu vergessen… Alles Liebe, Marlene

  14. S.
    Posted 23. Januar 2014 at 16:35 | Permalink

    Congratulations!

    As I’m pregnant, too, I did the same research – and the best I could find in Germany is definitely Asos, they have cute dresses and everything like tights and bathing clothes – and it looks more like their regular clothes and not too mumsy. And it fits the budget:

    http://www.asos.de/Damen-Mode-f%C3%BCr-Schwangere/poddy/?cid=5813&via=top

  15. Mette
    Posted 23. Januar 2014 at 19:53 | Permalink

    Babe! I am so happy for you guys – congrats! You look beautiful and I can’t wait to read/hear more about your experiences. I am almost four months and am also getting to the point where nothing in my closet fits….on the other side, I spent the first three months puking non-stop and lost 4 kilos, so I am happy to see the belly (and other areas) grow now. Just wanted to pass this text along, which doesn’t have much focus on the clothing issue but rather on how our bodies change during pregnancy (the good sides to it!): http://weseekjoy.blogspot.com.es/2013/12/babies-ruin-bodies.html It’s a beautiful journey and I can’t wait until we can be together again with our troublemaker boys. Love you, M

    • Marlene
      Posted 31. Januar 2014 at 19:01 | Permalink

      My love, I can’t believe we get to experience this together! Congratulations to you, too. I hope all’s well! I’ll what’s apped you the latest scan today, have a look. I’d love to see how your boy is getting along. How fantastic that junior already has a cool bro in Spain to hang out with.

      And I can’t thank you enough for the link to that blog entry. Brought tears to my eyes. So honest and smart and lovely. Is she really only 21? Great girl!

      Love you lots, speak soon, xoxo

  16. bia
    Posted 24. Januar 2014 at 09:08 | Permalink

    Wonderful! http://www.youtube.com/watch?v=23UkIkwy5ZM

    • Marlene
      Posted 31. Januar 2014 at 19:02 | Permalink

      Kann man hundert Mal hören und es ist trotzdem jedes Mal toll. Danke!

  17. Carolin
    Posted 24. Januar 2014 at 11:10 | Permalink

    Massive congratulations. I have never felt as amazing as during my pregnancy, so enjoy every minute of it. It’s over way too quickly

  18. Christina
    Posted 24. Januar 2014 at 12:45 | Permalink

    Wonderful news :)

    For stylish maternity clothing I would suggest Hatch – a friend has some very versatile pieces and she looks gorgeous.

  19. Marlene
    Posted 24. Januar 2014 at 18:13 | Permalink

    Ihr seid so großartig. Danke! Ich werde natürlich auf alles antworten. Aber erstmal ein Nickerchen… x

    Thank you, thank you, thank you for all of your kind words and tips and love. I’m overwhelmed! And I will answer, promise. I just need a quick nap… x

  20. Melanie
    Posted 25. Januar 2014 at 13:53 | Permalink

    Liebe Marlene,
    herzlichen Glückwunsch und alles Gute euch Dreien!
    Ja ja, die Klamottenfrage. Ich kann ebenfalls COS nur wärmstens empfehlen, außerdem Day Birger and Mikkelsen. Die Dänen könnens einfach und z. B. dieses Kleid http://www.day.dk/eu/en/day/day-basic-smooth_4206695/4206704?navId=95 ging auch gut in der Stillzeit danach.

  21. petra
    Posted 29. Januar 2014 at 17:16 | Permalink

    Ach, wie schön!

  22. hedi
    Posted 3. Februar 2014 at 10:51 | Permalink

    eine “Mama” Jeans und ein paar Kleider, Blusen und eine lange Strickjacke von COS haben mir in meiner ersten Schwangerschaft bis zum Schluss gepasst – und danach habe ich die Kleider im Sommer gerne weitergetragen – jetzt will ich es wieder so handhaben. Schwierig ist die Winterjackenfrage so lange es sooooo kalt ist …..
    viele Grüße hedi

  23. Anna
    Posted 25. Februar 2014 at 20:32 | Permalink

    Ist zwar schon ne Weile her, aber für den Fall, dass du noch auf der Suche nach Inspiration bist – schau doch mal bei Sara Strand vorbei: http://sarastrand.no/1393346092_my_maternity_essentia.html
    Lieben Gruß! Anna

  24. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 21:46 | Permalink

    Ach, Nina!

  25. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 21:48 | Permalink

    Ein Beutezug durch London und festgestellt: Topshop macht sehr brauchbare Sachen für Schwangere. Und nicht nur in der Maternity Wear Abteilung. Dann prompt auch noch zu viel Geld für einen Kaftan von J.Crew ausgegeben. Ich geb den Hormonen die Schuld. Ha!

  26. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 21:50 | Permalink

    Tausend Dank, liebe Alma. Auch für Deine Ideen. Bei Acne war ich auch schon – und habe dann statt sinnvoller Pulliver komplett sinnlose Stiefel gekauft. Also, nicht komplett sinnlos. Ich liebe sie. Aber unter Umstandsmode fallen sie nicht gerade, hahaha.

    Du hast Recht: die Slandinavier wissen, wie man’s macht. Die Engländer aber auch. Ich sage nur: Jogginghosen von Studio Nicholson. Nicht nur für Schwangere sehr schick.

  27. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 22:44 | Permalink

    In Nido gab es mal eine sehr großartige Geschichte darüber, dass man die Frauen, die gerade Mutter geworden sind, auf Partys an ihrem knallroten Lippenstift, den perfekt ondulierten Frisuren und schnieken Outfits erkennt. Ich kann’s so gut verstehen. Ich freu mich jetzt schon auf meine normale Garderobe – wenn ich dann irgendwann wieder in sie passe. Und: Still-BHs – ein Thema, über das ich noch gar nicht nachgedacht habe. Umso mehr Dank für den Tipp.

  28. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 22:48 | Permalink

    Sarah! Wie schön! (Und? Wie weit geht bei Dir die Bluse noch zu?) Ich wünsch Dir auch noch wunderbare und vor allem entspannte Monate. Mein liebstes sind gerade Jogginghosen – aus Cashmere, versteht sich, hehe.

  29. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 23:03 | Permalink

    Danke! Ich befürchte, James denkt schon an seinen Sohn – und entwirft ihm im Kopf seine erste Baseballjacke. Das Kind wird besser angezogen sein als ich, hahaha.

  30. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 23:05 | Permalink

    Liebe Laura, das sind sie wirklich, nicht? Unvorstellbar, dass man plötzlich so müde sein kann. Aber ich war in den ersten drei Monaten tatsächlich so müde, dass ich 24 Stunden am Tag hätte schlafen können. Ab jetzt wird wieder mehr gebloggt (sagt sie jetzt einfach mal so).

  31. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 23:07 | Permalink

    Liebe Julia, es ist unglaublich, wie viel in einem Jahr passieren kann. Ein Jahr, dass einerseits das anstrengenste und andererseits das schönste war. Das nächste wird vor allem: eines mit sehr reduzierter Geschwindigkeit. Danke, dass Du mitliest. Alles Liebe, Marlene

  32. Marlene
    Posted 30. Januar 2014 at 23:09 | Permalink

    Frohes wachsen – wird gemacht, versprochen.

  33. Marlene
    Posted 31. Januar 2014 at 19:11 | Permalink

    Dir auch herzlichen Glückwunsch, liebe Dorothea! Dann werden wir ja fast gleichzeitig Mutter. Aufregende Zeiten, was? Storq schau ich mir auf jeden Fall an… Alles Liebe

  34. Marlene
    Posted 31. Januar 2014 at 19:11 | Permalink

    Noch nicht! Werde ich aber ganz sicher… Merci.

