spruced by marlene

Von Marlene | Veröffentlicht am: 23. Januar 2015

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Erinnert ihr euch noch an den oversized Mantel aus der Maison Martin Margiela Kollektion für H&M? Ich gerade schon. Und ich ärgere mich gerade drüber, dass ich ihn damals nicht gekauft habe, denn so wie Marie ihn trägt, sieht er fabelhaft aus: als Kontrast zu einem weißen Outfit und einer kleinen, kastigen Handtasche. Perfekt.

mascara

Von Marlene | Veröffentlicht am: 15. Januar 2015

Spruced-Mascaras

Was man hier sieht, ist ein Problem.

Oder: das Ergebnis einer gründlichen Recherche?

Wie auch immer, beim Aufräumen habe ich im Badezimmerschrank jüngst neun – ich wiederhole NEUN – Mascaras gefunden. Im Bild nicht dabei sind die drei, die später noch in Handtaschen aufgetaucht sind. Macht zwölf. Zwölf Wimperntuschen für eine Frau. Hände hoch, beim wem’s genau so aussieht!

Ich falle auf nichts lieber rein als auf Werbung, die superextramegalangeunddichte Wimpern verspricht. Obwohl völlig klar ist, dass dabei gewöhnlich mit falschen Wimpern und Photoshop getuned wird. Aber wen schert schon die Wahrheit! Nicht jemanden, der mehr Mascara besitzt als Verstand.

Als ich die Hälfte der Sammlung weggeworfen hab, weil die Tusche eingetrocknet war, habe ich festgestellt, dass mich nur zwei davon wirklich überzeugen. Die erste ist „Lash Power“ verlängernde Mascara von Clinique. Alles perfekt: eine schmale Bürste, die jede Wimper erwischt, ohne Manga-Augen zu schminken, es gibt sie auch in dunkelbraun und zu einem erträglichen Preis. Allerdings ist sie nicht wasserfest, was trotz der angepriesenen 24-Stunden-Formel bei mir bedeutet, dass sie gegen Abend und/oder bei Regenwetter verduftet. Die zweite ist „False Lash Schmetterling Waterproof“ von L’Oréal. Der Look ist weniger ungeschminkt als mit der Clinique-Tusche. Aber sie heißt eben nicht grundlos „False Lash“. Und sie hält wie Sekundenkleber. Gäbe es nur eine Kombination aus diesen beiden…

Da ich gerade erst ausgemistet habe, sollte ich eigentlich nicht fragen. Ach, egal! Welche benutzt ihr?

sunglasses from ace & tate

Von Marlene | Veröffentlicht am: 13. Januar 2015

Spruced-Ace&Tate-Sunglasses-Dustin1

Also, ich wär dann so weit für den Sommer.

Schon Anfang Dezember, als der Ace & Tate Pop-Up Shop in Berlin eröffnete, hatte ich angefangen, James dezente Hinweise zu geben, dass es eventuell sein könnte, dass er mir mit einer Sonnenbrille zu Weihnachten eine Freude machen könnte. Hinweise wie: „Hast Du schon eine Idee, was Du mir schenkst? Ich schon!“

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a month in fashion (and other stuff) #1

Von Marlene | Veröffentlicht am: 11. Januar 2015

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Da ich es gerade einfach nicht schaffe, jede Woche eine Ausgabe von „a week in fashion“ zu schreiben, hab ich die Rubrik kurzerhand umbenannt in… „a month in fashion (and other stuff)“. Gut, über den Titel hätte ich vielleicht noch einen Moment länger nachdenken können. Stattdessen hab ich die Zeit damit verbracht, zu lesen, hören, schauen, shoppen und mich diesen Monat über diese Dinge zu freuen (angefangen mit denen im Bild).

| Wenn schon ständig Jogginghosen, dann wenigstens schöne. Diese sind von Stefanel, aus Wolle, fantastisch geschnitten, sehr weich und gerade noch im Sale (auch in Grau und einem Karamellton).

