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the suze bag

Von Marlene | Veröffentlicht am: 9. April 2014

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Der wahre Grund, warum wir ausgerechnet nach Thailand geflogen sind? James hat eine neue Strandtasche entworfen – die wir unbedingt am Strand fotografieren wollten.

OK, stimmt nicht ganz.

Ganz bestimmt hätten wir aber keinen besseren Ort finden können, um Fotos von der Suze zu machen. Für mich sieht die Denimtasche mit „dip dye“-Effekt aus wie 30 Grad Sonnenschein. Im Urlaub habe ich sie jeden Tag von der Hütte zur Hängematte getragen, beladen mit Strandtüchern, Sonnencreme und Büchern. Aber zum Sommer in der Stadt passt sie genau so. Mein Liebling ist die Suze in Weiß/Schwarz, oben im Bild, die es auch in Weiß/Azur und Weiß/Gelb gibt. Die Tasche gibt es ebenfalls in blauem Denim, mit dem Verlauf entweder in Schwarz, wie unten, oder in Pink. Alle Modelle sind ab jetzt online bei James Castle erhältlich.

Und welche würdet ihr mit in den Sommer nehmen?

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undercover

Von Marlene | Veröffentlicht am: 7. April 2014

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Vor dem Urlaub war mir beim Gedanken daran, halbnackt am Strand rumzulaufen, ziemlich mulmig. Bikinitragen gehört eh nicht zu den Top 10 meiner Lieblingsbeschäftigungen. Wie wäre es dann erst mit einer ordentlichen Plauze? Mein Sicherheitsnetz: Der Kaftan von Rodebjer, unter dem man nicht nur einen Bauch, sondern auch die zwei Paletten Rittersport Ganze Mandel unterbringen könnte, die ich seit Beginn der Schwangerschaft gegessen haben muss.

Stellt sich heraus, dass ich mich in einem Bikini noch nie so wohl gefühlt habe wie jetzt. Einerseits: Hello, Pamela Anderson (mit einem Hinterteil von der Größe Kaliforniens)! Andererseits: Na und? Ich bin schließlich hochschwanger. Je weiter ich wachse, umso weniger unsicher macht mich meine Figur, über die ich mir vorher viel mehr Gedanken gemacht habe. Weil mit dem Bauch in mir das Bewusstsein gewachsen ist, dass mein Körper gerade ein neues Leben baut. Dass er dafür viel Energie braucht. Masse. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass ich dazu in der Lage bin. Ein menschliches Kraftwerk.

Es gibt trotzdem Tage, an denen ich am Schreibtisch sitze, an mir runter blicke und denke: Entschuldigung, wem gehören diese Oberschenkel? An denen mich mein Mangel an Fitness frustriert und ich mich frage, ob ich wohl mal wieder so etwas wie einen Bizeps haben werde. Ja, versuche ich mir dann zu sagen. Wahrscheinlich dann, wenn ich in ungefähr zwei Monaten jeden Tag ein kleines Bündel durch die Gegend tragen werde.

Für jedes enge T-Shirt, das meinen Bauch herzeigt – etwas, bei dem ich vorher nie wohl gefühlt hätte –, liebe ich den Kaftan trotzdem. Nicht, weil er etwas verbergen soll. Sondern weil er leicht ist, bequem und schön. Auch dann, wenn ich nicht mehr mit dem Bauch voran durch die Welt watschel.

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10 days in thailand

Von Marlene | Veröffentlicht am: 30. März 2014

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„Lass uns noch mal wegfahren.“

Ich weiß nicht mehr, wer es von uns beiden zuerst sagte. Wir saßen Weihnachten auf dem Sofa, satt, zufrieden und voller Vorfreude auf dieses Jahr. Und gerade weil dieses Jahr so viele Veränderungen bringen würde, war da plötzlich die Idee, an einen Strand abzuhauen – bevor wir in Strandurlauben vor allem Sandburgen bauen.

Wo hätte es Ende März schon Bikiniwetter? Thailand. James verzog sich für ein paar Stunden mit dem Laptop und als er mir Bilder vom Koyao Island Resort zeigte, sagte ich bloß: Buchen! Jetzt! Schön, vielleicht hätte ich einen Moment darüber nachdenken können, dass ich dann im siebten Monat schwanger wäre. Einige Freundinnen, die schon ein Kind haben, waren jedenfalls erstaunt, dass ich mir zwei Sechs-Stunden-Flüge zutraute. Aber ich habe einfach auf mein Bauchgefühl gehört (Kalauer absolut beabsichtigt!). Es ist ein besonderes Glück, dass meine Schwangerschaft so unproblematisch ist und habe einfach darauf vertraut, dass es so auch bleiben würde. Deshalb kann ich zwar nicht jeder empfehlen, hochschwanger so weit zu reisen. Nur meine Erfahrung weitergeben, dass die Flüge – Danke, Kompressionsstrümpfe und Magnesiumtabletten! – sehr OK waren. Und dass ich diese Reise nicht für eine Sekunde bereut habe. Im Gegenteil.

Es war mein erstes Mal in Thailand, für die umfangreiche Reisereportage habe ich also zu wenig gesehen, ich würde aber auch ein zweites Mal nach Koh Yao Noi kommen, eine kleine Insel zwischen Phuket und Krabi. Es gibt nicht viele Hotels, nur ein winziges Städtchen und eine handvoll Restaurants (bizarr, aber wahr: am nettesten ist’s bei einem Italiener, wo man die vermutlich beste Pizza diesseits von Neapel bekommt, und abends die Yoga-Touristen Bierchen trinken). Mit dem Moped hat man Yao Noi in einer halben Stunde umrundet. Wenn man eine Schwangere im Zweisitzer dabei hat, dauert’s 45 Minuten. Wir haben keine großen Ausflüge gemacht, waren aber Schnorcheln und irgendwann werde ich Junior erzählen, dass seine Mama mit Kaiserfischen geschwommen ist als er noch in meinem Bauch war. Das findet er dann hoffentlich so cool wie ich.

Vor allem haben wir absolut gar nichts gemacht. Das Resort hat knapp 20 Hütten, die meisten mit einem direkten Blick aufs Meer (!) und einer Dusche im Freien (!!). Dass es keine Schlüssel gibt, hat mich knapp fünf Minuten beschäftigt, dann lag ich zum ersten Mal in der Hängematte und habe vergessen, welcher Wochentag es ist. Wir sind morgens vom Geschnatter der Vögel wach geworden und abends zum Surren des Ventilators eingeschlafen, haben unfassbar viele Portionen Tom Kha Gai und sticky rice with mango gegessen und dem hoteleigenen Leguan dabei beobachtet, wie seine tägliche Runde unter den Palmen drehte.

Und ich habe jeden Moment geliebt.

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lazy island life

Von Marlene | Veröffentlicht am: 28. März 2014

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Schlafen, essen, schwimmen, schlafen, schwimmen, essen, schwimmen, schlafen. Und noch mal von vorn.

So haben wir fast jeden Tag verbracht, seit wir auf Koh Yao Noi angekommen sind. Erschreckend leicht, sich daran zu gewöhnen. So wie ich mich leicht daran gewöhnen könnte, morgens zu dieser Aussicht aufzuwachen, die ich sehe, sobald ich die Terassentür öffne. Wie auch daran, eine Woche lang sehr gut mit drei Teilen auszukommen – einem leichten Kleid, Ledersandalen, Strandtasche.

Bisher ist es ein Kneif-mich-ich-träume-Urlaub. Ich glaube, ich muss mich vor lauter Erholung wieder hinlegen.