Ein Trackback

  1. Von a week in fashion #91 | spruced am 5. Februar 2014 um 22:11

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

fashion week inspiration: the lala berlin wrap

Von Marlene | Veröffentlicht am: 16. Januar 2014

Spruced_FashionWeekInspiration_LalaBerlin_HW14-15(1)

Einen Pullover über Mantel, Jacke oder Pulli in ähnlichem Farbton knoten. Leicht verschieben, so dass er schief über einer Schulter hängt. Fertig. Und schon hat man eine Alternative zum üblichen Layering. Jep, möchte ich sofort probieren.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, fashion week, hers und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

forever shoes

Von Marlene | Veröffentlicht am: 13. Januar 2014

Spruced_CelineShoes_Test3

Und hier ist mein zweiter Lieblingskauf aus 2013. Nicht ganz so vernünftig wie der Trenchcoat, schon eher aus der Kategorie Ich-muss-bekloppt-sein-wie-oft-würde-ich-diese-Schuhe-überhaupt-tragen-ach-egal-ich-brauch-sie-trotzdem. Entdeckt beim Outlet Shopping – ja! Outlet Shopping – in Bicester Village. Gut, dass ich nicht mehr in England lebe. Bei Céline mit bis zu 70 Prozent Rabatt müsste ich ständig unvernünftig sein.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

best buy of 2013

Von Marlene | Veröffentlicht am: 31. Dezember 2013

Spruced_APCTrenchcoat1

Ich kann nicht ganz glauben, dass 2013 fast vorbei ist. War nicht gerade erst Januar? So sehr ich mich auf 2014 freue, und bevor wir alle in die Partykleider hüpfen, muss ich schnell noch auf meinen Lieblingskauf des letzten Jahres anstoßen. Kein tiefsinniger Beitrag zum Jahresende, aber ich bin gerade in Champagnerlaune. Es ist dieser Trenchcoat von A.P.C. Und darum ist er ein Liebling: Ich musste lange darüber nachdenken. Sollte ich? Doch lieber nicht? Würde es sich lohnen, so viel Geld dafür auszugeben? Die Liebe musste wachsen. Ich stellte mir vor, ihn zu tragen und bildete mir ein, dass er ein guter Begleiter wäre. Als ich schließlich die Kreditkarte rüber schob, war ich mir sicher, dass er sehr lange an meiner Seite sein würde. Ein eleganter, vielseitiger, 12-Monate-im-Jahr-Klassiker.

Wie vernünftig! Stellt sich heraus, dass ich in 2013 ein wenig erwachsener geworden bin.

Ich wünsch euch ein fabelhaftes Ende des alten Jahres und einen ebenso fantastischen Start ins neue. Cheers!

Spruced_APCTrenchcoat2

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

7 Kommentare

  1. Christina
    Posted 2. Januar 2014 at 22:36 | Permalink

    Always a classic! Coats and bags have always proven to be my best wardrobe investment.

  2. sma
    Posted 14. Januar 2014 at 15:45 | Permalink

    looks nice. my favorite purchase from last year was probably this: http://is.gd/nYNgva.

  3. Marlene
    Posted 13. Januar 2014 at 22:43 | Permalink

    Liebes Ines, ich trage ihn in M und bin eine Größe 38 – fällt also normal aus. Liebe Grüße!

Ein Trackback

  1. Von forever shoes | spruced am 13. Januar 2014 um 22:23
  2. Von forever shoes | spruced am 13. Januar 2014 um 22:24

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

inspiration: burgundy

Von Marlene | Veröffentlicht am: 18. Dezember 2013

Spruced_BugundyPicks_Test1

Ich hatte diesen Beitrag für Anfang Oktober geplant. Ich weiß das so genau, weil ich jedes Jahr, wenn der Herbst kommt, plötzlich Lust auf Weinrot habe. Das ist zwei Monate her, aber als ich heute zufällig das Bild wieder fand, habe ich beschlossen, es trotzdem zu veröffentlichen. Weil ich eine Erinnerung gebrauchen konnte, mal eine andere Farbe als ständig Schwarz zu tragen, wie momentan ständig. Weil mein Lieblingskauf des Jahres in diesem Bild zu sehen ist und das passt ja gen Ende 2013 ziemlich gut (könnt ihr raten, welches es ist? Zeig ich euch morgen…) Und weil, wenn man ein Last-Minute-Geschenkekäufer ist wie ich, es doch eine Chance auf ein hübsches Geschenk gibt. Wer jetzt noch ein Tasche von James Castle bestellt, bekommt sie nämlich noch rechtzeitig vor dem 24. Dezember. Also, ab in den Onlineshop und die Nora (oben) oder eine der anderen Taschen bestellen. Happy Shopping!

| Jeans: H&M | „The Nora” tote: James Castle | Brogues: Rupert Sanderson | Nagellack: Chanel „Accessoire” | Lippenstift: Uslu Airlines „SIB” | Cashmere-Pullover: Cos | Trenchcoat: A.P.C.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in by james castle, fashion, hers und getagged , , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. hanna
    Posted 3. Januar 2014 at 10:09 | Permalink

    Weinrot war bis vor einigen Wochen keine Option für mich. So langsam werde ich warm mit der Farbe. Ach, was sag ich da, heiß werde ich! Wenn ich die Tasche da so sehe. Ein Traum! Ab auf die Wunschliste…

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

keeping up appearances

Von Marlene | Veröffentlicht am: 12. Dezember 2013

Spruced_DecemberBeauty

Als Anfang November vor dem Bürogebäude, in dem ich gerade sehr viel Zeit verbringe, der Weihnachtsmarkt aufgebaut wurde, habe ich laut gelacht. Die Sonne schien, es waren 12 Grad und die Vorstellung, Glühwein zu trinken, kam mir völlig absurd vor. Jetzt ist es Mitte Dezember und ich, wie es inzwischen Tradition hat, habe noch nichts auf die Reihe bekommen, was irgendwie mit dem 24. Dezember zu tun hat – nicht mal, einen Glühwein zu trinken. Ich werde also sämtliche Weihnachtsgeschenke online kaufe. Werde nachts Alibi-Kekse backen und nur, weil ich es meiner Mama versprochen habe. Werde ungefähr am 23. Dezember feststellen, dass ich kein Geschenkpapier habe und mir wie jedes Jahr vornehmen: nächstes Jahr bin ich vorbereitet!

Was vermutlich zu viel gehofft ist, denn die Zeit rast gegen Ende des Jahres einfach immer weg, während ich noch mitten im Juni stecke.

Diese drei Beautyprodukte haben es in den letzten Wochen leichter gemacht, die Fantasie (und das Aussehen) aufrecht zu erhalten, dass ich in entspannter Sommerstimmung bin und nicht im Oh-Gott-es-ist-Weihnachten-man-reiche-mir-den-Baileys-Panikmodus.

| „Nuriance Eye and Lip global anti-aging cream” von Nuxe. Ich liebe ein 2-in-1 Produkt. Ein Produkt mit dem Zusatz „global anti-aging” liebe ich gleich noch mehr. Hilft hervorragend bei trockenen Lippen und müden Augen.

| „Fruchtsäurepeeling” von Susanne Kaufmann. Ein leichtes Peeling, das gegen graue Bürohaut wirkt. Meine Haut ist gerade im Winter sehr anfällig für Rötungen und Trockenheit und dieses Produkt ist viel weniger aggressiv als die meisten anderen Peelings.

| „Body oil for vital energy” aus der „Beyond Organic”-Serie von Ila. Schon der Duft macht glücklich. Das Gefühl, damit wie in einer Decke eingekuschelt zu sein, auch.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in beauty und getagged , , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

2 Kommentare

  1. siska
    Posted 18. Dezember 2013 at 11:59 | Permalink

    nuxe ist einfach der burner!

