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basics: the black maxi dress

Von Marlene | Veröffentlicht am: 24. Juli 2014

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Wir haben diese Woche unseren Sommerurlaub gebucht. Den Sommerurlaub für nächstes Jahr. Ich weiß, ich weiß. Wer tut so etwas? Eltern. Manchmal kann ich immer noch nicht ganz glauben, dass ich das jetzt bin. Doch so sehr ich den Gedanken mag, mit einem Stück Handgepäck zum Flughafen zu düsen und in den nächsten Flieger Richtung Sonne zu steigen, habe ich das eigentlich auch nie gemacht als ich noch nicht zehn Tonnen Babysachen packen musste. Es kommt mir trotzdem irrsinnig erwachsen vor, jetzt schon zu wissen, wo ich in zwölf Monaten sein werde. Auf Familienurlaub. Auf Malle.

Andererseits: jetzt kann ich mich ein ganzes Jahr darauf freuen, am Pool zu liegen, Alkohol (!) mit Schirmchen zu trinken und all die schönen Kleider zu tragen, in die ich diesen Sommer aus offensichtlichen Gründen nicht tragen konnte.

Steffi hat diese Bilder von mir auf unserem letzten Mallorca-Urlaub gemacht. Das Kleid hatte ich fast jeden Tag an, am Strand, in der Stadt, abends zum Ausgehen. Es ist eines dieser einfachen Teile, über die man nicht nachdenken muss und das mit hohen Sandalen und Goldschmuck trotzdem was hermacht. Mehr als dieses Kleid braucht es im Sommer fast nicht (obwohl ich leugnen werde, das jemals gesagt zu haben, wenn James mich nächstes Jahr fragt, warum ich versuche den kompletten Kleiderschrank in einen Koffer zu packen).

Mein Kleid ist von Ganni, diese gefallen mir gerade in den Läden.

Mit Plisseefalten von Mango | Einfach und gut von Monki | Für Abends von Filipa K. | Falls die Geldfee da war von Tibi | Kein Kleid, aber dieser Overall ist genau so chic, von Zara

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wild heart free soul

Von Marlene | Veröffentlicht am: 9. Juli 2014

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„Do what you love“ – wie oft habe ich ein Poster mit diesem Spruch in letzter Zeit auf Facebook, Instagram und Blogs gelesen. Es sollte auch im Studio von Wild Heart Free Soul hängen. Denn was die drei Gründerinnen und Freundinnen Jana, Lena und Beyza geschaffen haben, gibt den Worten wahre Bedeutung.

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shopping for baby

Von Marlene | Veröffentlicht am: 30. Juni 2014

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Eigentlich war ich überzeugt, dass ich mich an die Liste der Hebamme halten und für Arlo nur das Nötigste an Stramplern und Bodys kaufen würde. Man muss sich schließlich nur einmal umdrehen und das Baby ist schon wieder fünf Zentimeter gewachsen. Doch dann stand ich eines Tages vor einem Jeans-Overall bei Baby Gap und es gab kein Halten mehr.

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it’s a boy

Von Marlene | Veröffentlicht am: 17. Juni 2014

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Ich weiß, dass es hier in letzter Zeit sehr still war. Vielleicht habt ihr euch schon gedacht, woran es liegt. Das Leben ist anderswo plötzlich sehr laut geworden. Unser kleiner Junge Arlo Elliott kam vor fast vier Wochen zur Welt und hat uns mit seiner frühen Ankunft ganz schön überrascht. Noch viel weniger waren wir auf die Freude vorbereitet, die schon sein erster Schrei in uns ausgelöst hat. Eine Überwältigung, die wir uns vorher nicht hätten erträumen können. Das Menschenkind, das in meinem Bauch gewachsen ist, ist jetzt ein Baby, das neben mir auf dem Sofa liegt – es gibt Momente, in denen ich das noch immer nicht begreife. Das war also er, der monatelang jedes Mal getreten hat, wenn sein Papa sich durch meinen Bauchnabel mit ihm unterhielt. Nun ist er schon eine ganz eigene Person. Die nachwievor ordentliche Tritte austeilt.

Es gibt auch Momente, in denen ich vom Sofa aufstehe, um etwas anderes zu machen als seine perfekte kleine Nase zu bewundern und mir beknackte Spitznamen für ihn auszudenken (nicht wahr, mein kleines Kartöffelchen?). Und dann wacht er auf und plötzlich ist es drei Tage später und ich weiß gar nicht mehr, was ich eigentlich machen wollte. Den ersten Satz in diesem Post habe ich letzten Donnerstag geschrieben. Vielleicht schaffe ich es ja, heute den letzten zu schreiben.

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the glow

Von Marlene | Veröffentlicht am: 8. Mai 2014

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Vor ein paar Monaten hat mich James gefragt, ob ich eigentlich gerne schwanger bin. Ich war ganz verblüfft, wie er auf die Idee kam, dass es nicht so sein könnte. Na ja, sagte er, ich würde ganz schön oft darüber stöhnen, wie unwohl ich mich fühle, wie tief meine Augenringe seien, dass ich in keine Klamotten mehr passe und überhaupt ganz schön zugenommen hätte. Würde er merkwürdig finden. Er sähe mich schließlich jeden Tag mit wachsendem Staunen an.

Ich weiß nicht, ob ihm das so klar ist, aber etwas Schöneres hätte er nicht sagen können.

Denn ich bin gerne schwanger. Trotzdem war mir in den letzten neun Monaten tatsächlich oft übel zumute. Weil die geschwollenen Füße in keine Schuhe mehr passten (und der geschwollene Po in keine Hose). Weil ich morgens mehr Tabletten einwerfe als eine 80-jährige Omi. Weil ich keine 25 Meter laufen kann, ohne aus der Puste zu sein. Weil ich nichts mehr heben, nicht mehr schlafen, nicht mehr von einem ins andere Zimmer gehen kann ohne zu vergessen, was ich da verdammt noch mal wollte. Nach manchen solcher Tage stehe ich vor dem Spiegel und frage die müde Frau darin, wo sie Marlene versteckt hat. Ihre Antwort ist immer gleich: Die ist gerade damit beschäftigt, ein Baby zu bauen, lass sie mal machen. Und glaub ab und zu den Leuten, die sagen, wie wunderbar du aussiehst.

Genau das denke ich nämlich über alle anderen Schwangeren. Sie umgibt dieses Leuchten, das kein Make-Up der Welt hinbekommt. Sieht meine Freundin Steffi nicht strahlend aus? Vielleicht hat sie es an dem Morgen, an wir die Bilder gemacht haben, selbst nicht gespürt – ich weiß wie ungern man fotografiert wird, wenn einem der eigene Körper unbekannt vorkommt –, aber ich sehe sie mit wachsendem Staunen an. Und ich hoffe, sie glaubt’s mir.

Auf ihrem Blog ohhhmhhh stellt sie heute Umstandsmode vor, die sie sich für den Sommer gekauft hat und wäre ich nicht schon am Ende der Schwangerschaft, würde ich jetzt die Onlineshops leer kaufen. Für mich trägt sie hier die Racer Skinny maternity von Citizens of Humanity und ein weißes Smokinghemd von Cos. Würde ich genau so tragen – auch nicht schwanger.

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Mit Dank an Prag PR für die Jeans.