| Wie viel kann man schon über Women in Clothes sagen? Sehr viel. Die Autorinnen Leanne Shapton, Heidi Julavits und Sheila Heti beschreiben unser Verhältnis zur Mode in Interviews, Essays, Bildstrecken und noch vielem mehr. Überwältigend umfangreich und durch und durch unterhaltsam.

| Neue schicke Untersetzer von Bolia. Weil es nie zu spät ist, erwachsen zu sein und schicke Untersetzer zu besitzen.

| Neues Jahr, neuer Kalender. Nachdem ich Moleskine jahrelang treu war, hab ich mich jetzt in den Wochenkalender von Leuchturm 1917 verknallt (der viel besser für das Schreiben von To-Do-Listen unterteilt ist, und wofür will man einen Kalender sonst?).

| Eines Tages werde ich leben wie die Heldin in einer Geschichte von Truman Capote und dann brauche ich unbedingt Karten mit der Aufschrift „regrets his/her behaviour“ von der fabelhaften Mrs John L Strong.

| Die Handseife mit Orange, Zedernholz und Salbei von Grown Alchemist duftet so gut, dass mir Hände waschen plötzlich wie ein Schönheitsritual vorkommt.

| Nicht neu, aber ich freue mich jeden Winter wieder über die Bürste von June Ainscough, die zu trockenen und spröden Haaren besonders sanft ist.

| Wahrscheinlich mein Lieblingsprodukt im Winter: die Drink Up Intensive Maske von Origins – wie ein Smoothie für die Haut (und eine Empfehlung von Okka).

| Crème Abricot Nagelcreme von Dior. Sollte ich zugeben, dass ich die Creme vor allem wegen des hübschen weißen Döschens gekauft habe? Na gut. Nebenbei hat sie den Zustand meiner Fingernägel sensationell verbessert.

| Die wunderbare Daria verkauft Kindermode nicht mehr nur online bei Walking the Cat, sondern auch im neuen Laden in der Mulackstraße 7 in Berlin. Zuletzt gab’s für Arlo von dort eine Hose von Tocoto Vintage.

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the theory of (doing) everything

Von Marlene | Veröffentlicht am: 7. Januar 2015

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Das Baby schläft. Jetzt schnell den Blogpost schreiben. Stop! Vorher noch die Wäsche aus der Maschine holen. Dann müsste ich allerdings die trockene Wäsche abhängen. Und zusammen legen? Keine Zeit. Vielleicht sollte ich erstmal den Keksteig ausrollen, der seit drei Tagen im Kühlschrank liegt. Und die Kekse dann nicht wieder im Ofen vergessen. Die erste Ladung war so hart, dass man damit Scheiben einschlagen konnte. Andererseits: Durch das Loch könnte ich sehen wie das Wetter draußen ist. Wann habe ich eigentlich zuletzt Fenster geputzt? Im Herbst. 2013. Das iPhone sagt: 6 Grad, Dauerregen. Verdammt. Irgendwann muss ich heute noch mit ihm in den Supermarkt oder es gibt steinharte Plätzchen zum Abendbrot. Vorher sollte ich mir aber was anderes anziehen als einen Pyjama. Und duschen? Später. Jetzt die Kamera suchen und ein Bild zu diesem Post machen. Der Akku ist leer. Verdammt, verdammt. Also doch erst schreiben. Noch besser: Mails beantworten. Ob die Bekannte, die vor zwei Monaten gefragt hat, wann ich sie mal besuchen komme, beleidigter ist, wenn ich ihr jetzt schreibe oder wenn ich gar nicht mehr schreibe? Gnargh, komplett vergessen, mich um eine Jobanfrage zu kümmern. Überhaupt müsste ich mir mal wieder neue Themen einfallen lassen. Zu blöd, dass Jogginghosen kein Trend mehr sind. Schnell eine Recherche auf vogue.com, was gerade so geht. Ah, es gibt neue „73 Fragen an“-Videos! Nur gaaaaanz kurz reinschauen. Verdammt, verdammt, verdammt, 20 Minuten rum und ich hab noch nichts geschafft. Am besten erstmal einen Kaffee. Es wäre schön, einen Kaffee zu trinken, der noch warm…

Und dann wacht das Baby auf.

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