  2. Kasia
    Posted 29. Dezember 2013 at 19:47 | Permalink

    i bought eye & lip nuxe today. i heard so many good things about the company and then you wrote about it in your post. it was a sign for me to buy it finally. ;)
    i like your blog very much and i read your posts with pleasure although i comment for the first time. thanks for writing it! many warm wishes!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

inspiration: soft pink

Von Marlene | Veröffentlicht am: 19. November 2013

Spruced_Inspiration_SoftPink

Viel Arbeit, wenig Zeit zum Bloggen gerade. Fast jeden Tag nehme ich mir vor: Heute Abend schreibe ich was. Dann sitze ich vor dem Bildschirm und die Inspiration fehlt. Sie wird mich schon wieder finden. Bis dahin fange ich mit etwas Leichtem an: Ein Moodboard mit einer Lieblingsfarbe für den Winter. Was nicht heißt, dass ich sie oft trage. Oder sie entsetzlich praktisch ist. Ein so zartes Pink zieht Schmutz an sobald man vor die Tür tritt. Aber genau deshalb mag ich es so. Normalerweise deprimiert mich Winterkleidung, nichts als dunkle Jeans und Pullover und Stiefel für drei Monate, ach was sage ich: sechs Monate. Pink macht mir gute Laune. Letztes Jahr habe ich einen zartrosa Mantel bei Cos gekauft und obwohl ich den nur selten anziehe, schenkt er jedes Mal ein Gefühl von Sonne.

Diese Teile gefallen mir gerade, von oben links:

| Mantel von Zara Studio
| Rock von A.L.C. Lenoir Nicht der gleiche Rock wie im Bild. Was soll ich sagen? Seit ich die Collage gemacht habe, gibt’s den anderen nicht mehr. Dieser gefällt mir genau so gut.
| Seidentop von Protagonist
| Loafer von J Crew
| Zweiteiler aus einer Modestrecke in Flair

Und noch einige mehr, die man hier nicht sieht…
| Cordjeans von MiH
| Top aus Merino und Seide von Cos
| Satinkleid von Joseph
| Strickpullover aus Angora von Jonathan Saunders
| Rose Lippenbalm von Dior

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in fashion, hers und getagged , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Required fields are marked *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

a week in fashion #90

Von Marlene | Veröffentlicht am: 27. Oktober 2013

Spruced_Awif90_IsabelMarantH&M

| Die letzte „a week in fashion” ist schon eine ganze Weile her. Diese Woche gab’s einfach keine Ausrede, nicht eine neue Folge zu schreiben, denn bin ich zur großen Isabel Marant pour H&M-Party nach Paris geflogen. Was für ein Fest! Melle Mel von Grandmaster Flash und die Sugarhill Gang haben gespielt. Es gab eine Rollschuhdisko (eine Rollschuhdisko!). Es gab Burger zum Champagner. Eine fröhliche Isabel Marant, die trotz Rauchverbot qualmte und sich von ihren Fans feiern ließ. Eine unbegreiflich schöne Freida Pinto und eine tanzende Alek Wek. Und es gab ein kleeeeeiiiin wenig Pre-Shopping. So wie die Szenen im Souvenirshop, pardon, der Isabel-Marant-Boutique stelle ich mir die Lage kurz vorm Weltuntergang vor. Schnell! Greif noch ein Paar Lederhosen! Vielleicht können wir nie wieder shoppen! Der Zauber von Isabel ist halt zu stark, um ihm zu widerstehen. Ich hätte noch ein paar Sachen mehr gekauft, denn die Kollektion ist extrem gut gemacht und es gibt all die klassischen Marant-Teile, die man beim ersten Mal nicht bekommen hat (oder sich, wie ich, oft nicht leisten konnte), aber es war zu hysterisch, um mich aufs Einkaufen konzentrieren zu können. Große Freude allerdings, dass ich die Smokingjacke im Bild ergattern konnte (und einen Peacoat für James, den ich ihm vermutlich oft klauen werde). Isabel Marant pour H&M ist ab dem 14. November in ausgewählten Läden und online erhältlich. Und über diese Dinge habe ich mich diese Woche noch gefreut…

| Genau genommen nicht aus dieser Woche. Aber die Darstellung nach Farben der New Yorker Schauen, die sich die New York Times ausgedacht hat, ist jederzeit unglaublich clever.

| Praise the Night ist ein neuer Tumblr, den ich mag. (via Inattendu)

| Anoushka Matus ist eine so talentierte Illustratorin, dass man sich nur freuen kann, dass sie ihre Prints jetzt im eigenen Onlineshop verkauft. Mein momentaner Gemütszustand entspricht „Girl Called Nelly”.

| Ein Buch, das ich mir anschauen will: „Chloé Attitudes”.

| Ein Buch, das ich diese Woche leider ausgelesen habe. Leider, weil jede Seite eine pure Freude war: „Where’d You Go, Bernadette?”

| Ich bin verknallt in die Fotografie von Cass Bird. Und in ihren lässigen Stil, zu sehen auf The Coveteur.

| Liebes Designteam von Made in Heaven, könntet ihr bitte aufhören, ständig so schöne Dinge wie dieses XL-Seidenhemd zu entwerfen, damit ich mal ein bisschen Geld sparen kann? Danke.

| Erster Eintrag auf dem Weihnachtswunschzettel: eine Kette von Nallik.

| Danke, style.de, fürs Vorstellen von Streetstyle-Inspiration Chiara Totire.

| Ich komm nicht drüber weg, wie großartig The Pixel Trade ist: Fotograf Shantanu Starick reist um die Welt und tauscht seine Bilder gegen das, was er zum Leben braucht. Ein Blick auf seine Fotos und es kann mir keiner sagen, dass er dem Mann nicht auf der Stelle sein Haus überlassen würde. Wundervolle Bilder, wundervolle Idee.

Habt eine schöne Woche!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in a week in fashion und getagged , , . Bookmark the Permanent-Link. Kommentieren or leave a trackback Trackback-URL.

3 Kommentare

  1. supersids
    Posted 30. November 2010 at 07:30 | Permalink

    i wish facebook could “i love!”.

    • marlene
      Posted 30. November 2010 at 09:34 | Permalink

      Oooohhhhh, our first comment! Couldn’t be happier that it’s from you.

  2. Steffi
    Posted 21. Dezember 2010 at 20:35 | Permalink

    James, wow! That’s brilliant! Love it! xo

  3. O.
    Posted 23. Dezember 2010 at 12:43 | Permalink

    Wie toll, danke.

  4. marlene
    Posted 23. Dezember 2010 at 16:10 | Permalink

    Gerne!

  5. Aaron Foster
    Posted 7. Januar 2011 at 13:57 | Permalink

    I couldn’t agree more – lets hope that unlike leopards you dont have to run so fast in them!

  6. marlene
    Posted 7. Januar 2011 at 23:59 | Permalink

    Or walk down stairs. I seem to have difficulties just doing that – in flats!

  7. Steffi
    Posted 25. Januar 2011 at 10:40 | Permalink

    Du bist so eine tolle Beobachterin, Kommentatorin und Fotografin, I ???!

  8. marlene
    Posted 25. Januar 2011 at 12:15 | Permalink

    Du bist ein Schatz!

  9. Ann-Kathrin
    Posted 25. Januar 2011 at 15:40 | Permalink

    I, too, long for a life with more reason for glamorous gowns.
    However, in life I think I prefer less drama and more Boris Becker.

  10. marlene
    Posted 25. Januar 2011 at 17:50 | Permalink

    You’re only saying that, because you didn’t have to sit behind him in the second row. Dude’s head is HUGE.

  11. supersids
    Posted 30. Januar 2011 at 03:37 | Permalink

    have just been watching fashion tv for an hour, and the stuff i see here kicks the ass of all that f tv just showed. beautiful!

  12. marlene
    Posted 1. Februar 2011 at 20:37 | Permalink

    Right?! I should’ve called this post “shopping list”.

  13. Alexa
    Posted 2. Februar 2011 at 15:48 | Permalink

    Marlene! Super Seite!!! Ich habe übrigens eine neue wei0e Bluse: Vanessa Bruno, 50 (!) Euro bei Urban Outfitters im Sale. Viele Grüße!!

    • marlene
      Posted 2. Februar 2011 at 18:45 | Permalink

      Danke! Ich bin schon sehr gespannt darauf, das Heft zu sehen. Die Redaktion war von euch Sammlerinnen begeistert. Zu Recht! x

  14. Natasha
    Posted 9. März 2011 at 17:41 | Permalink

    I totally understand. Sometimes these things just are uncontrollable! MY hat goes off to yours for acting so quickly in a high-pressure situation!!

