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10 days in thailand

Von Marlene | Veröffentlicht am: 30. März 2014

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„Lass uns noch mal wegfahren.“

Ich weiß nicht mehr, wer es von uns beiden zuerst sagte. Wir saßen Weihnachten auf dem Sofa, satt, zufrieden und voller Vorfreude auf dieses Jahr. Und gerade weil dieses Jahr so viele Veränderungen bringen würde, war da plötzlich die Idee, an einen Strand abzuhauen – bevor wir in Strandurlauben vor allem Sandburgen bauen.

Wo hätte es Ende März schon Bikiniwetter? Thailand. James verzog sich für ein paar Stunden mit dem Laptop und als er mir Bilder vom Koyao Island Resort zeigte, sagte ich bloß: Buchen! Jetzt! Schön, vielleicht hätte ich einen Moment darüber nachdenken können, dass ich dann im siebten Monat schwanger wäre. Einige Freundinnen, die schon ein Kind haben, waren jedenfalls erstaunt, dass ich mir zwei Sechs-Stunden-Flüge zutraute. Aber ich habe einfach auf mein Bauchgefühl gehört (Kalauer absolut beabsichtigt!). Es ist ein besonderes Glück, dass meine Schwangerschaft so unproblematisch ist und habe einfach darauf vertraut, dass es so auch bleiben würde. Deshalb kann ich zwar nicht jeder empfehlen, hochschwanger so weit zu reisen. Nur meine Erfahrung weitergeben, dass die Flüge – Danke, Kompressionsstrümpfe und Magnesiumtabletten! – sehr OK waren. Und dass ich diese Reise nicht für eine Sekunde bereut habe. Im Gegenteil.

Es war mein erstes Mal in Thailand, für die umfangreiche Reisereportage habe ich also zu wenig gesehen, ich würde aber auch ein zweites Mal nach Koh Yao Noi kommen, eine kleine Insel zwischen Phuket und Krabi. Es gibt nicht viele Hotels, nur ein winziges Städtchen und eine handvoll Restaurants (bizarr, aber wahr: am nettesten ist’s bei einem Italiener, wo man die vermutlich beste Pizza diesseits von Neapel bekommt, und abends die Yoga-Touristen Bierchen trinken). Mit dem Moped hat man Yao Noi in einer halben Stunde umrundet. Wenn man eine Schwangere im Zweisitzer dabei hat, dauert’s 45 Minuten. Wir haben keine großen Ausflüge gemacht, waren aber Schnorcheln und irgendwann werde ich Junior erzählen, dass seine Mama mit Kaiserfischen geschwommen ist als er noch in meinem Bauch war. Das findet er dann hoffentlich so cool wie ich.

Vor allem haben wir absolut gar nichts gemacht. Das Resort hat knapp 20 Hütten, die meisten mit einem direkten Blick aufs Meer (!) und einer Dusche im Freien (!!). Dass es keine Schlüssel gibt, hat mich knapp fünf Minuten beschäftigt, dann lag ich zum ersten Mal in der Hängematte und habe vergessen, welcher Wochentag es ist. Wir sind morgens vom Geschnatter der Vögel wach geworden und abends zum Surren des Ventilators eingeschlafen, haben unfassbar viele Portionen Tom Kha Gai und sticky rice with mango gegessen und dem hoteleigenen Leguan dabei beobachtet, wie seine tägliche Runde unter den Palmen drehte.

Und ich habe jeden Moment geliebt.

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4 Kommentare

  1. Farbenfreundin
    Posted 30. März 2014 at 10:28 | Permalink

    Wow. Tolle Bilder!

  2. Isa
    Posted 30. März 2014 at 14:09 | Permalink

    Wunderschön!

  3. Katy
    Posted 30. März 2014 at 21:24 | Permalink

    Das Foto von Dir am Infinity-Pool – ein Traum!

  4. Evelyn
    Posted 7. April 2014 at 22:22 | Permalink

    Tolle, ach was, traumschöne Impressionen und auch ich liebe das Liege-Bild von Dir, das ganz großartig ist!

    Danke fürs Teilhaben lassen
    und weiterhin nur das Beste für Dich!

    Evelyn

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