    • marlene
      Posted 9. März 2011 at 19:54 | Permalink

      It always seems to help when I don’t waste any time by looking at the price before clicking “buy”, ahem.

  15. jen
    Posted 17. März 2011 at 20:06 | Permalink

    Or, for something totally refreshing, you could just donate directly instead of buying something that supposedly should make you feel good about donating, while you’re basically just buying stuff. Again.

    • marlene
      Posted 17. März 2011 at 21:07 | Permalink

      I think you’ll find that we posted a couple of links to websites where can do exactly that: just give. And I personally don’t have a problem with anyone making a donation by shopping. Because, really, when do you ever buy something not to feel better?

  16. jen
    Posted 17. März 2011 at 20:07 | Permalink

    nice! but probably not made for Berlins streets.

    • marlene
      Posted 17. März 2011 at 21:09 | Permalink

      Yes, very true! But if I only bought shoes that were fit for Berlin streets, I would have a shoe closet full of sneakers.

  17. Julia
    Posted 18. März 2011 at 11:16 | Permalink

    I see it like Jen: to me direct donating makes much more sense instead of buying something you don’t really need… So better donate the whole amount which you’d pay for another glittery thing.

    • marlene
      Posted 18. März 2011 at 14:38 | Permalink

      Again, I agree. But just in case you were going to buy yourself a pair of glittery earrings next week anway, now you know that all of that money will be going to a good cause. If you’re doing it to buy yourself peace of mind, so be it. I’m not going to question anyone’s motives for making a donation. Having said that: I will not be buying that Lady Gaga bracelet myself.

      • Julia
        Posted 18. März 2011 at 17:02 | Permalink

        Haha, good. That’s the worst thing in your list, and somehow gaga.

  18. Roey
    Posted 19. März 2011 at 20:08 | Permalink

    last word on the subject: when Schumacher donates 10% of the purchases on their webshop, one can’t avoid the feeling, that more that it would help the Japanese red cross, it would help their brand image.

  19. Sigrid
    Posted 24. März 2011 at 11:04 | Permalink

    Jetzt kann er also auch noch Taschen. Unbelievable.

    • marlene
      Posted 24. März 2011 at 11:46 | Permalink

      Oder? Sobald er anfängt, Schuhe zu entwerfen, setz ich mich zur Ruhe.

      • Sigrid
        Posted 28. März 2011 at 12:52 | Permalink

        Sobald er anfängt, Schuhe zu entwerfen, tauschen wir.

        Na gut, nur für 2 Wochen …

  20. nana
    Posted 24. März 2011 at 21:41 | Permalink

    du siehst aus wie meryl streep, nur 10 Jahre jünger

  21. marlene
    Posted 24. März 2011 at 23:24 | Permalink

    Ich merke mir: Ich sehe aus wie Meryl Streep. Ich ignoriere, dass ich aussehe wie 50, ähem.

  22. hannah Stauss
    Posted 28. März 2011 at 21:15 | Permalink

    das ist elisabeth raether! oder?
    ich finds spannend und würde mich freuen mehr sowas zu lesen! :)

    • marlene
      Posted 29. März 2011 at 10:57 | Permalink

      Danke! Freut mich, dass es dir gefällt. Bald gibt’s mehr…

  23. Helen
    Posted 6. April 2011 at 00:17 | Permalink

    Hi James and Marlene, Great website. The bag looks really good and the leather so soft, tactile and attractive. Could this be the one to make your fortune??

    Keep up the good work.

    Helen

  24. ALMA
    Posted 6. April 2011 at 18:59 | Permalink

    Wow!
    How wonderful!

  25. ALMA
    Posted 6. April 2011 at 21:45 | Permalink

    ah! beautiful!
    i want them, too!
    which brand are they from?

  26. marlene
    Posted 6. April 2011 at 21:47 | Permalink

    Ah, a fellow shoe lover! They’re from Zara…

  27. ALMA
    Posted 6. April 2011 at 23:18 | Permalink

    hihi!
    merci!

  28. ALMA
    Posted 7. April 2011 at 00:13 | Permalink

    Tolle Fotos und Kommentare :-) !
    Und die Milchmädchenzöpfe bei Heike Makatsch sind wundervoll! Ebenso, wie der türkisfarbene Ring an der iPhonehand.
    Danke!

  29. Helen
    Posted 8. April 2011 at 13:57 | Permalink

    It’s all right in canvas but looks more shopping baglike. You need a logo on it to identify it as yours.

    Am look forward to seeing your new colourful leather models. Is the bag lined with some pockets?

  30. Steffi
    Posted 9. April 2011 at 11:10 | Permalink

    ohhh die muss ich sofort anprobieren!! da bestell ich die von zara doch gleich wieder ab!! bis gleich!!

  31. marlene
    Posted 9. April 2011 at 11:12 | Permalink

    Aber sofort werden die wieder abbestellt! Bis gleich…

  32. alexa
    Posted 10. April 2011 at 11:31 | Permalink

    sieht super aus!

  33. marlene
    Posted 10. April 2011 at 12:57 | Permalink

    Jetzt muss es nur noch Sommer werden…

  34. july
    Posted 16. April 2011 at 11:30 | Permalink

    ADORABLE!

  35. Karen
    Posted 2. Mai 2011 at 21:14 | Permalink

    Ich glaube das besagte Flughafenhotel in Madrid ist jede Nacht komplett ausgebucht mit Fluggästen von Iberia ;-)

  36. marlene
    Posted 2. Mai 2011 at 21:42 | Permalink

    Die Angestellten schienen jedenfalls nicht weiter überrascht, als plötzlich 40 Leute mit Gutscheinen von Iberia einchecken wollten. Anders kommen sie vermutlich aber auch nicht an Gäste!

  37. Penélope
    Posted 3. Mai 2011 at 05:56 | Permalink

    Liebe Marlene,
    Konnte heute morgen nicht schlafen und hab dies gelesen.
    Herrlich gelacht und mir dabei so gedacht: schön, dass wir Frauen sind und in Spanien so etwas noch funktioniert. Wage zu bezweifeln, dass die männlichen Nordeuropäer zu solch emotional getriebenen spontanen Umentscheidungen fähig wären.

    Ach ja, schicke Schuhe….sehr schicke Schuhe ;-) !

    Penélope

    • marlene
      Posted 3. Mai 2011 at 10:06 | Permalink

      Hallo! Weinen ist nie die richtige Lösung, dachte ich. Stattdessen: ruhig bleiben, gut argumentieren, standfest sein. Ich glaube, ich war einfach nicht die erste und einzige, die wegen eines verpassten Flugs vor diesem Mann in Tränen ausgebrochen ist. Er muss erschöpft gewesen sein. Und eben Spanier. Das hat vermutlich doch auch geholfen.

      Oder? Und jedes Mal wenn ich sie anziehe, werde ich an den muffigen Herren von Iberia denken, dem ich sie zu verdanken habe, hihihi.

  38. Julia
    Posted 11. Mai 2011 at 19:30 | Permalink

    Ich bin die zweite und bestimmt auch nicht die letzte, die wegen eines verpassten Fluges zweimal im Abstand von vier Jahren geheult hat. Vor mies gelaunten Franzosen in Paris. War dann aber auch for free. Ich gelobe hiermit Besserung, im Fall der Ursache und der Bekämpfung.

  39. eva
    Posted 2. Juni 2011 at 21:47 | Permalink

    hallo james, darf ich mal nach dem preis fragen?
    (unbekannter) gruß aus hamburg

  40. marlene
    Posted 2. Juni 2011 at 22:38 | Permalink

    Hallo Eva! Ich bin zwar nicht James, aber die Taschen kosten 275 Euro. Kommt allerdings aufs Material an. Am besten du schreibst ihm eine Mail, wie du dir die Tasche wünschen würdest…

  41. eva
    Posted 3. Juni 2011 at 15:14 | Permalink

    danke für die info!. die tasche ist genau in dieser farbkombination toll (es steht sozusagen mein name drauf). leiderleider kann ich sie mir momentan nicht leisten.

    • marlene
      Posted 4. Juni 2011 at 12:20 | Permalink

      Sparen, sparen, sparen! Es wird sich lohnen. Immerhin steht ja schon dein Name drauf…

  42. Mary
    Posted 6. Juni 2011 at 12:39 | Permalink

    just got my first pair – and now it’s too hot to wear them!

    • marlene
      Posted 6. Juni 2011 at 13:01 | Permalink

      It’s too hot for anything right now! But I’m not worried. This kind of weather never lasts…

  43. Virginia Horstmann
    Posted 6. Juni 2011 at 20:48 | Permalink

    the shades look hammer gorgeous, Marlene! Wow!

  44. nele
    Posted 7. Juni 2011 at 08:12 | Permalink

    ah! ein gutes Thema! weisse Jeans sind irgendwie schwiiiierig. ich hab auch welche und hab beim tragen immer doppelt angst: vor Flecken und davor, für eine Tussi gehalten zu werden. was sagst du als Expertin zum Thema “weisse Jeans im Winter” (… oder Herbst)? tragen ja viele und mir kommt’s immer so falsch vor. oder bin ich einfach zu unentspannt?

    • marlene
      Posted 7. Juni 2011 at 11:30 | Permalink

      Mein neuer Plan: Einfach nicht mehr hinsetzen. Ich befürchte, ich werde scheitern…

  45. nele
    Posted 7. Juni 2011 at 22:46 | Permalink

    ich muss leider noch einmal nachbohren: findest du weiße jeans außerhalb der heißen monate tragbar? ich find immer, es sieht unpassend aus, wenn man 14 grad und grauen himmel hat, und leute in weißen jeans daher kommen. aber vielleicht lieg ich auch mit meiner wahrnehmung falsch.

    was meinen die anderen mitleserinnen?

  46. marlene
    Posted 8. Juni 2011 at 08:08 | Permalink

    Nele! Dein erster Kommentar wurde nur zu Hälfte angezeigt (?), deshalb seh ich deine Frage erst jetzt… Ich halte weiße Jeans im Herbst für eine gute Idee – als Konzept für Modestrecken. Draußen hat man doch sofort Schlammspritzer auf der Hose (es sei denn, man ist Liz und hat einen Chauffeur). Außerdem mag ich den Gedanken, ein Kleidungsstück jedes Jahr nur für ein paar Monate zu tragen. Der erste Tag in weißer Jeans ist: der erste Sommertag.

  47. Mary
    Posted 8. Juni 2011 at 09:50 | Permalink

    did you try lunettes at torstraße?

    • James
      Posted 8. Juni 2011 at 10:43 | Permalink

      Hi Mary, thanks for the great tip, I just took a look at the website and I will definitely pay them a visit. There is a pair I really need to try!

  48. Leeanne Anderson
    Posted 8. Juni 2011 at 12:25 | Permalink

    I think you have the Justin Timberlake look going on! I’m sure someone with your style will find the perfect pair, good luck.

  49. nele
    Posted 9. Juni 2011 at 23:29 | Permalink

    Danke fürs Feedback!

    Auch in Modestrecken sehen weiße Jeans ab September und vor Mai blöd aus, find ich.Die weiße Jeans ist und bleibt dem Sommer vorbehalten. Und wenn der wegen Regen und Nässe nicht stattfindet, dann bleibt das weiße Teil halt im Schrank, oder man kauft ein Flugticket nach Sardinien, um sie auszuführen.

  50. Allen
    Posted 10. Juni 2011 at 06:08 | Permalink

    Wow! Those look great! They’re really from Zara?!?!

  51. marlene
    Posted 10. Juni 2011 at 09:51 | Permalink

    Schade bloß, dass das Ticket nach Sardinien nicht im Preis für die Jeans mit inbegriffen ist… Schönes Wochenende!

  52. uta
    Posted 10. Juni 2011 at 12:52 | Permalink

    princesse tam tam is best for bikinis. i was there two days ago and guess what: got one. and felt comfortably alone in the changing room. it was just me, my body and a fab bikini.

  53. Virginia Horstmann
    Posted 10. Juni 2011 at 16:37 | Permalink

    The shoeman is a good guy. And these shoes are GORGEOUS, I fear I fell in love. Swoooon!

    • Marlene
      Posted 10. Juni 2011 at 17:01 | Permalink

      They’re still in store… Go get ‘em!

      • Virginia Horstmann
        Posted 13. Juni 2011 at 10:53 | Permalink

        no way, really? very nice excuse to travel to hamburg and shop the big zara (can you believe there is no zara store here in bremen? dang!). Thanks Marlene!
        J

        • Marlene
          Posted 13. Juni 2011 at 11:29 | Permalink

          Really! So get yourself on a train… Small warning: These are not shoes you can actually walk in (for a very long time). But pretty they are.

  54. Virginia Horstmann
    Posted 13. Juni 2011 at 19:04 | Permalink

    This year I simply didn’t try them on. I just bought some. Too afraid of the very changing room situation you described (luckily they fit, yay!). It’s odd, I know, but I like myself in underwear but not so much in bikinis. Why is that? Got to work on my self esteem here I fear :)

    Been thinking of getting vintage style ones (with high waists). Haven’t dared to yet.

    J

    • Marlene
      Posted 13. Juni 2011 at 20:18 | Permalink

      Bikinis that fit without having trying them on? Who makes this genius stuff? Tellmetellmetellme!

      I love the idea of wearing a 50s style bikini (even a, gasp, bathing suit!). I just kinda think you need the hairstyle, lipstick and, most iportantly, the backyard pool to go with that look.

      • Virginia Horstmann
        Posted 14. Juni 2011 at 09:00 | Permalink

        Haaa :) you’re right. Nice picture, Marlene. Want to see how I live my every day life in the backyard? With posh girl friends, beautifully done hair, handsome guys, colourful cakes, blowing soap bubbles, macarons and aqua blue bathing caps. I guess a 50s bathing suit would fit in just perfectly :)

        Got my magically perfect fitting without trying on bikini at Zara’s. Not very fancy. But fitting :)

        Happy week,
        J

  55. sidsel
    Posted 18. Juni 2011 at 09:48 | Permalink

    american apparel’s triangle! minimizing lines, and hey, there’s not so much to cover

    • Marlene
      Posted 18. Juni 2011 at 14:09 | Permalink

      Cool, I’ll check them out. I only have five more months to find the perfect bikini for Oz…

  56. Fenke
    Posted 18. Juni 2011 at 15:20 | Permalink

    my problem each year is finding a nice dress. one that doesn’t look like beachwear, but is still breezy enough. i end up just buying something on sale, so that i HAVE a dress and get rid of it next year. the kaftan from zara is right up my alley…

  57. Marlene
    Posted 18. Juni 2011 at 18:53 | Permalink

    That dress was an unexpectedly great find!

  58. Helen
    Posted 19. Juni 2011 at 22:25 | Permalink

    Great looking bag, especially in the 2 colours.

  59. ALMA
    Posted 20. Juni 2011 at 17:15 | Permalink

    Wunderschöne Fotos – und diese tolle Tasche!

    • Marlene
      Posted 20. Juni 2011 at 18:29 | Permalink

      Man muss sagen: das ist DIE Tasche.

      Freut mich, dass du die Fotos magst. Danke!

  60. Penélope
    Posted 20. Juni 2011 at 22:44 | Permalink

    L O V E*

  61. Virginia
    Posted 22. Juni 2011 at 10:23 | Permalink

    Super schöner Stil. Ahnt man ja schon, wenn man Okkas Blog liest (den ich SUPERTOLL finde!). Repetto Shoes sind huiiii wundervoll und ich hoffe, beim nächsten Verkauf von Les Composantes auch etwas ab zu bekommen. Toller Post Marlene, ein Traumkleiderschrank, Okka.

    happy day,
    J

    • Marlene
      Posted 22. Juni 2011 at 16:06 | Permalink

      Das sag ich ihr, dass du das gesagt hast! Hehehe. Freut mich, dass ihr Kleiderschrank noch einen Fan mehr hat. Er hat’s verdient.

  62. Hanna
    Posted 22. Juni 2011 at 12:42 | Permalink

    Wie alles an diesem Blog ist auch dieser Beitrag ganz hervorragend. Sehr schön zum Um-die-Arbeit-rumdrücken.

    • Marlene
      Posted 22. Juni 2011 at 16:05 | Permalink

      Hanna! Danke! Das Blog zu schreiben eignet sich ebenfalls schön zum Um-die-Arbeit-rumdrücken.

  63. nele
    Posted 24. Juni 2011 at 20:47 | Permalink

    I´m not too keen on Azzedines Alaias style, but I totally agree with his words. Karl Lagerfeld is getting more and more neurotic, which does not make him entertaining, but boring.

  64. Marlene
    Posted 25. Juni 2011 at 09:58 | Permalink

    I just think all those tv ads, teddy bears and coke bottles make him look a bit silly. And that’s not a good look for a designer of his stature.

  65. Clare
    Posted 30. Juni 2011 at 08:39 | Permalink

    Marlene you look sensational- absolutely gorgeous. I loved that dress to- but its clearly made for you xxx

  66. O.
    Posted 30. Juni 2011 at 12:32 | Permalink

    wunderschön.

  67. alexa
    Posted 30. Juni 2011 at 12:37 | Permalink

    supernice!!

  68. Marlene
    Posted 30. Juni 2011 at 14:43 | Permalink

    Thank you! Marc knows what he’s doing.

  69. Maude
    Posted 30. Juni 2011 at 21:13 | Permalink

    Tolles Kleid mit einer schönen Frau drin. Kompliment!

  70. Virginia
    Posted 1. Juli 2011 at 22:36 | Permalink

    oh wooooow! When we will meet at Steffi’s wedding, may I touch a Marc Jacobs dress just once in a lifetime, please? :) I will be wearing a totally different dress from the one you chose. But: we still share one thing: the colour of our legs :)

    Happy weekend,
    J

  71. Marlene
    Posted 2. Juli 2011 at 12:09 | Permalink

    Finally, someone who shares my inability to tan! You know, I might try self-tanning. I just need to find a brand that won’t turn my pale legs bright orange. I feel that matching my skin to my dress would be taking accessorizing a step too far.

    • Virginia
      Posted 2. Juli 2011 at 14:11 | Permalink

      I tried self tanners for as long as I can think. Never worked out. Never managed to get an even tan without odd stripes. Next week I will try a tanning shower at adam&eve’s in Hamburg. Wish me luck :)

      • Marlene
        Posted 3. Juli 2011 at 11:49 | Permalink

        Good luck! I hope your experience will be better than mine – I had the colour of a rotisserie chicken after the shower. But that was long ago and I’m sure the, uhm, technology has improved since.

  72. sidsel
    Posted 2. Juli 2011 at 17:27 | Permalink

    sorry. but never to old for flip flops. have you been to india/s.e.asia/etc/ ? that’s all people wear of any age, shape and size. p.s. my feet wear more than happy to live in b’stocks for 6 months. actually, they’re craving a return…

  73. Maude
    Posted 3. Juli 2011 at 00:08 | Permalink

    Mir geht es genauso. Heute die Füße wund gerannt auf der Suche nach schlichten, flachen Ledersandalen. Gefühlte 234 anprobiert und kein Paar entsprach meinen Wünschen. Nach 8 (!) Jahren mit meinen Lieblingssandalen, mussten die nämlich leider dieses Jahr bei Sommergarderoben-Bestandsaufnahme ihren letzten Weg in die Mülltonne antreten. Seitdem klicke ich mich stundenlang durch Onlineshops oder renne eben wie heute hysterisch durch die Innenstadt. Solltest Du also in Berlin zufällig doch fündig werden, freue ich mich über sachdienliche Hinweise.

  74. sidsel
    Posted 3. Juli 2011 at 10:14 | Permalink

    you look like such a pro!! which, i guess you are :)

  75. Marlene
    Posted 3. Juli 2011 at 11:47 | Permalink

    I’d say that I’m at least good at pretending to be one…

  76. Katharina
    Posted 3. Juli 2011 at 17:06 | Permalink

    James, you might wanna have a look at these handmade greek sandals http://www.greek-sandals.com/default.asp?
    They have a lot of different stlyes for men as well, my boyfriend loves them. And the sandals are VERY affordable.
    Not as glamorous as Balenciaga, though ;)

  77. sarah goy
    Posted 3. Juli 2011 at 22:06 | Permalink

    There should be a shoot on sight order for socks and sandals. I love those Man sandels I wish I sould get them.

    • James
      Posted 14. Juli 2011 at 10:12 | Permalink

      DEFINITELY no socks, I’d put my name forward for that job myself.

  78. Steffi
    Posted 8. Juli 2011 at 14:43 | Permalink

    Wow, James, great pictures!! And what a fantastic job! I’m very happy for you!

    • James
      Posted 14. Juli 2011 at 10:08 | Permalink

      Thanks Steffi, it was a lot of fun. Exhausting though, I think I’m still only now recovering!

  79. O.
    Posted 9. Juli 2011 at 17:08 | Permalink

    Wow, tolle Fotos.

  80. Marlene
    Posted 9. Juli 2011 at 18:30 | Permalink

    Danke!

  81. Sigrid
    Posted 12. Juli 2011 at 13:52 | Permalink

    Yeah, well, and a face like that.

  82. Marlene
    Posted 12. Juli 2011 at 13:55 | Permalink

    It certainly helps.

  83. Ida
    Posted 12. Juli 2011 at 18:41 | Permalink

    Quite nice! It’s a pity they aren’t available in Germany, yet!

  84. Verena
    Posted 13. Juli 2011 at 00:04 | Permalink

    Die schöne Steph!!!!

  85. Virginia
    Posted 13. Juli 2011 at 10:35 | Permalink

    Very pretty shoes!!!!!!

  86. James
    Posted 14. Juli 2011 at 10:04 | Permalink

    Thank you! Lets hope someone starts stocking them here soon.

  87. Serena
    Posted 17. Juli 2011 at 17:26 | Permalink

    But 39 is not your size ;-)

  88. david
    Posted 17. Juli 2011 at 23:54 | Permalink

    here, here!

  89. david
    Posted 17. Juli 2011 at 23:55 | Permalink

    I agree, very beautiful.

  90. eva
    Posted 22. Juli 2011 at 14:55 | Permalink

    ich liebe solche geschichten.

  91. Laura Nelson
    Posted 23. Juli 2011 at 07:04 | Permalink

    Amazing! I love it on you Dave ( 9 O’5)! James, most magnificent work. Mark also had comments here in San Francisco on the cut of the suit you made him. A gentleman at Union Square commented that he had only seen the cut in cutting edge european boutiques. Well done sir, well done.

    • david
      Posted 15. August 2011 at 23:17 | Permalink

      Hello Laura, I must say I agree with you, I look at my suit everyday, and say you are amazing. Hope you are well, David x

  92. Tine
    Posted 28. Juli 2011 at 09:58 | Permalink

    Hell yes. Pink shorts!

  93. O.
    Posted 28. Juli 2011 at 22:39 | Permalink

    Ah, those boots.

  94. Martin
    Posted 1. August 2011 at 21:24 | Permalink

    This is an spectacular suit. How does one go about getting something similar?

  95. Aaron Foster
    Posted 5. August 2011 at 15:04 | Permalink

    Not only a bloody good drink but also a great read – who’d have thought it!

  96. Sigrid
    Posted 12. August 2011 at 07:28 | Permalink

    Vier Wochen! Heftig. Wo warst du?

  97. Travis
    Posted 12. August 2011 at 18:13 | Permalink

    Denim shorts?! Really? In the South of the US, this is a mark of redneck shame. But then again, has there ever been any good fashion to come out of the South?

    • James
      Posted 13. August 2011 at 11:12 | Permalink

      Not that I can think of. Maybe it’s about time for a hooped skirt revival…. no maybe not!

  98. sidsel
    Posted 14. August 2011 at 04:38 | Permalink

    i just love adele’s eyebrows!! how and where to get something like that?

  99. Nadia
    Posted 15. August 2011 at 11:47 | Permalink

    Thank YOU!!! ?

  100. Marlene
    Posted 15. August 2011 at 14:06 | Permalink

    No, thank YOU! I love the ring.

  101. Marlene
    Posted 15. August 2011 at 14:19 | Permalink

    I could be making this up, but: from an eyebrow stylist?

  102. sidsel
    Posted 17. August 2011 at 12:10 | Permalink

    LOVE LOVE LOVE THAT DRESS!!! and especially with you in it.

  103. Marlene
    Posted 17. August 2011 at 18:05 | Permalink

    What a night that was! I keep meaning to wear the dress more often. But then, nobody keeps inviting me to weddings in Spain.

  104. ALMA
    Posted 19. August 2011 at 14:53 | Permalink

    Das Beste überhaupt!

    • Marlene
      Posted 20. August 2011 at 00:54 | Permalink

      Ja! Hätte ich auch mal früher mitbekommen können. Aber in meinem Badezimmerschrank wär ja eh kein Platz gewesen…

  105. sidsel
    Posted 26. August 2011 at 06:04 | Permalink

    yesyesyesyes!! i concur – completely. and just a little tiny 25ml bottle (of the “light”) has already lasted about months. magic or what

  106. Marlene
    Posted 26. August 2011 at 16:51 | Permalink

    Total hair magic. Good thing that there’s an alternative to shaving it all off, haha.

  107. O.
    Posted 8. September 2011 at 00:00 | Permalink

    Das hier hätte sie sicher gern gelesen. En fine dame, das ist schön. Danke.

  108. Marlene
    Posted 8. September 2011 at 11:23 | Permalink

    Eine schöne Vorstellung. Danke!

  109. Steffie
    Posted 12. September 2011 at 17:35 | Permalink

    oh das ist so wunderschön geschrieben und hat mich gleich ganz nachdenklich gemacht!

  110. Marlene
    Posted 12. September 2011 at 20:04 | Permalink

    Danke, Steffie, für einen so lieben Kommentar.

  111. Mel
    Posted 13. September 2011 at 10:26 | Permalink

    Am Besten gefällt mir der Mantel eh ohne Gürtel – in Kombi mit den Killer-Heels einfach nur toll!

    • Marlene
      Posted 13. September 2011 at 11:08 | Permalink

      Mir auch, denk ich. Und am allerbesten gefällt mir das Ganze, wenn ich in den Schuhen nur stehen und nicht laufen muss. Verdammte Absätze!

  112. nele
    Posted 14. September 2011 at 09:40 | Permalink

    don’t wait for the fashion to signal what to wear! wear the things you love whenever you feel like it!

    • James
      Posted 15. September 2011 at 18:13 | Permalink

      I do agree. But, with those things that you have in your wardrobe for years, sometimes you just feel more like it than others. Seeing them about just reminded me how long it had been since I last wore it.

  113. nele
    Posted 14. September 2011 at 22:07 | Permalink

    If you have legs to your armpits and a swans neck, and it is a sunny autumn day which you plan to spend browsing farmers markets in New England, then a cape is the perfect thing to wear.

    • Marlene
      Posted 15. September 2011 at 10:04 | Permalink

      Well then, if you give me a house in New England and legs up to HERE, I’ll consider it…

  114. Christine
    Posted 15. September 2011 at 10:33 | Permalink

    Absolutely hilarious post!

    • Marlene
      Posted 15. September 2011 at 14:25 | Permalink

      Haha, tak Christine! The more difficult the trend, the easier for me to be ridiculous about it…

  115. Fenke
    Posted 15. September 2011 at 13:21 | Permalink

    i would wear it… when sitting on the sofa and drinking a cup of hot chocolate. seems like the only time i wouldn’t bother being unable to do said things above.:-)

  116. Tine
    Posted 15. September 2011 at 13:32 | Permalink

    Awesome post, I’m still laughing! Capes and I will never be friends, wearing a cape I always feel like one of those disaster victims you see on television with army blankets around their shoulders. By the way I totally love your “Maxi”-column!

    • Marlene
      Posted 15. September 2011 at 14:27 | Permalink

      Thanks Tine! And thanks for the compliment about my column. I so enjoy writing it and it’s great to hear that you enjoy reading it.

  117. Yelda
    Posted 15. September 2011 at 21:16 | Permalink

    Fantastic booties! Are these the asos ones from a post a few weeks ago? Great!

    • Marlene
      Posted 16. September 2011 at 10:37 | Permalink

      Thanks! Although they’re different ones. I returned the Topshop boots, because… apparently I not only have enough free time to buy shoes, but also enough free time to take them back down to the post office.

  118. sma
    Posted 15. September 2011 at 22:00 | Permalink

    boots, too. thinking about buying those: http://is.gd/zaQpXY.

    • Marlene
      Posted 16. September 2011 at 10:40 | Permalink

      Go get ‘em! If James doesn’t beat you to it. I think his exact word when I showed him the picture was: Oooohhhhh.

  119. Steffi
    Posted 16. September 2011 at 10:46 | Permalink

    Oh wow ist der schön der Globus! Bin schwer verliebt! Auch in die News, dass es in Frankfurt einen Urban Outfitter-Flagshipstore gibt. Freu mich riesig, dass du mitmachst! ?

    • Marlene
      Posted 16. September 2011 at 10:50 | Permalink

      Der Laden ist wirklich überwältigend riesig. Aber man muss trotzdem nicht nach Frankfurt fahren für den Globus, den gibt’s auch im Netz… Schön, den Tag mit euch zu teilen!

  120. O.
    Posted 16. September 2011 at 11:40 | Permalink

    Wie schön, dass Du mitmachst. (Ah, Pfirsich-Crumble!). (Ah, Capote!). (Für mein perfektes Wochenende fehlt eigentlich nur noch ein Kaffee mit Dir).

    • Marlene
      Posted 16. September 2011 at 13:29 | Permalink

      Ich überlege gerade, ob Pfirsich Crumble nicht ein vorzügliches Abendessen wäre: Vorspeise, Hauptgang, Dessert. Wäre er! Komm doch Sonntag zum Kaffee auf ein Stück vorbei…

  121. O.
    Posted 16. September 2011 at 14:09 | Permalink

    Au ja.

  122. sidsel
    Posted 16. September 2011 at 14:43 | Permalink

    just.
    gorgeous.
    where can i get me some??!!

  123. Marlene
    Posted 16. September 2011 at 14:52 | Permalink

    Get yourself to the next Zara in Melbourne. If Melbourne doesn’t have a Zara, start petitioning NOW. If that takes too long, I could always send you a “survival pack”…

    • sidsel
      Posted 20. September 2011 at 07:53 | Permalink

      zara just open here, and i think that the line has FINALLY thinned out and the doorman (yes, there was a doorman for the first few weeks) has been relocated. i obviously need to go there now (and pray to the grey bearded man on a cloud) that they havent taken into account the whole opposite season down under. thanks for the tip, love them boots.

  124. swig filz felt
    Posted 17. September 2011 at 19:03 | Permalink

    schöner UND leckerer post ! beste Grüsse aus Paris!

  125. sidsel
    Posted 20. September 2011 at 07:51 | Permalink

    ok, i admit, i (think) i like capes. i am also notorious for being cold as soon as the mercury even thinks off moving south. but i agree, how the hell to wear it. close your eyes, put it on, step outside and rock it. hey, any one who can rock shoulder pads, flowers, wedges, gold lame etc. can most certainly rock a rug. embrace it, as it embraces you.

  126. Marlene
    Posted 21. September 2011 at 11:56 | Permalink

    To answer that question from your mail straightaway: I find their shoes surprisingly comfortable to walk in. Okay, not the most ridiculously high pairs I own. But these boots: yes. Crossing my fingers for you! (A doorman? Really?)

  127. Marlene
    Posted 21. September 2011 at 12:06 | Permalink

    Rock the rug! Ahahahaha! That’s the right attitude. But I still don’t think the cape is right, at least not for me.

  128. Steffie
    Posted 23. September 2011 at 10:20 | Permalink

    try one of these lovely cafés : http://photisserie.blogspot.com/search/label/Caf%C3%A9s

    hmnnnnn… hmmnnn… enjoy Paris!!!

    • Marlene
      Posted 24. September 2011 at 11:17 | Permalink

      Oh, Steffie! Every single place on that list looks amazing. Thanks so much!

  129. Roey
    Posted 23. September 2011 at 11:29 | Permalink

    http://www.chezjanou.com/
    you won’t regret it

    • Marlene
      Posted 24. September 2011 at 11:17 | Permalink

      Done! It’s on the itinerary.

      • Roey
        Posted 24. September 2011 at 19:54 | Permalink

        for dinner, don’t just drop by, book a table in advance
        and don’t miss the Mousse au Chocolat :)

  130. O.
    Posted 23. September 2011 at 12:51 | Permalink

    Ah, PARIS! (Und das ist wirklich die beste Creme aller Zeiten!)

  131. ben
    Posted 24. September 2011 at 10:33 | Permalink

    The flatcap never went out in my opinion. Good job on finding a nice one though. The Berlin flat caps are all the Kangol style or those weird split Dickensian ones.

    You need to go back to London to get one

    • James
      Posted 24. September 2011 at 11:36 | Permalink

      Perhaps they never do come into, or go out of fashion. I certainly wear mine year after year. I think the trick is to buy them from traditional outfitters rather than fashion brands.

  132. Marlene
    Posted 24. September 2011 at 11:19 | Permalink

    Oh ja! Und bald haben wir genug davon, um einen Shop in Berlin eröffnen, non?

  133. Silke
    Posted 26. September 2011 at 17:59 | Permalink

    Es gibt ein neues Buch von Jeffrey Eugenides, Audrey Hepburn hatte ein Reh als Haustier und dazu dieses Mädchen mit Hut. Liebe Marlene, you made my day, vielen Dank!

  134. Marlene
    Posted 27. September 2011 at 10:11 | Permalink

    Oh, das freut mich! Gibt aber auch nicht viele Tage, an denen diese drei Dinge zusammenkommen…

  135. O.
    Posted 27. September 2011 at 11:47 | Permalink

    wow.

  136. Silke
    Posted 27. September 2011 at 13:12 | Permalink

    Und das ist gut so, sonst wäre das kein Highlight mehr sondern Alltag – wie traurig wäre das denn.

  137. Tine
    Posted 28. September 2011 at 12:42 | Permalink

    This place is stunning. I’m smitten with the red sweater and that gold-dipped jar!

    • Marlene
      Posted 29. September 2011 at 09:18 | Permalink

      Totally in love with the walls in her apartment. Concrete: the better wallpaper! She did tell me where that glass is from, a Swiss artist I think, I’ll ask her again…

    • Marie
      Posted 24. November 2011 at 13:33 | Permalink

      Hi Tine,
      the »upgraded« glass is by Tomas Kral, check him out! :
      http://www.tomaskral.ch

      • Tine
        Posted 6. Dezember 2011 at 07:37 | Permalink

        Oooh, thank you so much for this link, Marie! He’s brilliant!

  138. romy
    Posted 28. September 2011 at 14:27 | Permalink

    Gorgeous!

  139. sma
    Posted 29. September 2011 at 00:28 | Permalink

    marlene, just bought a pair that looks similar but that i liked even more, because they were a big more rugged looking. so you can tell james to go get them now, if you haven’t already. ;-) ps have fun in paris!

    • Marlene
      Posted 30. September 2011 at 10:04 | Permalink

      I’ll tell him the good news! And: Merci. Having a great time here, at the fashion circus.

  140. Steffi
    Posted 29. September 2011 at 08:33 | Permalink

    Großartig! Mehr davon! Mehr davon! I looove!

  141. Marlene
    Posted 29. September 2011 at 09:09 | Permalink

    Auftrag angenommen!

  142. O.
    Posted 29. September 2011 at 10:51 | Permalink

    Oh, I think I like your pictures….

  143. Steffi
    Posted 29. September 2011 at 20:35 | Permalink

    Ui, ich nehm das bitte auch alles ein Mal in 38!!

  144. Marlene
    Posted 30. September 2011 at 00:50 | Permalink

    Ich habe recherchiert: Für Größe 38 gibt’s hier vor allem, äh, Schuhe und Sonnenbrillen. Deshalb hab ich mir heute gleich mal Schuhe und eine Sonnenbrille gekauft.

  145. Steffie
    Posted 30. September 2011 at 09:31 | Permalink

    super, ich war anfang woche auch in paris welches noch traumhafter ist bei diesem wetter! geniess es noch und falls du so eine tolle weisse bluse findest gib doch bitte bescheid!!! ;o)

    • Marlene
      Posted 30. September 2011 at 10:02 | Permalink

      Danke! Ich geb schon alles, um die Bluse zu finden, denn: ich MUSS hier einkaufen gehen. Doch wirklich. Für 28 Grad und Sonne hatte ich nämlich nicht gepackt…

  146. Christina
    Posted 5. Oktober 2011 at 12:44 | Permalink

    Hey Marlene,
    nur ganz schnell – ich werde noch extra den Credit hinzufügen, aber wenn du über das Bild fährst (http://theepitomeofquiet.tumblr.com/tagged/candice%20lake), siehst du, dass ich dich sowieso verlinkt habe, halt mit einem Bildlink. Aber ja ich füg noch extra einen Credit hinzu, kann ich gut verstehen wenn man sich schon extra aufrafft und zu den Shows geht.

    Liebe Grüße noch,

    Christina

  147. O.
    Posted 5. Oktober 2011 at 19:59 | Permalink

    Jetzt will ich sofort nach Paris. Und shoppen.

    • Marlene
      Posted 6. Oktober 2011 at 12:31 | Permalink

      Ich auch. Und ich war ja grad erst da. Gefährlich, diese Stadt, hochgefährlich!

  148. sidsel
    Posted 6. Oktober 2011 at 08:23 | Permalink

    and you can claim it all on your taxes, right?

  149. Marlene
    Posted 6. Oktober 2011 at 12:32 | Permalink

    Sure. I’ll just explain to my tax guy that the clothes qualify as “workwear”.

  150. Jana
    Posted 6. Oktober 2011 at 13:21 | Permalink

    seems like a perfect dress***

    • Marlene
      Posted 6. Oktober 2011 at 14:10 | Permalink

      The kind of dress you want to find in a second hand store and never do. It looked great on her, especially together with the sunglasses and the kerchief in her hair.

  151. Steffie
    Posted 8. Oktober 2011 at 17:27 | Permalink

    that sounds soo nice your visit to “chez janou”!!! have to go there next time I am in Paris… but mousse au chocolat is always good!!! especially when it’s starting to be fall!!! Have a nice weekend!

    • Marlene
      Posted 17. Oktober 2011 at 16:04 | Permalink

      Yes, you MUST go. There might have been a few too many Americans there for the barman’s taste, but to me the place felt like pure Paris.

  152. sidsel
    Posted 10. Oktober 2011 at 05:52 | Permalink

    dude, i’ve been to Chez Janou, years ago. never knew what is what called, but was dining out with a group and of course the two fashion models were the ones sharing the bowl au mousse! yummm

  153. rebekah
    Posted 10. Oktober 2011 at 17:19 | Permalink

    Very ‘costume of the day’ – I like!